Archive for the ‘ 07 Bilderbücher ’ Category

Aleksandra Artymowska: Pauls magische Reise

22.09.2017 by

labyrinthPaul hätte gerne jemanden zum Spielen. Aber kein Kind ist zu sehen – weit und breit. Also macht Paul sich auf, um Spielgefährten zu finden. Der Weg dahin könnte aber komplizierter kaum sein. Paul muss sich durch verzwickte Höhlengänge kämpfen, über ein Gewirr von Hängebrücken klettern, sich in riesigen Baumkronen zurechtfinden oder sich durch ein verworrenes Kanalsystem schlängeln. Erst auf der letzten Seite findet er sie, seine Spielkameraden und wird freudig empfangen.
Das Buch enthält zehn überaus knifflige Labyrinthe, die in wunderschönen, zarten  Aquarellen gezeichnet sind. Ganz ohne Text kommt das grossformatige Bilderbuch aus, dafür gibt es auf den Bildern umso mehr zu staunen. Auf der letzten Seite werden die Lösungswege aufgezeigt. Manchmal hilft es, einen Stift zur Hand zu nehmen. Damit das Buch nicht vollgezeichnet wird, können Seidenpapier oder Backtrennfolien hilfreich sein. Labyrinthe haben schon immer fasziniert, Kinder und Erwachsene werden an diesem Buch wohl ihre helle Freude haben.

Aleksandra Artymowska: Pauls magische Reise. Moses 2017. ISBN: 978-3-89777-946-4

Rezension: Maria Riss

Ute Krause: Ben und der böse Ritter Berthold

01.09.2017 by

benRitter Berthold ist wahrlich ein schlimmer Geselle. Alle Leute im Dorf müssen ihm viel zu hohe Abgaben leisten und wer nicht zahlen kann, der wird gefangen genommen und zur Burg geschleppt. Auch Ben geht es so, weil seine Eltern sehr arm sind. Er muss nun auf der Burg arbeiten. Tag und Nacht und ohne Pause. Ben wird das zu viel und so beschliesst er eines Nachts zu fliehen. Natürlich kommen die Wächter angerannt und Ben flüchtet durch die nächstbeste Tür. Ausgerechnet in der Schatzkammer ist er gelandet! Kaum zu glauben wieviel Schatzkisten mit Gold, Silber und Diamanten sich hier stapeln. Blitzschnell schnappt sich Ben die grösste Goldmünze und rennt weiter um sein Leben. Mit Seil, Pfeil und Bogen gelingt ihm schliesslich die Flucht aus der Burg und über den Wassergraben mit den vielen hungrigen Krokodilen. Aber seine Freiheit kann er nicht lange geniessen. Im Wald lauern Räuber, die ebenfalls eine billige, fleissige Arbeitskraft suchen. Als die Räuber aber Bens funkelnde Goldmünze entdecken, wollen sie sofort zur Burg. Ja, und so kommt es, dass sich Wächter und Räuber und der schlimme Berthold bald so wild bekämpfen, dass Ben erneut fliehen kann. Und wie er es schliesslich anstellt, dass alle Räuber mitsamt dem dicken Ritter im Wasser des Burggrabens bei den Krokodilen landen, das soll hier noch nicht verraten werden.
Das Bilderbuch lebt einerseits vom wirklich sehr, sehr spannenden Plot, andrerseits aber auch von den fantastischen Illustrationen der Künstlerin Ute Krause. Selten sieht man in Büchern so ausdrucksstarke Perspektiven, so viele witzige Details. Die meisten Kinder werden an dieser Geschichte ihre helle Freude haben. Genauso wie es der Rezensentin dieses Buches ergangen ist. Für mutige Kinder ab etwa 5 Jahren.

Ute Krause: Ben und der böse Ritter Berthold. Oetinger 2009. ISBN: 978-3-7891-6747-8
Rezension: Maria Riss

Lorenz Pauli / Kathrin Schärer: Mutig, mutig.

