Archive for the ‘ Empfehlungen Kinder- und Jugendbücher ’ Category

Mathilda Master: 321 superschlaue Dinge, die du unbedingt wissen musst

04.12.2018 by

Dieses umfangreiche Schmökerbuch besticht einerseits durch die wunderschöne, lesefreundliche Aufmachung, andrerseits natürlich vor allem durch die wirklich sensationelle Vielfalt an Informationen. Unterteilt ist das Ganze in 12 verschiedene Themenbereiche. Es gibt Spannendes aus der Tierwelt, es wird von berühmten und berüchtigten Menschen erzählt, es finden sich Beiträge über Wörter und Sprachen oder über die wunderbare Welt der Wissenschaften. Haben Sie etwa gewusst, dass sich ein Viertel unserer Knochen im Fuss befindet? Dass früher ein Jahr nur 10 Monate hatte oder dass es in Australien eine Beyoncé-Fliege gibt, benannt nach der berühmten Sängerin? Ob man all die Fakten kennen muss, das bleibe dahingestellt, aber darin lesen, blättern und schmökern, das macht unglaublich Spass. Ein Buch, das auch renitente Nichtleserinnen und Leser wohl ab und zu in die Hand nehmen werden, weil es so kurze Sequenzen zu lesen gibt und weil man, ähnlich wie im Internet, auch einfach zwischen den Seiten herumsurfen kann. Für Kinder ab etwa 12 Jahren und Erwachsene.

Mathilda Master: 321 superschlaue Dinge, die du unbedingt wissen musst. Mit Illustrationen von Louize Perdieus. Hanser 2018. ISBN: 978-3-446-26060-3

Rezension: Maria Riss

John Saxby: Alle Abenteuer von Eduard Speck

04.12.2018 by

Die Geschichten des so eingebildeten Schweins Eduard Speck gehören mittlerweile zu den Klassikern der neueren Kinderliteratur. Eduard Speck lebt auf einem Bauernhof und ist überzeugt davon, dass er nicht nur das schönste, sondern auch das klügste und stärkste Schwein auf Gottes Erdboden ist. In jeder der 29 Geschichten will er dies den anderen Tieren auf dem Bauernhof erneut beweisen. Leider gehen aber seine Unternehmungen wirklich jedes Mal schief. Die Tiere haben sich an seine Aufschneidereien und sein Besserwissen gewöhnt und nehmen das Ganze recht gelassen. Aber ihn necken und verspotten, das tun sie schon. Wenn er beispielsweise den Fröschen befiehlt, das Quaken ab sofort zu unterlassen, weil er seinen Schönheitsschlaf brauche, oder wenn er versucht, den Schornstein in der Küche auszufegen und dafür ziemlich derbe Schläge mit dem Besen kassiert. Alle Tiere auf dem Hof haben einen speziellen Charakter, dies hat Wolf Erlbruch in seinen Bildern in gekonnter Manier ganz wunderbar eingefangen. John Saxbys Sprache ist wunderschön, oft ironisch und mit einem schmunzelnden Unterton. Diese feinen Andeutungen und die Details, die nicht explizit im Text stehen, stellen recht hohe Anforderungen an die Lesenden. Aber was man im Text nicht versteht, das wird in den Bildern deutlich gemacht. Die einzelnen Abenteuer von Eduard Speck lassen sich unabhängig voneinander geniessen und eignen sich deshalb sehr gut zum Vorlesen. Ein spezielles und kostbares Buch für Kinder ab etwa 8 Jahren und für Erwachsene.

