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Child Welfare Removals by the State

14.03.2017 by

Das Buch adressiert einen sehr wichtigen, bisher wenig erforschten Prozess: Der Staat dringt in die Privatsphäre einer Familie ein, um ein gefährdetes Kind an einen anderen Ort zu platzieren.

Das Buch stellt neue Forschungsergebnisse an der Schnittstelle von Sozial-, Rechts- und Sozialpolitik über Kinderschutzverfahren für Kinder mit alternativen Betreuungsangeboten vor. Die Rollen von gerichtlichen und freiwilligen Entscheidungsfindungssystemen in den Kinderschutzverfahren werden hinsichtlich Auswirkungen, Dynamiken und Bedeutungen untersucht. Präsentiert werden die Ergebnisse von sieben europäischen Staaten sowie den Vereinigen Staaten von Amerika.

Prof. Dr. Stefan Schnurr, Leiter des Instituts Kinder- und Jugendhilfe, veröffentlicht darin den Beitrag «Child Removal Proceedings in Switzerland». Das Buch ist in Englisch erschienen.

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Burns, Kenneth/Pvsv, Tarja/Skievenes, Marit: Child Welfare Removals by the State. 2016. ISBN: 978-0-19045-956-7

Kontakt
Prof. Dr. Stefan Schnurr,
Institut Kinder- und Jugendhilfe,
stefan.schnurr@fhnw.ch

Migration, Stadt und Urbanität

07.02.2017 by

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Der Band analysiert die Vielfalt des urbanen Zusammenlebens differenziert und mehrdimensional. Ausgangspunkt bildet die soziale Tatsache, dass migrationsbedingte Mobilität seit jeher für die Entwicklung von Städten konstitutiv ist. Es sind Orte, an denen sich die kulturelle, soziale, ökonomische und politische Dynamik lokaler und globaler Prozesse immer wieder neu vermischen. Vor diesem Hintergrund setzen sich die Autorinnen und Autoren empirisch und
theoretisch mit Fragestellungen zur Bedeutung von Migration und Wirkweisen migrationsgesellschaftlicher Verhältnisse in Städten auseinander.

Geisen, Thomas/Riegel, Christine/Yildiz, Erol (Hg.): Migration, Stadt und Urbanität. Perspektiven auf die Heterogenität migrantischer Lebenswelten. 2017. ISBN: 978-3-658-13779-3

Kontakt
Prof. Dr. Thomas Geisen, Institut Integration und Partizipation, thomas.geisen@fhnw.ch

Forschungsprojekt: Internationalisierung an Fachhochschulen

19.01.2017 by

Schweizer Fachhochschulen werden zunehmend von Frauen und Männern mit Migrationshintergrund besucht. Welche Bedeutung haben Geschlecht und Herkunft für den Bildungserfolg?

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(Quelle: iStock.com)

Fachhochschulen in der Schweiz sind seit dem Zeitpunkt ihrer Errichtung in den 1990er-Jahren einem weitreichenden Internationalisierungsprozess ausgesetzt. In Lehre und Forschung bilden sie heute Raum für internationale akademische Belegschaften, fördern den Austausch und die Mobilität von Studierenden sowie eine durch Vielfalt geprägte Hochschulkultur. Die Dynamik der Internationalisierung an den Fachhochschulen ist von Steuerungsformen und Richtgrössen des Erfolgs geprägt. Sie wird auch von Diskursen über Gerechtigkeit und gleichstellungspolitischen Kriterien begleitet. Diese schliessen neben der Kategorie Geschlecht weitere Dimensionen sozialer Ungleichheit wie den Herkunfts- und Migrationshintergrund ein.

Projekt «Internationalisierung an Fachhochschulen»
Das Projekt startete im September 2016 und dauert 30 Monate. Ziel ist, Bildungsvoraussetzungen und Bildungserfolg aus der Perspektive verschiedener Akteurinnen und Akteure an Hochschulen sowie von Studentinnen und Studenten mit Migrationshintergrund zu erforschen. Die Studie gilt der Untersuchung dieser Studierendengruppe im Bachelor- und Master-Studium in verschiedenen Fachbereichen (Technik und IT, Soziale Arbeit, Pädagogik sowie Wirtschaft und Dienstleistungen) an zwei ausgewählten Fachhochschulen der Deutsch- und Westschweiz.

Die Forschungsresultate sowie daraus abgeleitete Empfehlungen sollen Fachhochschulen in der Schweiz eine Grundlage bieten, geschlechter- und migrationsgerechte Studienbedingungen in verschiedenen Ausbildungsgängen zu optimieren und weiterzuentwickeln.

Weitere Informationen zum Projekt

Kooperation     
Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW, Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, Pädagogische Hochschule FHNW

Kontakt
Prof. Dr. Maritza Le Breton, Dozentin,
Institut Integration und Partizipation,
maritza.lebreton@fhnw.ch