01.09.2017 by

mutigSchnecke, Frosch, Maus und Spatz treffen sich wie so oft am Teich. Heute ist es allerdings ein bisschen langweilig. Niemand von den vieren weiss, was man spielen könnte. Da hat Frosch die rettende Idee: Heute soll ein Wettkampf unter dem Motto «Wer ist der Mutigste?» ausgetragen werden. Maus ist die Erste, die antritt. Sie schwimmt eine Runde im Teich. Frosch findet das überhaupt rein gar nicht mutig, so was kann doch jeder! Der Frosch versucht es mit dem Fressen von Pflanzen, das ist für einen Frosch doch tatsächlich eine grosse Leistung. Schnecke ist da aber ganz anderer Meinung. Auch als Schnecke ihr Haus verlässt, ist das für die andern völlig normal. Schliesslich ist Spatz an der Reihe; der weigert sich schlicht bei diesem blöden Spiel mitzutun. Zuerst werden die andern böse, aber dann denken sie nach. Spatz ist tatsächlich der Mutigste von allen, hat er sich doch getraut, Nein zu sagen.
In einer Empfehlungsliste zum Thema «Mut» darf dieses Bilderbuch einfach nicht fehlen. Zu gekonnt sind die Bilder von Kathrin Schärer, die mit ihren Pinselstrichen nicht nur die verschiedenen Stimmungen der vier Beteiligten, sondern auch ganz viele Details so treffend wiedergibt. Die humorvolle Geschichte mit den vielen Wiederholungen werden Kinder ab etwa 5 Jahren nicht nur problemlos verstehen, sondern immer wieder hören wollen.

Lorenz Pauli / Kathrin Schärer: Mutig, mutig. Atlantis 2006. ISBN: 978-3-7152-0518-2

Rezension: Maria Riss

Jane Chapman, Tim Warnes: Das grosse Buch vom Mutigsein.

30.08.2017 by

Drei Bilderbuchgeschichtenmut

Erste Geschichte: W-w-wer hat schon Angst im Dunkeln
Ein Frosch ist gerade dabei am späten Abend ins Wasser zu hüpfen, als er ein Teichmonster auf der anderen Seite des Teiches entdeckt. Schnell holt er seine Freunde, doch mit jedem Freund, der dazu kommt, wird das Teichmonster riesiger und noch unheimlicher. Bis nach langem Bangen und Zittern der Wind ihr Laternenlicht auslöscht und die kleine Haselmaus Tinchen ihnen im schwachen Licht ihres Laternchens von der anderen Seite des Teiches zuwinkt. Jetzt erkennen sie, dass ihr Teichmonster nur ihre eigenen Schatten waren.
Zweite Geschichte: Wir sind der Schrecken aller Monster
Eine Ente wacht am Morgen auf und stellt ein seltsames, unbekanntes Geräusch unter ihrem Bett fest. Sie beschliesst Hilfe zu holen, da sie keine Ahnung hat, was da unter ihrem Bett sein könnte. Sie ruft das Schweinchen, macht ihm das Geräusch vor und bittet es, ihr zu helfen. Doch Schweinchen will lieber noch den starken Bären holen und dieser den lauten Wolf. Das Geräusch wird von Tier zu Tier immer unheimlicher nachgeahmt, bis zuletzt ein ganzer Tiertrupp mit «Monster-Abschreck-Gerätschaften» zum Haus der Ente kommt, um dann festzustellen, dass unter Entes Bett eine kleine Maus schläft und schnarcht.
Dritte Geschichte: Fünf Angstbären und ein unheimlicher Gast
In der Nacht tobt ein heftiges Gewitter. Der Reihe nach kommen Babybär, der kleine Bär und der grosse kleine Bär zum Bett der Eltern, um bei ihnen Unterschlupf zu finden. Jedes Mal äussert sich Papa Bär: «Was seid ihr doch für Angstbären!» Er selber kann jedoch nicht einschlafen und als es dann auch noch an der Tür poltert, rutscht ihm das Herz in die Hose und er nimmt einen Satz unters Bett. Dabei steht bloss der Elch vor der Tür, dessen Haus vom Wind weggeblasen wurde. «Was bist du doch nur für ein Angstbär», lachen die Bärenkinder, «Monster gibt es doch gar nicht!»
Die drei Geschichten dieses Bilderbuches greifen das Thema der überhöhten Angst auf. Das kennt jedes Kind: Ein Schatten oder ein Geräusch kann ganz schlimme Fantasien auslösen. Da werden Monster und Ungeheuer zum Leben erweckt, auch wenn unser Verstand weiss, dass es solche gar nicht gibt. Zudem bieten die einzelnen Geschichten Raum für passende Aktivitäten, wie Schattentheater, Geräuschgewitter oder Rollenspiele. Die drei Geschichten sind spannend und ermöglichen, mit Kindern über ihre Ängste ins Gespräch zu kommen. Sie eignen sich für Kinder ab dem Kindergarten.

