Jörg Hilbert: Das Schneemannkind auf Reisen

16.10.2016 by

schneemFlocke ist ein Schneemannkind. Seine Nase ist eine Karotte, die Haare Äste und seine Augen kleine Kieselsteine. Vergnügt schaut der kleine Schneemann den Kindern beim Schlitteln zu, als ein unglücklicher kleiner Vogel angeflattert kommt. Das arme Vögelchen friert erbärmlich, es sollte längst im warmen Süden sein, hat aber dummerweise den grossen Vogelschwarm verpasst. Flocke hat Erbarmen und versucht den kleinen Vogel zu wärmen: Er baut ihm ein Iglu, lässt ihn gar, wie ein Känguru, in seiner Bauchhöhle schlafen. Es nützt alles nichts, der Vogel muss an die Wärme und zwar schnell. Flocke beschliesst, den Vogel in den Süden zu begleiten, alleine schafft der kleine Kerl das ja nicht. Zuerst besteigen die beiden eine Seilbahn, dann geht es mit einem Wetterballon weiter und endlich, endlich erreichen sie das Land, wo die Sonne den ganzen Tag über warm vom Himmel scheint. Gut für den Vogel, schlecht für den Schneemann. Flocke schmilzt und verwandelt sich in Regentropfen. Bald zieht er aber, in einer dicken Wolke versteckt, zurück in den Norden. Und dort freuen sich die Kinder, dass es wieder schneit und sie einen kleinen Schneemann bauen können.
Was den besonderen Charme dieses Bilderbuchs ausmacht, sind vor allem die Bilder und das so passende Schriftlayout. Ein bisschen altmodisch vielleicht, aber umso reizvoller. Weil die Geschichte einen linearen Aufbau hat, können auch sehr kleine Kinder der Handlung folgen. Und am Schluss, da kann man gleich wieder von vorne anfangen und das ist etwas, was wirklich alle Kinder begeistern wird. Ein unbeschwertes und unterhaltsames Bilderbuch für Kinder ab etwa 4 Jahren.

Jörg Hilbert: Das Schneemannkind auf Reisen. Carlsen, 2016. ISNB: 978-3-551-51468-4

Rezension: Maria Riss

Feridun Oral: An einem kalten Wintermorgen

16.10.2016 by

oralAn einem kalten Wintermorgen erwacht die kleine Maus, weil sie friert. Brennholz muss her und zwar schnell und möglichst viel. Die kleine Maus sammelt wie wild, alles, was rumliegt, liest sie auf. Bald hat sie einen riesigen Turm von Ästen und Holz gestapelt. So gross und schwer ist dieser Turm, dass die kleine Maus keine Chance hat, ihn nach Hause zu befördern. Da kommt ein Hase angehoppelt und hilft. Das nützt aber alles nichts, der Stapel ist einfach viel zu schwer und hoch. Auch als ein Rabe und ein Fuchs mit anpacken, klappt es nicht. Erst als die Waldtiere den alten Bären wecken, um beim Ziehen und Stossen zu helfen, bewegt sich der Stapel. Aber da passiert es: Alle Zweige und Äste krachen zu Boden und eine ganze Ladung Schnee ebenfalls. Als die Tiere aus dem Holz- und Schneehaufen endlich wieder hervorkrabbeln, wird allen klar: Das Holz muss aufgeteilt werden. Kurz darauf stapft jedes der Waldtiere mit einem überschaubaren Stapel Holz heimwärts. Und so kommt es, dass in diesem so schrecklich kalten Winter keines von ihnen mehr frieren muss.
Dieses Bilderbuch lebt, nebst der sehr einfachen, linear erzählten Geschichte, vor allem von den wunderschönen stimmungsvollen Bildern. Die Doppelseiten zeigen in überwiegend Weiss- und Brauntönen den tief verschneiten Winterwald. Umso besser kommen dadurch die sehr realistisch gemalten Tiere zur Geltung, selbst die Fellstruktur lässt sich beim genauen Hinschauen erkennen. Das wunderschön gestaltete Bilderbuch des türkischen Künstlers, mit dieser so leicht verständlichen Geschichte, eignet sich schon für ganz kleine Kinder ab etwa 4 Jahren.

