Archive for the ‘ 04 Mittelstufe ’ Category

Fette Beute. Wilde Geschichten von Räubern und Banditen

18.11.2017 by

räuberDie meisten Kinder lieben Räubergeschichten. Das klingt doch schon von weitem nach Spannung und Abenteuer! Natürlich sind die Räuber in Kindergeschichten nicht ganz so gefährlich und die meisten haben eigentlich ein gutes Herz unter der rauen Schale. Im Buch gibt es eine bunte Auswahl an Geschichten namhafter Autorinnen und Autoren. Da wird von räuberischen Füchsen erzählt, die ihren Opfern, den Gänsen, zu guter Letzt gar das Fliegen beibringen, da wird von Kapitän Seekrank und dem blinden Räuber berichtet, die sich zum Räubern zusammentun, aber auf keinen grünen Zweig kommen und schliesslich gemeinsam eine Waldkneipe eröffnen. Und da gibt es in sich abgeschlossene Auszüge aus den Büchern vom Räuber Hotzenplotz und von Ronja Räubertochter, die Lust machen, mehr von diesen Figuren zu erfahren.
Alle neun Geschichten sind spannend, oft lustig und alle etwa gleich lang. Die zahlreichen, farbintensiven Bilder machen die Lektüre zusätzlich lohnenswert und helfen vor allem kleineren Kindern beim Verstehen. Ein sehr tolles Lese- und Vorlesebuch für Kinder ab etwa 8 Jahren.
Das Buch ist in leicht gekürzter Fassung auch als Hörbuch erhältlich.

Fette Beute. Wilde Geschichten von Räubern und Banditen. Thienemann 2017. ISBN: 978-3-522-18477-9

Rezension: Maria Riss

Friedbert Stohner: Ein Rentier kommt selten allein. Unser Jahr mit dem Weihnachtsmann

18.11.2017 by

rentierAlles beginnt damit, dass es Ende Dezember bei Familie Wetekamp klingelt und ein riesengrosser Mann im roten Mantel hereinpoltert, sich an den Frühstücktisch setzt und gleich nach einem Schokohörnchen greift. «Ich bin der Weihnachtsmann», stellt sich der Mann vor, «und ich werde ein Jahr lang bei Ihnen wohnen. Bitte fahren sie doch das Auto aus der Garage, damit ich meinen Schlitten versorgen kann, die Rentiere habe ich bereits in ihrem Garten untergebracht.» Sagt’s und lässt sich sein Hörnchen schmecken. Familie Wetekamp hat es schlicht die Sprache verschlagen, aber sie gehorchen. Schliesslich sitzt der Weihnachtsmann am Tisch und alles sei von den Herrschaften im himmlischen Weihnachtsamt so bestimmt, behauptet der Mann im roten Mantel. Ja, dieses Jahr werden Mama, Papa, der kleine Lars und Lena, die alles aufgeschrieben hat, nicht so schnell vergessen. Es passieren so viele, schier unglaubliche Dinge. Onkel Klaus, als den gibt die Familieden Weihnachtsmann gegenüber den Nachbarn aus, sorgt mit seinen verrückten Einfällen und seinem doch recht anspruchsvollen Benehmen immer wieder für Aufregung. Da ist beispielsweise die Hauptversammlung der siebentausendsiebenhundertvier Weihnachtswichtel, die im Wohnzimmer der Wedekamps stattfindet (Gottlob werden solche Wichtel nicht grösser als drei Zentimeter) oder die anfangs heimlichen Treffen des Weihnachtsmanns mit der Nachbarin, in die er sich verguckt hat. Aber Familie Wetekamp hält durch, Monat für Monat, sonst gäbe es ja im kommenden Jahr kein Weihnachtsfest. Und als nach einem Jahr endlich wieder Ruhe einkehrt, hoffen alle vier auf ein Wiedersehen mit diesem schrägen alten Herrn und das hoffentlich bald.
Friedbert Stohner hat es verstanden, mit einer leicht verständlichen, aber doch so treffenden Sprache bei den Lesenden ganz wunderbare Bilder entstehen zu lassen. Man sieht ihn immer wieder vor sich, diesen störrischen und doch so liebenswerten alten Mann. Und gespannt wartet man auf sein nächstes verrücktes Vorhaben im Hause Wetekamp. Gute Weihnachtsgeschichten zu finden, das ist nicht unbedingt einfach. Dieses Buch ist aber ein wirklich lesenswerter Fund. Das wunderschön gestaltete Buch ist in 12 Monats-Kapitel aufgeteilt und eignet sich auch deshalb sehr gut zum Vorlesen. Für Kinder ab etwa 7 Jahren, zum Selberlesen ab etwa 9.