John Saxby: Alle Abenteuer von Eduard Speck. Hanser 2018. Mit Bildern von Wolf Erlbruch Aus dem Englischen von Sybil Gräfin Schönfeldt. ISBN: 978-3-446-26067-2

Rezension: Maria Riss

Ulf Nilsson und Heike Herold: Mein Papa und ich

04.12.2018 by

Maja und ihr Papa, das ist ein ganz besonderes Paar. Maja geht in den Kindergarten und hat einen ziemlich sturen Kopf. Das hat sie mit vielen andern Kindern in ihrem Alter ja gemeinsam. Was sie aber besonders gut kann, ist ihren Papa um den Finger zu wickeln. Ganz egal, ob es um den viel zu grossen und schweren Weihnachtsbaum geht, oder um die Mausefalle für Majas Stoffmaus: Majas Argumente überzeugen (fast) immer. Aber Papa ist auch ein ganz besonders guter Zuhörer und einer, der die Ängste und Wünsche seiner Tochter sehr ernst nimmt. So hilft er Maja, ihre Angst vor dem Hund nebenan zu überwinden und versteht, wie schwierig das Warten an Heiligabend sein kann.
Ulf Nilsson weiss, was Kinder beschäftigt und er kann dies alles in ganz wunderbare, gestaltete und treffende Worte packen. Die vielen Farbbilder von Heike Herold spiegeln das Geschehen und die Gefühle der Protagonistin so eindrücklich, dass man das kleine eigensinnige Mädchen noch besser verstehen kann. Maja erfindet immer wieder eigene Lieder, beim Erzählen und Betrachten möchte man am liebsten mitsingen, so nah kommt man den beiden liebenswerten Figuren. Die einzelnen Geschichten lassen sich unabhängig voneinander erzählen oder vorlesen. Für Kinder ab dem Kindergartenalter.

Ulf Nilsson und Heike Herold: Mein Papa und ich. Aus dem Schwedischen von Ole Könnecke. Moritz 2018. ISBN: 978-3-89565-362-9

Rezension: Maria Riss

David Grossman: Giraffe und dann ab ins Bett!

04.12.2018 by

Der bekannte israelische Autor und Denker David Grossman hat für seine Enkelkinder Geschichten geschrieben. Und er beweist mit diesen kurzen Erzählungen, dass er Kindern, ihren Wünschen und ihrem speziellen Schalk ganz nahe ist und sie ernst nimmt. Es sind einfache Alltagsgeschichten, die Ereignisse und Gefühle beschreiben, wie wir sie alle kennen. Da ist Ruthi, die am Morgen so schlecht aufsteht bis Papa ihr klarmacht, was sie alles verpassen wird, wenn sie einfach weiterschläft. Da ist Racheli, die eine für andere unsichtbare Freundin hat oder Joram, der sich anfangs so gar nicht an den Gedanken gewöhnen kann, bald ein Geschwisterchen zu bekommen. Gemeinsam ist den Geschichten, dass die Eltern mit den Sorgen und Nöten ihrer Kinder so liebevoll und verständnisvoll umgehen. In den einzelnen Erzählungen wird vorgelebt, wie ein respektvolles Zusammenleben aussehen kann. Die kurzen Geschichten sind in einer so wunderbar einfachen und doch gestalteten Sprache verfasst, dass auch erwachsene Vorleserinnen und Vorleser ihre Freude daran haben werden. Ein kostbares Büchlein mit 14 Geschichten für Kinder ab dem Kindergartenalter.

David Grossman: Giraffe und dann ab ins Bett! Aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer und Mirjam Pressler. ISBN: 9783446260535