Feridun Oral: An einem kalten Wintermorgen. Edition Michael Neugebauer, 2016. ISBN: 978-386566-304-7

Rezension: Maria Riss

Philip Kerr: Winterpferde

20.11.2015 by

pferdDie Geschichte spielt 1941 in der Ukraine. Es ist Winter, bitterkalt. Im Naturreservat Askania-Nowa sind SS-Truppen eingefallen. Nur der alte Maxim hat überlebt. Ihn brauchen die Deutschen als Knecht. Im Reservat lebt eine Herde von seltenen Przewalski-Pferden. Dort hat sich aber auch die 12-jährige Kalinka, ein jüdisches Mädchen auf der Flucht, versteckt. Seit Monaten lebt sie heimlich draussen bei den Pferden. Sie ist in dieser Zeit fast eins geworden mit der herben Natur und den eigentlich sehr wilden Pferden. Eines Morgens gibt der Hauptmann den Befehl, diese unedlen Pferde abzuknallen. Kalinka gelingt es, zwei der Pferde zu retten und zu fliehen. Der alte Maxim

hilft ihr dabei und muss dies schliesslich mit seinem Leben bezahlen. Ganz alleine mit den beiden Pferden gelingt Kalinka die Flucht durch die eisige Steppe. Immer gen Osten, denn dort irgendwo, hunderte von Kilometern entfernt, muss sie die russischen Stellungen finden. Dort werden sie und die seltenen Pferde endlich in Sicherheit sein.

Philip Kerr hat ein sehr ungewöhnliches und eindrückliches Pferdebuch geschrieben, das an vielen Stellen auf historischen Fakten beruht. Im Mittelpunkt steht dabei dieses so überaus tapfere und kluge Mädchen Kalinka. Sie beeindruckt nicht nur durch ihre grosse Willenskraft, sondern auch durch die Fähigkeit, in dieser eisigen Wildnis zu überleben und sich mit den beiden Tieren zu verständigen. Besonders treffend ist dem Autor auch die Schilderung des SS-Hauptmanns geglückt. Ein adeliger Herr, mit extrem guten Manieren, mit einer grossen Liebe zur Kunst. Ein Herr aber auch, der das Töten und Leiden anderer geniesst und all seine Handlungen mit den Befehlen von oben rechtfertigt. Ein Buch, das betroffen macht, das die Stimmung in diesen endlosen kalten Steppen Russlands sehr eindrucksvoll beschreibt. Diese spannende Geschichte geht Leserinnen und Lesern unter die Haut. Für Jugendliche.

Philip Kerr: Winterpferde. Rowohlt 2015. ISBN: 978-3-499-21715-9

Rezension: Maria Riss

 

Kim Sang-Keun: Wenn du Sorgen hast, rolle einen Schneeball

02.11.2015 by

maulwurfOma Maulwurf hat mal gesagt: «Wenn du Sorgen hast, kleiner Maulwurf, dann roll sie alle einfach in einen Schneeball». Grossmutter war klug und deshalb beginnt der kleine Maulwurf mit dem Rollen eines Schneeballs. Laut sagt er seine grösste Sorge vor sich her. «Ich will Freunde haben.» So vertieft ist er in seine Arbeit, dass er gar nicht merkt, dass er einen Frosch einrollt. Immer grösser wird der Schneeball, bald ist auch ein Hase eingerollt. Der kleine Maulwurf ist dermassen beschäftigt mit dem schweren Schnee, dass er sogar einen Fuchs und einen Bären einrollt. Endlich macht er Halt, er braucht eine Pause. Da hört er Hilferufe aus seinem immens grossen Schneeball. Schnell gräbt sich der kleine Maulwurf in seine grosse Schneekugel und siehe da, er muss seine Freunde einfach nur aus dem Schnee buddeln. Grossmutter hatte mal wieder Recht!
Kinder werden diese Geschichte lieben, weil sie so viel klüger sind als der kleine Maulwurf, weil sie wissen, was als Nächstes passiert und weil sich die Szenen über mehrere Seiten hinweg wiederholen. Ein herrliches Bilderbuch, in dem sich Bild und Text wunderbar ergänzen. Weil die Geschichte so einfach und linear aufgebaut ist, können schon ganz kleine Kinder ab etwa 4 dem Geschehen folgen.