Friedbert Stohner: Ein Rentier kommt selten allein. Unser Jahr mit dem Weihnachtsmann. Mit Bildern von Katrin Engelking. dtv 2017. ISBN: 978-3-423-64034-3

Rezension: Maria Riss

Tom Fletcher: Der Weihnachtosaurus

18.11.2017 by

weihnaHoch oben im Norden entdecken ein paar Weihnachtswichtel ein seltsames, riesiges Ei. Der Weihnachtsmann ist genauso fasziniert davon wie seine Mitarbeiter. Und so wird dieses Riesenei ausgebrütet. Alle kommen aus dem Staunen fast nicht mehr heraus, als ein kleiner, wunderschöner Dinosaurier ausschlüpft. Zur gleichen Zeit gibt es in einer kleinen Stadt einen Jungen namens William. William interessiert sich nur für ein Thema: Dinosaurier. Und zu Weihnachten wünscht er sich nichts sehnlicher, als einen lebendigen Dino. Natürlich weiss er, dass dieser Wunsch niemals in Erfüllung gehen wird. William hat es momentan nicht eben leicht. In der Schule wird er seit kurzem gehänselt und drangsaliert, dies vor alles deshalb, weil William seit einem schweren Unfall im Rollstuhl sitzt. An Weihnachten passieren Wunder und in diesem Jahr ein ganz besonders grosses. Mitten in der Nacht erwacht William, weil ein mittlerweile recht grosser Saurier in seinem Zimmer herumwuselt. Die beiden schauen sich an und sie werden Freunde, das spüren beide vom ersten Moment an. In dieser Nacht erleben die beiden noch einige Abenteuer und Überraschungen, ganz so, wie es sich für eine Zeit der Wunder gehört.
Der Weihnachtosaurus ist Tom Fletschers erstes Kinderbuch und er hat darin schier alles verpackt, was die meisten Kinder lieben: Dinos, Weihnachten, Wunder, einen bösen Jäger (der den Dino erschiessen will), eine kleine Liebesgeschichte und ganz viel Magie, Zauberei und aberwitzige Ereignisse. Und zu guter Letzt wird alles gut. Die Bösen werden bestraft und den Guten werden alle Wünsche erfüllt. Das Buch ist spannend und unterhaltend und voll von unvorhersehbaren Wendungen. Ein Lesespass für Kinder ab etwa 10 Jahren.

Tom Fletcher: Der Weihnachtosaurus. Aus dem Englischen von Franziska Gehm. cbt 2017. ISBN: 978-3-570-16499-0

Rezension: Maria Riss

Paul Maar: Das Sams feiert Weihnachten

18.11.2017 by

samsDie Geschichte spielt in der Zeit, als der noch unverheiratete Herr Taschenbier und das Sams in der Wohnung neben Frau Rotkohl hausten. Weihnachten kommt näher und das Sams ist schon schrecklich aufgeregt. Zuerst braucht es aber etwas Wärmeres zum Anziehen, schliesslich liegt Schnee draussen. Im grossen Kaufhaus werden die beiden schliesslich fündig: Ein Bärenkostüm, das ist genau richtig. Klar, dass das Sams in jedem weiteren Kapitel für grosse Aufregung sorgt, sei es als verkleideter Nikolaus, sei es beim «Guezli» backen (die man einfach nicht mit Wurstgeschmack hinbekommt) oder dann, als es zum grossen Fest ein paar weitere kleine Sams in Herr Taschenbiers Wohnung einlädt.
Sams-Liebhaber werden diesen neuen Band mit Sicherheit geniessen, er ist vom Stil und der Handlung her genauso geschrieben, wie man es aus den vielen andern Büchern kennt. Die Geschichte ist in abgeschlossene Kapitel unterteilt, so lässt sich die Lektüre auch immer wieder gut unterbrechen. Ein Lese- und Vorlesespass für Kinder ab etwa 9 Jahren.

