Gesprächsführung in der Sozialen Arbeit

13.04.2017 by

Psygespraechsfuehrung-in-der-sozialen-arbeitchosoziale Berufe sind gekennzeichnet durch überdurchschnittlich hohe Anteile an sozialer Kommunikation im beruflichen Handeln. Hilfeprozesse werden nur durch gelingende Kommunikation wirksam und kompetente Gesprächsführung wird so zum Schlüssel für erfolgreiches berufliches Handeln. Fachkräfte der Sozialen Arbeit führen Gespräche oft unter herausfordernden Bedingungen: In der Klientinnen- und Klientenarbeit sind die Alltagsnähe von Hilfeprozessen, komplexe Mandatslagen, Unfreiwilligkeit, Gefährdungs- oder Krisensituationen solche Herausforderungen. Aber auch für die Kooperation mit Fachkräften und weiteren Akteurinnen und Akteuren in Hilfeprozessen sowie für Organisations- und Ausbildungsbelange stellen sich häufig Bedingungen, die Gespräche anforderungsreich machen.

Das Lehrbuch versteht professionelle Gesprächsführung als die sozialkommunikative Form methodischen Handelns in der Sozialen Arbeit – und nicht als isolierte Gesprächsmethodik. Es vermittelt Grundlagenwissen und regt zur Arbeit an persönlich-beruflichen Haltungen an. Es führt in die Vorbereitung, Moderation und Evaluation bedeutsamer Gesprächsformen im Berufsalltag ein, zu denen es praxisnahe Gestaltungshilfen für Gespräche anbietet.

Lern- und Arbeitshilfen für das Training der Gesprächskompetenz stehen zusätzlich zum Lehrbuch online zur Verfügung.

Widulle, Wolfgang (Hrsg.): Gesprächsführung in der Sozialen Arbeit.
2. durchgesehene Auflage, 2016. ISBN: 978-3-531-19118-8

Kontakt
Dr. Wolfgang Widulle,
Institut Beratung, Coaching und Sozialmanagement

Denknetz-Jahrbuch 2016 «Migration ohne Grenzen»

17.02.2017 by

UmDenknetzJahrbuch16Gibt es ein Menschenrecht auf Migration? Wer hat welches Recht, Begrenzungen festzulegen und andere auszugrenzen? Wer steht in der Verantwortung dafür, dass mehr Menschen denn je auf der Flucht sind? Diese Fragen stehen im Zentrum der Forderung nach einem Recht auf Niederlassung, über welches die Autorinnen und Autoren im neuen Denknetz-Jahrbuch nachdenken. Dr. Susanne Bachmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Hochschulzentrum, veröffentlicht darin ihren Beitrag «Stereotype Integration: Wie Integrationsprojekte die Marginalisierung von Migranten und Migrantinnen festschreiben».

Baumann, Hans/Herzog, Roland/Richter, Marina/ Ringger, Beat/Schatz, Holger/ Schilliger, Sarah/Walpen, Bernhard (Hg.): Migration ohne Grenzen. 2016. ISBN: 978-3-85990-296-1

Kontakt
Dr. Susanne Bachmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin Forschung und Entwicklung, Hochschulzentrum,
susanne.bachmann@fhnw.ch

Migration, Stadt und Urbanität

07.02.2017 by

Migration-und-Mobilitaet

Der Band analysiert die Vielfalt des urbanen Zusammenlebens differenziert und mehrdimensional. Ausgangspunkt bildet die soziale Tatsache, dass migrationsbedingte Mobilität seit jeher für die Entwicklung von Städten konstitutiv ist. Es sind Orte, an denen sich die kulturelle, soziale, ökonomische und politische Dynamik lokaler und globaler Prozesse immer wieder neu vermischen. Vor diesem Hintergrund setzen sich die Autorinnen und Autoren empirisch und
theoretisch mit Fragestellungen zur Bedeutung von Migration und Wirkweisen migrationsgesellschaftlicher Verhältnisse in Städten auseinander.

Geisen, Thomas/Riegel, Christine/Yildiz, Erol (Hg.): Migration, Stadt und Urbanität. Perspektiven auf die Heterogenität migrantischer Lebenswelten. 2017. ISBN: 978-3-658-13779-3

Kontakt
Prof. Dr. Thomas Geisen, Institut Integration und Partizipation, thomas.geisen@fhnw.ch