Kim Sang-Keun: Wenn du Sorgen hast, rolle einen Schneeball. Beltz 2015. ISBN: 978-3-407-82091-4

Rezension: Maria Riss

Buch des Monats November 2015

02.11.2015 by

schneetagSam Usher: Mein Schneetag

Endlich schneit es draussen. Der Junge kann es kaum erwarten, in den Park zu laufen und dort mit den andern Kindern zu spielen. Und Opa? Der hat überhaupt keine Eile, der liegt immer noch im warmen Bett. Ganz, ganz langsam, genauso wie alte Leute sich eben bewegen, steht er auf, geht ins Bad und putzt sich die Zähne. Vor lauter Ungeduld zappelt der Junge und mahnt zur Eile, immer wieder, er hält Opas Langsamkeit schier nicht aus. «Nur Geduld, wir verpassen nichts», brummelt der alte Mann und bindet sich in aller Seelenruhe seine Krawatte um. Endlich, endlich machen sich die beiden auf den Weg. Im Park staunen sie nicht schlecht, da tummelt sich mittlerweile doch tatsächlich der halbe Zoo im Schnee. Eine so tolle Schneeballschlacht mit Affen und Elefanten, das hat weder der Junge noch Opa je erlebt. Opa hatte ja mal wieder recht: Manchmal lohnt es sich, ein bisschen geduldig zu sein.
Dieses Bilderbuch hat ganz wenig Text und lebt vor allem von den fantastischen Bildern. Die Ungeduld des Jungen, die Bedächtigkeit des alten Mannes, die Freude an der weissen Pracht und die Lust am Schneeballwerfen, das alles ist in den Bildern auf wunderbare Weise eingefangen. Schon ganz kleine Kinder kennen das Gefühl, dass Erwachsene immer so unglaublich viel Zeit brauchen und werden die Geschichte problemlos nachvollziehen können. Das grossformatige Bilderbuch eignet sich bereits für Kinder ab etwa 3 Jahren.

Usher, Sam: Mein Schneetag. atlantis 2015. ISBN: 978-3-7152-026-4

Rezension: Maria Riss

Julie Bind und Michaël Derulieux: Der nette böse Wolf

02.12.2014 by

wolfDies ist die Geschichte von einem netten grossen bösen Wolf. Es ist ein kalter Wintermorgen und die kleinen Wolfkinder haben schrecklichen Hunger. Also macht sich der Wolf auf, um für seine Kinder etwas zu Essen zu besorgen. Er trifft auf einen Hasen, eine Ziege und weitere wehrlose Lebewesen. Sie alle könnte der Wolf fressen, doch verflixt, mit allen hat der Wolf Mitleid, da sie selbst in der Kälte unterwegs sind, um ihren Lieben Gutes zu tun. Die Tiere finden den Wolf nett, doch nett, das will der Wolf bestimmt nicht sein: «Ich bin der grosse böse Wolf», sagt er. Aber etwas zu Essen für seine Kinder hat er immer noch nicht. Da taucht plötzlich ein Dorf vor ihm auf und es riecht verführerisch nach frischem Brot und Kuchen. Ob der nette böse Wolf wohl auch den Bäcker verschont und die Wolfskinder doch noch ihr Weihnachtsessen bekommen, das sei an dieser Stelle nicht verraten.