Rezension: Maria Riss 

Buch des Monats Dezember 2018

04.12.2018 by

Reinhold Ziegler: 14.12. aber pünktlich
Der bekannte Autor Reinhold Ziegler hat für diesen Band 12 Geschichten geschrieben. Es sind Erzählungen für Jugendliche, die nur eines gemeinsam haben: Sie passieren alle am 24.12. Da ist beispielsweise Lutz, der am 24. 12 eine Bank überfallen will. Alles ist bereit, die Gewehre liegen auf der Rückbank des alten BMW. Nur steht da dummerweise ein Polizeiauto vor der Bank. Der Überfall kann nicht stattfinden und Lutz, der ist ja so was von froh darüber. Oder da ist der berühmte Rockstar Willy B., der sich vor dem Konzert einfach ausklingt, weil er merkt, wie lieb er seine Freundin hat, er will um alles in der Welt ein wirklich passendes Geschenk für sie finden. Oder Thorsten, der am 24.12. endlich einmal richtig mit seinem Vater reden kann und dabei erfährt, was Papa in seiner Jugend für Mist gebaut hat.
Endlich gibt es eine Sammlung unterschiedlichster Geschichten, die sich für Jugendliche eignen. Reinhold Ziegler schreibt ganz nah am Alltag und der Erlebniswelt von Jugendlichen, mal witzig, mal nachdenklich stimmend, aber ohne Anbiederung und ganz ohne Kitsch. Ein in jeder Beziehung toll gemachtes und wichtiges Buch für Jugendliche ab etwa 13 Jahren.

Reinhold Ziegler: 14.12. – aber pünktlich. Ueberreuter 2018. ISBN: 978-3-7641-7090-5

Rezension: Maria Riss

Astrid Henn: Emil im Schnee

04.12.2018 by

Emil geht in den Kindergarten. Heute ist Schlitteln angesagt. Aber Emil mag das Schlitteln nicht, er würde viel lieber einen Schneemann bauen. Alle Kinder rennen begeistert den Hang hoch, aber Emil bleibt mit seinem Schlitten zurück und schlendert gemächlich in eine andere Richtung. «Ich geh mal lieber ein bisschen forschen», sagt er zu sich. Er braucht gar nicht lange zu gehen, da trifft er einen riesengrossen Eisbären. Auch Eisbär freut sich über diese Begegnung, weil ihm heute so langweilig ist. Eisbär und Emil haben grossen Spass zusammen: Zuerst bauen sie ein Iglu. Aber dann will Eisbär unbedingt einmal schlitteln. Also lässt sich Emil überreden, der starke Eisbär wird ihn sicher wohlbehalten ins Tal bringen. Da weder Eisbär noch Emil eine Ahnung haben, wie man einen Schlitten steuert, endet die rasante Fahrt in einem Schneehaufen. Aber das ist nicht schlimm und als kurz darauf die Kinder staunen und glauben, Emil habe ganz alleine einen solch riesigen Schnee-Eisbären gebaut, da fühlt sich Emil richtig gut. Er drückt Eisbär zum Abschied noch einmal ganz innig und verspricht, bald wieder herzukommen.
Astrid Henn hat dieses Bilderbuch gezeichnet und auch gleich den Text selber dazu geschrieben. So ergänzen sich der sehr treffende Erzählton und die winterlich schwungvollen und Bilder ganz wunderbar. In der Figur des eher ängstlichen und verträumte Emil, der seine Angst überwindet, werden sich zudem bestimmt viele Kinder wiederfinden. Ein wunderbares Bilderbuch das sich sehr gut zum Erzählen und Geniessen für Kinder ab etwa 4 Jahren eignet.

Astrid Henn: Emil im Schnee. Ravensburger 2018. ISBN: 978-3-473-44705-3

Rezension: Maria Riss

 

Céline Claire und Qin Leng: Unsere kleine Höhle

04.12.2018 by

Es stürmt immer heftiger im Wald und Schnee ist angesagt. Alle Tiere bündeln ihre Vorräte und kriechen in ihre Höhlen und Nester. Im beginnenden Schneetreiben sind aber zwei Fremde unterwegs, zwei, die nicht in diesem Wald wohnhaft sind: Ein grosser und ein kleiner Bär. Auf der Suche nach einem Unterschlupf klopfen sie bei allen Tieren an, niemand will sie aber hereinlassen. Man ist zu sehr mit dem eigenen Überleben beschäftigt. Da hilft alles betteln und jammern nichts. Als es immer mehr zu schneien beginnt, bauen sich grosser und kleiner Bär ein Iglu und verkriechen sich darin. Die beiden sind froh, sie sind zwar immer noch hungrig, haben aber Schutz vor dem Schneesturm gefunden. Bald schon hören sie laute Rufe, es sind Tiere, die hereinkommen wollen, weil ihre Behausungen dem Sturm nicht standgehalten haben. Und so treffen sich fast alle Tiere im Iglu wieder und sind froh, dass sie einander haben und sich gegenseitig wärmen können.
Céline Claire hat eine sehr berührende Geschichte geschrieben, deren Botschaft immer aktuell bleibt und die ganz besonders gut zur Weihnachtszeit passt. Die Bilder der chinesischen Künstlerin Qin Leng fangen die Stimmung im Winterwald ganz wunderbar ein. Mit zarten Farben und in gekonnter Darstellung der verschiedenen Tiere ergänzen die Bilder das Buchgeschehen sehr gut und helfen auch beim Verstehen. Ein zartes Bilderbuch mit einer eingängigen Geschichte, die viele Kinder bereits ab 4 Jahren begeistern wird.