Jane Chapman, Tim Warnes: Das grosse Buch vom Mutigsein. Loewe 2015, 2. Auflage. ISBN: 978-3-7855-7498

Rezension: Rahel Romanowski

Gunilla Bergström: Bist du feige, Willi Wiberg?

30.08.2017 by

williWilli ist einer, der sich nicht gern prügelt. Die Kinder in der Vorschule sind überzeugt, Willi sei halt nicht stark. Aber das stimmt nicht. Willi hat viele starke Muskeln und trägt die allerschwersten Einkaufstüten alleine nach Hause. Grossmutter sagt, er sei eben ein besonders lieber Junge. Aber das stimmt auch nicht. Willi ist manchmal ganz schön wütend und Streiche spielt er auch. Willi will sich einfach nicht prügeln. Punkt. Dann kommen drei neue Kinder in die Vorschule und wollen natürlich sofort mit Willi kämpfen, richtige Streithähne sind das. Aber Willi erklärt: Ich mach nicht mit. Ich will nicht, ich trau mich nicht. Da wird es ganz still im Kindergarten. Und etwas später sind sich die drei Streithammel und alle andern Kinder einig: Zugeben, das man sich nicht traut, das braucht ganz schön Mut!
Die Bücher von Willi Wiberg sind alt, der vorliegende Titel erschien erstmals 1981. Aber aktuell sind die Bücher nach wie vor, sind sie doch von den Themen her ganz nah an dem, was Kinder täglich erleben. Gunilla Bergström gelingt es, kindliche Sorgen und Nöte auf den Punkt zu bringen. Im Text genauso wie in den schnörkellosen Bildern. An die «strichmännchenartigen» Figuren muss man sich vielleicht erst etwas gewöhnen, aber Willi Wiberg, den bekommt man einfach lieb, ganz egal, wie alt man ist. Die gut verständliche Geschichte eignet sich für Kinder ab etwa 4 Jahren.

Gunilla Bergström: Bist du feige, Willi Wiberg? Oetinger, 6. Auflage. ISBN: 978-3789155369

Rezension: Maria Riss

Pija Lindenbaum: Franziska und die Wölfe

30.08.2017 by

franziskaAuf einem Ausflug im Wald verliert Franziska ihre Gruppe, weil sie etwas abseits schöne Blätter sucht. Erst wartet sie lange, doch dann beschliesst sie, selber durch den Wald zum Kindergarten zurückzulaufen. Dafür braucht sie ihren ganzen Mut, denn sie ist ein sehr ängstliches Kind. Auf einmal kommt ein ganzes Rudel Wölfe hinter den Bäumen hervor. Franziska fragt die Wölfe tapfer, ob sie ihr helfen würden, den Weg zurückzufinden. Doch die Wölfe haben rein gar keine Lust dazu. Also versucht das Mädchen, die Tiere zum Spielen zu animieren. Dies ist allerdings ein schwieriges Unterfangen, denn die Wölfe möchten nur faulenzen. Im Laufe des Tages zeigt sich, dass auch die Wölfe nicht ohne Furcht sind: Nachdem sie auf die Bäume geklettert sind, trauen sie sich nicht mehr runter! Die Nacht verbringen Franziska und die Wölfe gemeinsam im Wald. Früh am nächsten Morgen – die Wölfe schlafen noch – macht sich Franziska auf den Weg zurück zum Kindergarten. Nach einer Weile merkt sie, dass die Wölfe ihr folgen. Sie möchten das Mädchen begleiten, denn es soll doch nicht mutterseelenalleine durch den Wald laufen müssen.
Dieses Buch greift die Themen Angst und Mut auf, Gefühle, die jedem Kind vertraut sind. Franziska ist eine, die ihre Angst bezwingt, ähnlich vielleicht wie Max es mit den wilden Kerlen tut. Wie es bei Kindern so ist, lebt Franziska in der Geschichte voll und ganz in ihrer Spielwelt; die Übergänge von der realen Welt zur Fantasiewelt sind fliessend. Das mehrfach ausgezeichnete Bilderbuch eignet sich zum Erzählen für Kinder ab etwa 5 Jahre