Dieses tolle Bilderbuch wird vielen Kindern gefallen. Die sich wiederholenden Elemente sind eingängig und eignen sich wunderbar zum Erzählen. Auch diesen speziellen Wolf werden Kinder lieben: Er ist wohl gross, stark und böse, aber gleichzeitig zeigt er auch viel Mitgefühl, Familiensinn und ist im Herzen butterweich. Untermalt wird diese schöne und witzige Geschichte durch die stimmungsvollen Illustrationen, die insbesondere die Emotionen und Stimmungen der einzelnen Figuren wunderbar unterstreichen. Zum Vorlesen und Anschauen für Kinder ab etwa vier Jahren.

Julie Bind und Michaël Derulieux: Der nette böse Wolf. NordSüd 2014. ISBN 978-3-314-10238-7

Rezension: Claudia Hefti

Jörg Hilbert: Das Schneemannkind

02.12.2014 by

schneemannFlocke ist ein kleiner Schneemann. Der Frühling naht, seine Zeit ist eigentlich um. Wenn ihn da nicht Schoko, der braune Bär mit dem Eiswagen, zufällig finden würde: «Werd erst mal wieder richtig kalt», meint der berufliche Eisbär und legt den Schneemann in seinen Kühlwagen. Flocke will unbedingt den Sommer erleben. Und das kann er nun in Schoko Bärs Eiswagen tun. Schön ist der Sommer zwar schon, aber der Winter hat auch was. Flocke schwärmt so lange davon, bis Schoko Braunbär beschliesst, in diesem Jahr auf den Winterschlaf zu verzichten.

Dieses Bilderbuch ist witzig, unbeschwert und will einfach unterhalten. Natürlich kann ein Schneemann im Sommer nicht überleben, die Tricks und Kniffe, die Schoko für seinen kleinen Freund austüftelt, sind nicht nur aussergewöhnlich, sondern trotz allem recht plausibel. Grossformatige Bilder, liebevoll gezeichnet und eine Geschichte, deren Ausgang man unbedingt wissen will, solche Bilderbücher lieben die meisten Kinder. Für Kinder ab etwa 4 Jahren.

Jörg Hilbert: Das Schneemannkind. Carlsen 2014. ISBN 978-3-551-51812-5

Rezension: Maria Riss

 

Erwin Moser: Boris der Kater

04.12.2013 by

borisDie Krähen

Boris lebt in einem kleinen Haus. Es ist Winter und sehr kalt. In acht verschiedenen kurzen Geschichten erzählt Erwin Moser in Wort und Bild vom Alltag des Katers, von seinen lustigen Begegnungen mit andern Tieren und seinen witzigen, ausgefallenen Ideen. Da wird ein Lehnstuhl zum Eislaufen erfunden oder Kekse gebacken, da gibt es einen Dampfschlittentraktor und Krähen, die beim Skispringen mithelfen. Den einfachen Erzählungen können schon ganz kleine Kinder folgen, weil jeder Handlungsschritt von einem Bild begleitet wird. Erwin Mosers Tierbilder faszinieren die meisten Kinder, sie sind so detailreich, stimmungs- und liebevoll gezeichnet. Für Kinder ab 3 Jahren.
Von Kater Boris sind bereits vier verschiedene Bände lieferbar.