Paul Maar: Das Sams feiert Weihnachten. Oetinger 2017. ISBN: 978-3-7891-0816-7

Rezension: Maria Riss

Mårten Sandén/Lina Bodén: Schornsteinweihnachten

18.11.2017 by

schornMago, Stella und Issa sind aus dem Waisenhaus weggelaufen, weil sie ein richtiges Daheim suchen. Mitten in der Nacht treffen sie am Bahnhof Stockholm ein. Kalt ist es und Hunger haben die drei auch. Da begegnen sie zum ersten Mal den Schornsteinkindern. Diese Kinder wohnen auf den Dächern der Stadt und nehmen die drei fürs Erste bei sich auf. Schon am nächsten Tag begegnen die Kinder geheimnisvollen Leuten in dieser Stadt. Da ist der alte Niklassen, der am Bahnhof bettelt und sein Gedächtnis verloren hat oder da gibt es diesen geldgierigen Spielzeughändler Stump, in dessen wunderbarem Laden niemals ein Kind zu sehen ist. Erst als drei Wichtel auf der Suche nach ihrem Chef den beschwerlichen und weiten Weg vom hohen Norden nach Stockholm geschafft haben, kommen die drei Kinder all diesen Geheimnissen langsam auf die Spur: Der alte Niklassen heisst eigentlich Niklas und der Spielzeughändler Stump, der hat früher als Oberwichtel für bei Niklas gearbeitet. Aber Stump war gierig und korrupt. Im letzten Jahr hat er den alten Niklas beim Flug über Stockholm aus dem Rentierschlitten geschubst. Mago, Stella und Issa sorgen zusammen mit den vielen Schornsteinkindern dafür, dass alles gut kommt, dass Niklas sich wieder erinnern kann und Weihnachten, wie in jedem Jahr zum schönsten Fest für alle Kinder wird. Und auch für Stella, Issa und Mago endet die Geschichte gut. Sie finden einen wunderbaren Ort, an dem sie bleiben können.
Dieses Buch richtet sich an Kinder und vielleicht auch an Erwachsene, die gerne träumen. Auch die Bilder drücken diese ganz speziell zarte, märchenhafte Stimmung aus. Es sind die geheimen Wünsche der Figuren, der Wechsel zwischen Realität und Phantasie, der besondere Zauber dieser Zeit rund um Weihnachten, die im Buch besonders gut zur Geltung kommen. Auch Leserinnen und Leser kommen nur langsam hinter die Geheimnisse des alten Niklassen, so bleibt die Geschichte spannend bis sich endlich, am Weihnachtsabend versteht sich, alles in Minne auflöst. Das Buch ist in 24 Kapitel gegliedert und mit wunderschönen farbigen Illustrationen versehen. Es eignet sich ganz besonders zum Vorlesen für Kinder ab etwa 8 Jahren.

Mårten Sandén/Lina Bodén: Schornsteinweihnachten. Aus dem Schwedischen von Birgitta Kicherer. Sauerländer 2017. ISBN: 978-3-7373-5475-2