Pija Lindenbaum: Franziska und die WölfeAus dem Schwedischen von Birgitta Kicherer. Beltz 2017, Neuauflage in der Reihe minimax. ISBN: 978-3-407-76040-1

Rezension: Rahel Romanowski

 

Rachel Bright / Jim Field: Trau dich Koala Bär.

29.08.2017 by

koalaKimi Koala sitzt tagein tagaus auf seinem Baum und hält sich daran fest. Da oben fühlt er sich sicher, von da kann er die Welt unter sich beobachten. Wenn die Tiere ihn einladen mitzuspielen, lehnt er dankend ab, obwohl er es manchmal schon gern gewagt hätte. Ein bisschen langweilig ist das Leben ja schon, so ganz alleine auf dem Baum. Er hat aber einfach nicht den Mut dazu, seinen sicheren Hort zu verlassen. Bis zu diesem Tag, an dem ein Vogel mit seinem Schnabel ein Loch in den Stamm seines Baumes hämmert und der obere Teil des Baumes samt Kimi Koala umstürzt. Unten angekommen passiert aber kein grosses Unglück, ganz im Gegenteil: Kimi wird von seinen Freunden empfangen und begrüsst. Nun endlich lässt er seinen Baum los und wagt neue Schritte als «Kimi-ich-kann».
Poetisch, humorvoll und in wunderschönen Reimen wird diese Geschichte erzählt. Die grossformatigen Bilder spiegeln die Gefühle des kleinen Kimi grossartig wider, durch die vielen Rottöne wird zudem die Stimmung im australischen Busch spürbar. Die Botschaft ist ganz klar und drückt sich im Schlusssatz der Geschichte aus: «Versuch auch was Neues, es fühlt sich gut an!» Schon Kinder ab etwa 4 Jahren werden diese verstehen.

Rachel Bright / Jim Field: Trau dich Koala Bär. Aus dem Englischen von Pia Jüngert. magellan 2017. ISBN: 978-3-7348-2028-1

Rezension: Rahel Romanowski

Ulf Nilsson / Eva Eriksson: Als wir allein auf der Welt waren

29.08.2017 by

weltDer kleine Erzähler, ein etwa 6-jähriger Junge, hat eben gelernt, die Uhrzeit zu lesen. Er ist im Kindergarten und jetzt ist es schon drei Uhr und sein Vater ist noch immer nicht gekommen, um ihn abzuholen! Der Junge hat Angst und stellt sich die schlimmsten Dinge vor, zum Beispiel dass seine Eltern von einem Lastwagen überfahren wurden. So macht er sich traurig auf den Weg, um seinen kleineren Bruder abzuholen. Er wird sich ganz, ganz fest um den Kleinen kümmern. Daheim angekommen, ist die Haustüre abgeschlossen. Deshalb bauen die beiden aus Holzlatten eine Hütte. Mit Moos und Blättern machen sie sich zwei Betten. Sogar ein Fernseher wird aus einer Schachtel gebastelt und der Ältere erzählt darin gleich selber eine Geschichte für seinen kleinen Bruder. Schliesslich holen sie bei den Nachbarn Eier und die nötigen Zutaten, um einen Kuchen zu backen. Aber die Angst wird immer schlimmer. Haben die Eltern die beiden Buben verlassen? Müssen sie nun für immer alleine zurechtkommen? Als der kleine Erzähler von seinen Gefühlen schier überwältigt wird und seine Geschichten immer trauriger werden, stehen plötzlich die Eltern vor der Hütte. Auch sie haben sich riesige Sorgen um ihre beiden Kinder gemacht. Endlich wird auch klar, weshalb die Kinder nicht abgeholt wurden: Der kleine Erzähler hat das mit dem Lesen der Uhrzeiten wohl doch noch nicht so ganz richtig verstanden.
Was sich in dieser Geschichte abspielt, das kennen alle Kinder: Es ist die Angst, seine Eltern zu verlieren. Eva Eriksson spiegelt in den zarten Illustrationen die verschiedenen emotionalen Zustände der vermeintlichen Waisenkinder ganz wunderbar wieder, mal sind sie stolz darauf, was sie selber geschafft haben, mal überwiegt die riesengrosse Angst, die Eltern kämen nie mehr zurück. Im Text wird deutlich, wie viel Kraft entstehen kann, wenn man sich um jemanden kümmert und sich für Kleinere verantwortlich fühlt. Diese tiefsinnige und doch schlichte Geschichte eignet sich sehr gut zum Erzählen für Kinder ab dem Kindergartenalter.