Céline Claire und Qin Leng: Unsere kleine Höhle. Aus dem Französischen von Oliver Ilan Schulz. Diogenes 2018 . ISBN: 978-3-257-01233-0

Rezension: Maria Riss

Peter Frankopan: Die Seidenstrasse

24.11.2018 by

Peter Frankopan, Historiker in Oxford, hat eine ganz spezielle Art Weltgeschichte geschrieben. Er setzt in seinem Buch die Seidenstrasse in den Mittelpunkt seiner Erläuterungen. Dort, zwischen Mittelmeer und Pazifik, liegt eigentlich die Wiege unserer Zivilisation. Die Seidenstrasse diente während Jahrhunderten nicht nur als Transportachse für Stoffe, Gewürze und Sklaven, entlang dieser Strasse wurden auch Religionen, Kultur und Wissenschaften verbreitet. Das wunderbar und kostbar gestaltete Buch enthält eine riesige Fülle an Informationen und zeigt vor allem wichtige Zusammenhänge auf. Das erste Kapitel beginnt mit dem Altertum, das letzte befasst sich mit den aktuellen Plänen Chinas, einen «Seidenstrasse-Wirtschaftsgürtel» zu schaffen. Das Buch besticht durch die fantastischen Bilder und das wunderschöne Layout, selbst der Buchdeckel fühlt sich seidenartig an und der Titel ist in goldenen Lettern gedruckt. Der Inhalt stellt trotz guter Gliederung und einer übersichtlichen Darstellung hohe Ansprüche an Leserinnen und Leser, weil die Informationen sehr dicht sind und weil man vieles besser versteht, wenn man ein bisschen Vorwissen mitbringt. Wer sich aber für Geschichte interessiert, wird das grossformatige und spannende Buch mit Hochgenuss lesen, weil es viele Fakten aus einer völlig anderen Perspektive aufzeigt. Für Jugendliche und Erwachsene.

Peter Frankopan: Die Seidenstrasse. Illustriert von Neil Packer. Aus dem Englischen von Norbert Juraschitz. Rowohlt 2018. ISBN: 978-3-499-21827-9