Rezension: Maria Riss

Georg Dreissig / Maren Biswalter: Melchior und das Gold der Armen

18.11.2017 by

armeMelchior war ein besonders mächtiger Herrscher. Er zog, wie viele andere los, um dem hell leuchtenden Stern zu folgen. Mit seinem grossen, pompösen Tross erreichte er nach einer langen Reise schliesslich den Stall in Bethlehem. Dort legte er zur grossen Verwunderung seiner Vasallen seine feinen Kleider ab und trat wie ein niedriger Bettler in den Stall. Er beschenkte das Kind reich. Seine Gefolgsleute waren verwirrt. Hatte ihr grosser König Melchior den Verstand verloren? Als die Karawane wieder gen Osten zog, liess Melchior bei jedem Bettler anhalten und verteilte Goldstücke. Dem Wesir des Königs gefiel das gar nicht und schon am nächsten Abend überreichte er dem König einen Trunk mit einem Schlafmittel. Völlig mittellos, nur mit einem Umhang bekleidet, erwachte Melchior am nächsten Morgen. Die Karawane hatte sich davongemacht. Melchior machte sich auf und gelangte ins nächste Dorf. Dort erzählte er den Menschen die Geschichte vom kleinen König im Stall. Die Menschen hörten gespannt zu und waren von dieser wunderbaren Geschichte so begeistert, dass er Essen und ein Nachtlager erhielt. Bald brach Melchior wieder auf, er wollte weiter ins nächste Dorf, um diese Geschichte möglichst vielen Menschen zu erzählen. Schliesslich gelangte er in sein eigenes Königreich. Nur sein Sohn, der neue König, erkannte Melchior. Melchior wollte aber nicht als König zurückkommen, sondern als Erzähler. Möglichst alle Menschen in seinem Land sollten von diesem Wunder des kleinen Kindes erfahren.
Georg Dreissig ist Priester, mit dieser Geschichte verknüpft er ganz klar eine wichtige christliche Botschaft, die ja aber auch zu Weihnachten gehört. Trotzdem ist diese Geschichte spannend und Kinder werden mit Sicherheit gerne zuhören. Duktus und Sprache sind wunderschön aber auch sehr anspruchsvoll. Kinder werden jemanden brauchen, der ihnen die Geschichte erzählt, genauso wie es Melchior in dieser Geschichte tut. Maren Biswalter hat mit ihren detailreichen, zarten und realistischen Bildern die Stimmungen dieser Geschichte wunderbar eingefangen. Für Kinder ab etwa 5 Jahren.

Georg Dreissig / Maren Biswalter: Melchior und das Gold der Armen. Urachhaus 2017. ISBN: 978-3 8251-5114-0

Rezension: Maria Riss

Buch des Monats November 2017

31.10.2017 by

tiereKatharina von der Gathen und Anke Kuhl: Das Liebesleben der Tiere
Tiere haben sehr verschiedene Liebesweisen das ist uns zwar bekannt, aber was sich da genau abspielt, das wissen die wenigsten. Dass die Paarung beim Marienkäfer bis zu 18 Stunden dauern kann beispielsweise oder dass es bei Rennechsen gar keine Männchen gibt. Dass Straussenväter nicht nur eine Mulde ausbuddeln, in die alle Weibchen der Gruppe ihre Eier legen, sondern dass diese emanzipierten Männchen all diese Eier auch ausbrüten oder dass Mehlkäfer auch schon mal ihre männlichen Artgenossen begatten, weiss kaum jemand. Im Buch geht es um unterschiedlichste Verführungskünste, um die Paarung, die Entstehung und das Wachstum von Tierkindern und um die Geburt. Egal, auf welcher Seite man das Buch aufschlägt: Man kommt aus dem Staunen einfach nicht heraus! Der Text ist in kurze, leicht verständliche Leseportionen unterteilt, so dass man im Buch auch einfach ein bisschen Stöbern kann. Und immer wieder darf über die wunderbaren, klaren und aberwitzigen Illustrationen von Anke Kuhl gelacht werden. Wenn man beim Thema Liebe und Sex immer wieder schmunzeln, lachen und staunen kann, dann fallen meist auch Hemmungen weg.  Das Buch fordert geradezu heraus, Gelesenes weiter zu erzählen, kurze Abschnitte andern vorzulesen oder besonders eindrückliche Bilder gemeinsam zu betrachten. Katharina von der Gathen und Anke Kuhl, beide bestens bekannt durch das erfolgreiche Aufklärungsbuch «Klär mich auf», haben ein ganz wundervolles, lehrreiches und humorvolles Sachbuch für Kinder geschaffen. Es sei Kindern ab etwa 8 Jahren genauso empfohlen wie allen Erwachsenen und gehört unbedingt in jede Bibliothek.

