Archive for the ‘ 01 Lesen ’ Category

Die Bibliothek erforschen

25.04.2016 by

forscheDiese Unterrichtsidee eignet sich für Schülerinnen und Schüler der Unter- und Mittelstufe. Dabei machen sich die Schülerinnen und Schüler auf die Suche nach Tierfiguren in der aktuellen Kinder-und Jugendliteratur. Im Kurzbeschrieb und dem Aufgabenblatt für die Schülerinnen und Schüler finden Sie die nötigen Informationen.

Bücher Domino

22.03.2016 by

dominoDomino kann man auch mit Büchern spielen. Auf ungewohnte Art wird der Klasse mit einem Bücher-Domino ein vorhandener Bücherbestand (Bibliothek) näher gebracht.

Textstellen zuordnen

15.03.2016 by

seitensprungMit der Idee «Textstellen zuordnen »lernen Schülerinnen und Schüler Bücher kennen. Sie müssen dabei einzelne Textpassagen sehr genau lesen. Unterschiedlich lange Texte und Formate ermöglichen eine differenzierende Aufgabenstellung. Am Beispiel Textstellen zuordnen  wird die Idee verdeutlicht.

«Seitensprung»

15.03.2016 by

leserMit der Idee «Seitensprung» lernen Schülerinnen und Schüler einzelne Bücher oder auch den Buchbestand einer Bibliothek besser kennen. Sie üben das Vorlesen sowie das genaue Zuhören. Und sie werden anfangen, sich über Buchinhalte auszutauschen.

Die ersten Sätze

11.03.2016 by

seiteSchülerinnen und Schüler lernen mit  der Idee «Die ersten Sätze» Bücher kennen und können zum Lesen des Buches oder zum Schreiben einer kurzen Geschichte ermuntert werden.

Lese-Café

10.03.2016 by

tassliSchülerinnen und Schüler sollen sinnlich erfahren, wie genussvoll das Lesen sein kann. Ein spezielles Ambiente und eine grosse Auswahl an Lektüren sollen ihnen Appetit auf Bücher und somit aufs Lesen machen. Das Zentrum Lesen hat  diese Unterrichtsidee für ein Lese-Café zusammengestellt. Wie eine  Speisekarte im Lese-Café aussehen kann, finden Sie im Beispiel einer Menukarte.

Reihumlesen hat keinen positiven Effekt auf die Lesekompetenz

09.10.2012 by

Im Leseunterricht wird noch häufig das Reihumlesen praktiziert. Beim Reihumlesen werden die SchülerInnen aufgefordert, einen Text in der Klasse unvorbereitet laut vorzulesen. Dabei liest ein Schüler/eine Schülerin satz- oder passagenweise vor, der nächste Leser wird entweder nach einer vorbestimmten oder willkürlichen Reihenfolge bestimmt. Die anderen SchülerInnen sollen dabei still mitlesen.

Die Methode soll u.a. dazu dienen, Lesezeit in der Klasse zu ermöglichen, die Leseflüssigkeit und die Vorlesekompetenz der SchülerInnen zu fördern und somit insgesamt die Lesemotivation zu steigern.

Das Reihumlesen hat jedoch keine positiven Effekte auf die Lesekompetenz und kann sie sogar negativ beeinflussen, wenn es sehr häufig eingesetzt wird. Dies konnte schon in diversen Studien nachgewiesen werden, vgl. die zusammenfassende Darstellung von Daniel Nix (Literaturangabe unten angegeben).

Problematisch an der Methode des Reihumlesens sind u.a. folgenden Aspekte:

  • Die Leseflüssigkeit wird nicht gefördert, da der/die einzelne SchülerIn nur geringe Lesezeit zu Verfügung hat und der Text nur einmal gelesen wird und somit kein Übungseffekt eintritt.
  • Das Leseverständnis wird nicht gefördert, da durch den ständigen Wechsel der Vorlesenden kein Gesamtzusammenhang erschlossen werden kann und die SchülerInnen sich oft nur auf “ihren” Satz konzentrieren.
  • Die Lesemotivation wird nicht gefördert, da die Gefahr besteht, dass sich schwächere SchülerInnen “ausgestellt” fühlen und flüssig lesende SchülerInnen durch das geringe Lesetempo im Leseprozess behindert werden und sich dadurch langweilen.