Rezension: Maria Riss

Ingrid O. Volden: Unendlich mal unendlich mal mehr

24.11.2018 by

Petra lebt zusammen mit ihrer Mutter in einem kleinen Dorf in Norwegen. Sie geht gerne zur Schule und kommt mit dem Leben eigentlich ganz gut zurecht. Sie spielt überaus gut Fussball, liebt Gruks (das sind ganz kurze Aphorismen) und sie hat eine sehr spezielle Beziehung zu Zahlen. Allerdings dürfen das nur gerade Zahlen sein, sonst bringen sie Unglück. Auch die Schuhe im Korridor müssen ganz genau an ihrem Platz stehen und Gully Deckel, die darf sie unter keinen Umständen betreten. All diese für sie magischen Dinge bereiten ihrer Lehrerin Sorge, deshalb geht Petra seit kurzem einmal in der Woche zu Stephen, dem Schulpsychologen. Der ermutigt sie, ihre Angst vor dem Wasser zu überwinden und endlich ins Hallenbad zu gehen. Denn Wasser, das gehört für Petra auch zu diesen unkontrollierbaren Dingen, da weiss man nie, wie es sich bewegt und ob man nicht doch den Boden unter den Füssen verliert. Es braucht ein bisschen Zeit, bis Petra sich schliesslich ins Hallenbad traut. Da sitzt sie auf der Tribüne und guckt zu. Aber dann trifft sie Thomas, der so wunderbar schwimmt, wie wenn er Propeller statt Arme hätte. Petra fühlt bald nur noch Brausepulver und Sprudelwasser in sich drin. Mit Thomas traut sie sich nach einiger Zeit sogar, den Kopf ins gefährliche Nass zu tauchen. Der Name Petra bedeutet «Stein» oder «Fels» und genauso stark ist auch die Protagonistin dieser Geschichte. Petra ist eine Kämpferin und auch eine, die mit ihren eigenen Gefühlen und denen anderer sehr sorgfältig umgehen kann. So erlebt sie nicht nur ihre erste scheue Liebe, sie bringt es auch fertig, einen Flüchtling aus Calais nach Norwegen einzuschleusen, damit die Familie ihrer besten Freundin endlich wieder komplett ist
Ingrid O. Volden hat sich für ihr erstes Kinderbuch nicht nur diese eindrückliche Mädchenfigur ausgedacht, sie hat deren Entwicklung und die spannende Geschichte auch in ganz wunderbare Worte gefasst. Karg könnte man die Sätze bezeichnen aber voller Metapher und mit ganz vielen leisen Tönen dazwischen. Ein Buch, das literarische Erfahrungen ermöglicht und das sich ganz wunderbar für unvergessliche Vorlesestunden eignet. Für Kinder ab etwa 11 Jahren.

Ingrid O. Volden: Unendlich mal unendlich mal mehr. Aus dem Norwegischen von Nora Pröfrock. Thienemann 2018. ISBN: 978-3-522-18461-8

Rezension: Maria Riss

Janina Kastevik: Noel und der geheimnisvolle Wunschzettel

24.11.2018 by

Noel ist etwa 11 Jahre alt. Er liest gerne, sammelt in einem Heft besonders schöne Wörter und schreibt auch Gedichte, meist aber heimlich. Diese grosse Lust am Lesen und Schreiben ist wohl auch der Grund, weshalb er in der neuen Schule ein völliger Aussenseiter ist, einer, den niemand beachtet, einer, der bei der Gruppeneinteilung zum Schluss immer übrigbleibt. Mama ist momentan in Afrika und Papa kaum zuhause. Es ist Advent und Noel überlegt sich, was er sich am meisten erhofft. Der Wünsche hätte er so viele, nur kann man die alle mit Geld nicht kaufen. Alles ändert sich, als er einen zerknitterten Zettel findet, auf dem er einen seiner Wünsche notiert. Ist es Magie? Sein grösster Wunsch, eine Freundin oder einen Freund zu finden, erfüllt sich fast auf der Stelle. Aber immer, wenn Noel einen neuen Wunsch auf diesem geheimnisvollen Zettel notiert, geht zugleich etwas Anderes schief. Erst allmählich begreift er, dass Wünsche nur dann in Erfüllung gehen können, wenn man selber etwas dafür tut.
Diese zarte Weihnachtsgeschichte ist in einer wunderschönen Sprache geschrieben und in 24 Kapitel eingeteilt. Wer will kann sich also jeden Tag ein Häppchen gönnen. Die meisten werden diese Geschichte aber möglichst wenig unterbrechen wollen, weil Noels Entwicklung so berührt und man für ihn und seine Familie ein gutes Ende herbeisehnt. Ein Lese- und Vorlesevergnügen für Kinder ab etwa 10 Jahren.

Janina Kastevik: Noel und der geheimnisvolle Wunschzettel. Aus dem Schwedischen von Friederike Buchinger. Hanser 2018. ISBN: 978-3-446-25989-8

Rezension: Maria Riss