Ulf Nilsson / Eva Eriksson: Als wir allein auf der Welt waren. Moritz, 2. Auflage 2010. ISBN: 978-3-89565-212-7

Rezension: Anita Fehr

 

Hans Traxler: Eddy, der Elefant, der lieber klein bleiben wollte

28.04.2017 by

Traxler_25491_MR.inddEddy zieht mit seiner Herde durch die Steppen Afrikas. Und weil Eddy ein noch so kleiner Elefant ist, darf er sogar manchmal auf den Schultern von Tante Adele reiten. Dann entdeckt die Herde eines Tages einen alten Elefantenbullen, dessen Stosszähne ausgerissen wurden. Eddy beschliesst für sich, dass er niemals gross werden will. Er will keine Stosszähne bekommen und später von Wilderern überfallen werden. In der Nacht schleicht er sich deshalb heimlich davon. Die Herde zieht nach einer langen vergeblichen Suche schliesslich ohne ihn weiter. Der kleine Eddy wird gefunden und in eine Elefantenstation gebracht. Hier in der Station hat es Eddy eigentlich gut, nur essen und wachsen, das will er unter keinen Umständen. Schliesslich wird ein alter Medizinmann gerufen, der kennt einen uralten Zauber, der gegen das Wachsen hilft. Aber ob das eine gute Lösung ist, einfach für immer klein zu bleiben?
Bücher mit zwar schönen Bildern, aber einer konstruierten, langweiligen Geschichte, gibt es momentan zuhauf in den Regalen der Buchhandlungen. Das Buch vom Elefanten Eddy hebt sich wohltuend davon ab. Hans Traxler hat einmal mehr ein Bilderbuch geschaffen, das diesen Namen wahrlich verdient. Im vorliegenden grossformatigen Band stimmt nicht nur der wirklich spannende Plot um ein ernsthaftes Thema, hier passen auch die Bilder ganz wunderbar zum Buchgeschehen. Ein eindrückliches Bilderbuch, das viele Kinder wohl einige Zeit zu ihrem Lieblingsbuch erklären werden. Für Kinder ab etwa 5 Jahren.

Hans Traxler: Eddy, der Elefant, der lieber klein bleiben wollte. Hanser 2017. ISBN: 978-3-446-25491-6

Rezension: Maria Riss

 

Marianne Dubuc: Briefträger Maus macht Ferien

19.04.2017 by

mausWeil seine Arbeit so anstrengend ist, braucht Briefträger Maus auch ab und zu Ferien. Schon auf der ersten Seite wird alles Nötige für die ganze Familie eingepackt – und ab geht’s. Briefträger Maus kann es sich allerdings nicht verkneifen, auch gleich ein paar Postsendungen mitzunehmen. Schliesslich fährt Familie Maus ja schier um die ganze Welt und dann geht das ja im gleichen zu. Auch in diesem Folgeband gibt es viele wunderliche Dinge zu entdecken. Die Wohnung der Eidechse im Wüstenkaktus beispielsweise oder wo die kleinen Affen im Urwald hausen. Die Handlung ist sehr einfach, im Grunde eine Aneinanderreihung von Reisetagen, auf den Bildern gibt es aber unzählige Nebengeschichten aufzuspüren und zu erzählen. Bereits im letzten Herbst ist der erste Band des emsigen Briefträgers erschienen. Rezension Briefträger Maus.

Marianne Dubuc: Briefträger Maus macht Ferien. Beltz 2017. ISBN: 978-3-407-82157-7

Rezension: Maria Riss