Erwin Moser: Boris der Kater. Die Krähen. NordSüd Verlag 2013. ISBN: 978-3-314-10195-3

Rezension: Maria Riss

Audrey Couloumbis: Max, mein Grossvater und ich

03.12.2012 by

Jake ist zehn Jahre alt. Sein Vater ist verunfallt, als er noch ein kleines Baby war, deshalb lebt Jake alleine mit seiner Mutter. Jake und seine Mama, das ist ein starkes Team! Kurz vor Weihnachten machen die beiden Grosseinkauf und da passiert es: Mama rutscht auf dem harten Eis aus und muss sofort ins Spital. Eine komplizierte Operation steht an. Für Jake ist das Spital und all die fremden Gerüche und Gesichter eine ganz schlimme Erfahrung. Er fühlt sich so alleine und verlassen. Die schreckliche Angst um seine Mutter macht ihn wehrlos, er fühlt sich ausgeliefert und völlig überfordert. Aber dann taucht Grossvater auf, dieser eher griesgrämige Mann mit seinem mürrischen Hund Max. Jake kennt seinen Grossvater kaum und anfangs weiss er gar nicht recht, was er mit dem alten Mann reden soll und vor diesem Hund hat er vor allem Angst. Ganz allmählich taut aber Grossvater auf und mit ihm sein Hund. Auch Jake traut sich endlich etwas zu sagen und zu guter Letzt feiern die drei, zusammen mit Nachbarn und Freunden, ein Weihnachtsfest, das Jake niemals mehr vergessen wird.

«Max, mein Grossvater und ich» ist ein wunderschönes und leises Buch. Besonders beeindruckend ist der Autorin die Schilderung der inneren «Abenteuer» und Sichtweisen des Protagonisten Jake gelungen. Er ist es, der diese Geschichte erzählt, er lässt Lesende ganz unverblümt teilhaben an seinen Gedanken, seinen Ängsten, seiner langsamen Annäherung an den rauen Grossvater, einer Art «Alpöhi». Ebenso berührend ist es nachzulesen, wie der alte Mann sich verändert, wie es Jake schafft, Grossvaters dicke Schutzhaut zu durchbrechen. Das Buch eignet sich zum Vorlesen für kleinere Gruppen und zum Selberlesen für Kinder ab etwa 10 Jahren.

Rezension: Maria Riss

Audrey Couloumbis: Max, mein Grossvater und ich. Cbj, 2012.

Hilke Rosenboom: Wenn das kein Weihnachten ist!

03.12.2012 by

Eddie ist schon viel zu alt, um noch an den Weihnachtsmann zu glauben. Da zieht im Dezember eine neue Familie ins Haus ein. Alles ist so normal wie immer und doch herrscht irgendwie eine andere Stimmung im Haus seither. Eddie freundet sich schnell mit der etwa gleichaltrigen Tochter Roswitha an. Als Eddie zum ersten Mal die Wohnung der neuen Nachbarn betritt, bleibt ihm der Mund offen stehen: Roswithas Vater sieht genauso aus wie der Weihnachtsmann, er hat einen weissen Bart und an der Garderobe hängt ein langer roter Mantel. Dazu kommt, dass es so gut riecht und dass die ganze Wohnung voll von kleinen Paketen mit bunten Schleifen ist. Eddie ist total verwirrt – und Roswitha? Für die ist das alles einfach normal, dass Päckchen rumliegen, dass man ab und zu Glöckchen hört oder dass plötzlich ganz viele Glitzersterne im Treppenhaus rumliegen.

Was Hilke Rosenboom in ihrer Geschichte beschreibt, das werden die meisten Kinder in diesem Alter kennen: Diese Unsicherheit zwischen kindlichem Glauben und der Wirklichkeit. Eddie mit seinen acht Jahren ist genau an diesem Punkt, auch Lesende werden sich verunsichern lassen und nie genau wissen, welchem Genre diese Geschichte nun zugeordnet werden soll. Ein unterhaltsames, unbeschwertes Bändchen mit humorvollen farbigen Bildern, das sich vor allem zum Vorlesen eignet. Für Kinder ab etwa 6 Jahren. Als Hardcover 2009 erschienen.

Rezension: Maria Riss

Hilke Rosenboom: Wenn das kein Weihnachten ist! Fischer Schatzinsel, 2012.