Das soll nun aber nicht heissen, dass lautes Vorlesen generell aus der Lesedidaktik gestrichen werden sollte. Im Gegenteil: In anderen Situationen kann dies durchaus die Leseflüssigkeit und Lesemotivation steigern, z.B. in individuellen, kooperativen Lesesituationen wie dem Lese-Tandem, vgl. dazu “Lesen. Das Training” oder die von Daniel Nix vorgestellte Methode.

Beitrag: Mirjam Weder (Mitarbeiterin Zentrum Lesen), Prof. Dr. Hansjakob Schneider (Leiter Zentrum Lesen)

 

Literatur

Nix, Daniel (2011): Förderung der Leseflüssigkeit. Theoretische Fundierung und empirische Überprüfung eines kooperativen Lautlese-Verfahrens im Deutschunterricht. Weinheim: Juventa [Leseozialisation und Medien].
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Unterrichtsmaterial

Lesen. Das Training. Lesefertigkeiten – Lesegeläufigkeit – Lesestrategien. schulverlag plus. 1.-9. Schuljahr.
Zum Verlag

 

 

 

 

 

SELEKTISSIMA – Bücher-Voting via Internet

10.04.2012 by

von Thomas Sommer, Zentrum Lesen, und Ludwig Hotz, Leiter des Projekts «Selektissima» (Rundschreiben 2007/13)

«Selektissima» ist ein Leseförderprojekt aus Österreich, eine Aktion der Vorarlberger Landesarbeitsgemeinschaft für Schulbibliotheken. Schülerinnen und Schüler wählen jedes Jahr das Kinder- und Jugendbuch des Jahres. «Selektissima» verbindet somit herkömmliches Buchlesen mit dem Bewerten von Büchern via Internet. Seit 2007 werden nun auch Schulen aus der Schweiz zum Mitmachen eingeladen. Dazu der Beitrag aus dem Jahr 2007 …

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Zeitungen in der Schule

03.04.2012 by

eine Unterrichtsidee von Thomas Sommer, Zentrum Lesen (Rundschreiben 2007/12)

Haben vor einigen Jahren noch diverse Tageszeitungen zumindest einmal in der Woche ihre jugendliche Leserschaft mit einer eigenen Zeitungsseite bedient, so sind diese Sonderseiten heute durchwegs verschwunden. Hingegen versucht der Verband «Schweizer Presse» seit dem Frühjahr 2005 zusammen mit seinen Mitgliedverlagen und den Bildungsbehörden das Zeitungslesen via Schule zu fördern. Mit dem Projekt «Zeitung in der Schule» werden Primarschulkinder direkt angesprochen. Während zwölf Wochen integrieren die Lehrpersonen in enger Zusammenarbeit mit den einzelnen Redaktionen das Zeitungslesen in ihren Unterricht. Jedes Kind erhält dabei täglich sein eigenes Zeitungsexemplar. Viele grössere und kleinere Tageszeitungen beteiligen sich an diesem Projekt, erfrischende Interviews und Schülerreportagen beleben während dieser Wochen die Blätter …

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Literarisches Lernen im Anfangsunterricht

03.04.2012 by

eine Unterrichtsidee von Maria Riss, Zentrum Lesen (Rundschreiben 2007/13)

Wie Kinder mit Büchern umgehen, hängt in hohem Masse von ihren bisherigen Erfahrungen ab. Kinder, die mit Lesevorbildern aufwuchsen, Kinder, die in einer buchfreundlichen Umgebung gross geworden sind, denen von klein auf Geschichten erzählt wurden, die sich zudem über Inhalte und Erfahrungen austauschen konnten, bringen die besten Voraussetzungen für das Erlernen von Sprache und Schrift mit.

Die Geschichten an sich sind aber nicht ausschliesslich an die Schrift gebunden. Das heisst, dass auch Kinder, die in schriftfernen Familien aufwuchsen, denen nicht erzählt oder vorgelesen wurde, dennoch narrative Strukturen oder zumindest narrative Elemente kennen (Figurenkonstellationen, Handlungsmuster, Motive), sie haben sich diese im Laufe ihrer Kindheit zum Teil mit Hilfe von audiovisuellen Medien angeeignet (Fernsehen, Kino, Hörkassetten). Solche Kinder bringen zwar keine Lesefertigkeiten mit, ihnen ist der Umgang mit Schrift und Büchern nicht vertraut, sie haben aber ein gewisses Vorwissen im Bereich des literarischen Verstehens. Wie allerdings eine längere Geschichte funktioniert, wie Geschichten strukturiert sind – dieses Wissen können die meisten Kinder mit TV-Filmen allein nicht aufbauen. Hier können Bilderbücher Brücken schlagen …

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