Archive for the ‘ Institut Soziale Arbeit und Gesundheit ’ Category

Klinische Soziale Arbeit und Psychiatrie

15.11.2016 by

Klinische Soziale Arbeit ist – analog zur klinischen Psychologie – ein Ansatz, der das professionelle Handeln ins Zentrum der Wissensbildung stellt. Am Beispiel Sozialer Arbeit in der Psychiatrie wird gezeigt, welche Bedeutung der Verknüpfung transdisziplinären Wissens mit professionellen Praxen zukommt. Der Band legt beispielhaft einen Grundstein für den Aufbau einer konsolidierten Wissensbasis der klinischen Sozialen Arbeit und entwickelt den Theorieentwurf «Integration und Lebensführung» weiter.

Klinische-Soziale-Arbeit-und-Psychiatrie_Web
Sommerfeld, Peter/Dällenbach, Regula/Rüegger, Cornelia/Hollenstein, Lea: Klinische Soziale Arbeit und Psychiatrie. 2016. ISBN: 978-3-658-11617-0

Kontakt
Prof. Dr. Peter Sommerfeld, Dozent,
peter.sommerfeld@fhnw.ch,
Institut für Soziale Arbeit und Gesundheit,
Prof. Regula Dällenbach, Dozentin und Projektleiterin,
regula.daellenbach@fhnw.ch,
Cornelia Rüegger, wissenschaftliche Mitarbeiterin,
cornelia.rueegger@fhnw.ch,
Lea Hollenstein, wissenschaftliche Mitarbeiterin,
lea.hollenstein@fhnw.ch,
Institut Professionsforschung und -entwicklung

«Öfter mal was Neues» − Innovative Angebote in Organisationen entwickeln, aber wie?

04.11.2016 by

Angebote für Klientinnen und Klienten zu optimieren, gehört in vielen Organisationen Sozialer Arbeit zum Alltagsgeschäft. Aber die Möglichkeit, Entwicklungen aktiv, systematisch und methodisch geleitet voranzutreiben, wird in der Sozialen Arbeit noch wenig genutzt.

Bei der Entwicklung neuer oder veränderter Angebote stellen sich Fragen wie zum Beispiel:
– Wie können neue konzeptionelle Ideen und Handlungsalternativen aktiv gefördert und Veränderungs- und Entwicklungsprozesse strukturiert gestaltet werden?
– Wie können Professionelle der Sozialen Arbeit ihre Erfahrungen nutzen, ihr bestehendes Professionswissen mit Best Practices an anderen Orten und mit Forschungswissen kombinieren und auf dieser Basis Neues entwickeln?
– Wie kann unterstützt werden, dass neue Entwicklungen realisierbar sind, auf Akzeptanz stossen und schliesslich erfolgreich implementiert werden?

Das Entwicklungs- und Innovationsprogramm ink+ der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW bietet neu ein modulares System, welches das methodische Know-how zu den typischen Herausforderungen im Entwicklungsprozess bündelt.

ink

Die vier Module («Analyse», «Werkstatt», «Entwicklung» und «Umsetzung») können einzeln oder kombiniert gewählt und flexibel an den Bedarf der jeweiligen Organisation angepasst werden.

Mögliche Ausgangslagen sind beispielsweise:
– Der veränderte Bedarf der Zielgruppe verlangt nach neuen Lösungsansätzen.
– Eine Konzeptidee erfordert die wissenschaftliche Fundierung zuhanden des Leistungsträgers.
– Im Zuge der strategischen Entwicklung wird die Erweiterung des Angebots beschlossen, es fehlt aber an Zeit für ausgedehnte Recherchen und einem geeigneten Gefäss für die Entwicklungsarbeit usw.

Die Kooperation mit der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW unterstützt die Angebotsentwicklung zum einen fachlich, indem eine oder mehrere Fachpersonen zum jeweiligen Thema einbezogen werden. Zum anderen wird auch der Prozess der Entwicklung begleitet und methodisch unterstützt. Die Zusammenarbeit von Fachpersonen der Praxisorganisation und der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW kann man sich als «temporäre Entwicklungsabteilung» vorstellen. Das Dienstleistungsangebot ink+ basiert auf Ergebnissen aus dem Projekt INCUMENT und bietet eine wissenschaftlich fundierte und erprobte Arbeitsform für Entwicklungs- und Innovationsprozesse oder einzelne Phasen daraus.

Weitere Informationen

Kontakt
Prof. Dr. Matthias Hüttemann, Dozent,
Institut Soziale Arbeit und Gesundheit,
matthias.huettemann@fhnw.ch,
Prof. Dr. Anne Parpan-Blaser, Dozentin,
Institut Integration und Partizipation,
anne.parpan@fhnw.ch

Substanzkonsum bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren: Einschätzungen und Vorgehensweisen von medizinischen Fachpersonen

08.08.2016 by

Gerade im Kindes- und Jugendalter kann der Substanzkonsum schwerwiegende Folgen für die Gesundheit haben. Umso wichtiger ist eine effektive Früherkennung und Frühintervention (F+F), die alle relevanten Berufsgruppen und Bezugspersonen von Kindern und Jugendlichen einbezieht.

Medizinische Fachpersonen haben in diesem komplexen System eine Schlüsselrolle; neben anderen relevanten Akteuren wie Eltern, Lehrpersonen oder Sozialarbeitende sind sie zentral für das Funktionieren von F+F. Doch wie sieht die Realität aus? Wo ergeben sich Gelegenheiten zur F+F?

Die veröffentlichte Studie zeigt auf, wie medizinisches Fachpersonal mit dieser Problematik umgeht und wie F+F in diesem Bereich verbessert werden könnte.

Weitere Informationen auf spectra-online.ch

Substanzkonsum_BAG
Bayer-Oglesby, Lucy/Frey, Peter/Nieuwenboom, Jan Willem/Schmid, Holger: Substanzkonsum bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren: Einschätzungen und Vorgehensweisen von medizinischen Fachpersonen. Hochschule für Soziale Arbeit FHNW/Berner Institut für Hausarztmedizin. 2015.

Kontakt
Dr. Lucy Bayer-Oglesby, wissenschaftliche Mitarbeiterin,
lucy.bayer@fhnw.ch,
Dr. Jan Willem Nieuwenboom, wissenschaftlicher Mitarbeiter,
wim.nieuwenboom@fhnw.ch,
Prof. Dr. Holger Schmid, Institutsleiter
holger.schmid@fhnw.ch,
Institut Soziale Arbeit und Gesundheit ISAGE