Katharina von der Gathen und Anke Kuhl: Das Liebesleben der Tiere. Klett Kinderbuch 2017. ISBN: 978-3-95470-169-8

Rezension: Maria Riss

 

 

Aleksandra Artymowska: Pauls magische Reise

22.09.2017 by

labyrinthPaul hätte gerne jemanden zum Spielen. Aber kein Kind ist zu sehen – weit und breit. Also macht Paul sich auf, um Spielgefährten zu finden. Der Weg dahin könnte aber komplizierter kaum sein. Paul muss sich durch verzwickte Höhlengänge kämpfen, über ein Gewirr von Hängebrücken klettern, sich in riesigen Baumkronen zurechtfinden oder sich durch ein verworrenes Kanalsystem schlängeln. Erst auf der letzten Seite findet er sie, seine Spielkameraden und wird freudig empfangen.
Das Buch enthält zehn überaus knifflige Labyrinthe, die in wunderschönen, zarten  Aquarellen gezeichnet sind. Ganz ohne Text kommt das grossformatige Bilderbuch aus, dafür gibt es auf den Bildern umso mehr zu staunen. Auf der letzten Seite werden die Lösungswege aufgezeigt. Manchmal hilft es, einen Stift zur Hand zu nehmen. Damit das Buch nicht vollgezeichnet wird, können Seidenpapier oder Backtrennfolien hilfreich sein. Labyrinthe haben schon immer fasziniert, Kinder und Erwachsene werden an diesem Buch wohl ihre helle Freude haben.

Aleksandra Artymowska: Pauls magische Reise. Moses 2017. ISBN: 978-3-89777-946-4

Rezension: Maria Riss

Piotr Karski: Berge

22.09.2017 by

 

bergeDieses neue Sachbuch ist schier allumfassend, was das Thema «Berge» betrifft. Da werden Pistenfahrzeuge präsentiert, Höhlenformationen erklärt, da gibt es Informationen zu allen möglichen Tieren, die sich auf das Leben in der kargen Berglandschaft spezialisiert haben. Da geht es um Schneekristalle, um Gletscher, um Höhenkurven oder um die Kraft des Wassers. Auf jeder Seite werden Leserinnen und Leser aufgefordert, etwas zu tun. Wanderwege einzuzeichnen beispielsweise, kleinere Experimente durchzuführen, Blätter zu analysieren oder Rindenabdrücke zu erstellen. Das Buch besticht vor allem durch die vielen informativen Bilder, die Texte sind auf ein absolutes Minimum reduziert. Ein bisschen ähnelt die Aufmachung einem Comic; so erhalten auch eher lesefaule, aber interessierte Kinder Lust auf die Lektüre. Für Bibliotheken eignet sich das Buch weniger, weil Nutzerinnen und Nutzer immer wieder ins Buch malen sollen. Für den Unterricht eignen sich die klaren Illustrationen und Erklärungen aber ganz besonders: Wenn Wissen so vermittelt wird, können Lesen und Lernen richtig Spass machen! Für Kinder ab etwa 8 Jahren und Erwachsene.

Piotr Karski: Berge. Das Mitmachbuch für Gipfelstürmer. Aus dem Polnischen von Thomas Weiler. Moritz 2017. ISBN: 978-3-89565-347-6

Rezension: Maria Riss

Das Beste von Oetinger

04.09.2017 by

oetingerIm Oetinger Verlag haben sehr viele namhafte Kinderbuchschaffende ihre Werke veröffentlicht. Angefangen bei Astrid Lindgren, über Kirsten Boie, Paul Maar oder Sven Nordqvist. Der vorliegende Band enthält vor allem Auszüge aus den Werken dieser Autorinnen und Autoren. Alle Geschichten sind in sich abgeschlossen, sie machen aber oft einfach Lust nach mehr. Wenn man in der Geschichte von Christine Nöstlinger erfährt, wie Franz lesen lernte, bekommen mit Sicherheit viele Kinder Lust auf weitere Franz-Geschichten. Die unterschiedlichen Geschichten sind allesamt humorvoll, witzig und so spannend, dass sie sich sehr gut zum Vorlesen eigen. Die Sammlung ist nicht nur von den Geschichten her sehr abwechslungsreich, auch die Bilder stammen aus den jeweiligen Originalbüchern. Für Kinder ab etwa 6 Jahren bis zur Mittelstufe.

Das Beste von Oetinger. Du willst mir doch nicht erzählen, dass du solchen Unsinn glaubst? Oetinger 2016. ISBN: 978-3-7891-0457-2

Rezension: Maria Riss