Denknetz-Jahrbuch 2016 «Migration ohne Grenzen»

17.02.2017 by

UmDenknetzJahrbuch16Gibt es ein Menschenrecht auf Migration? Wer hat welches Recht, Begrenzungen festzulegen und andere auszugrenzen? Wer steht in der Verantwortung dafür, dass mehr Menschen denn je auf der Flucht sind? Diese Fragen stehen im Zentrum der Forderung nach einem Recht auf Niederlassung, über welches die Autorinnen und Autoren im neuen Denknetz-Jahrbuch nachdenken. Dr. Susanne Bachmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Hochschulzentrum, veröffentlicht darin ihren Beitrag «Stereotype Integration: Wie Integrationsprojekte die Marginalisierung von Migranten und Migrantinnen festschreiben».

Baumann, Hans/Herzog, Roland/Richter, Marina/ Ringger, Beat/Schatz, Holger/ Schilliger, Sarah/Walpen, Bernhard (Hg.): Migration ohne Grenzen. 2016. ISBN: 978-3-85990-296-1

Kontakt
Dr. Susanne Bachmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin Forschung und Entwicklung, Hochschulzentrum,
susanne.bachmann@fhnw.ch

Migration, Stadt und Urbanität

07.02.2017 by

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Der Band analysiert die Vielfalt des urbanen Zusammenlebens differenziert und mehrdimensional. Ausgangspunkt bildet die soziale Tatsache, dass migrationsbedingte Mobilität seit jeher für die Entwicklung von Städten konstitutiv ist. Es sind Orte, an denen sich die kulturelle, soziale, ökonomische und politische Dynamik lokaler und globaler Prozesse immer wieder neu vermischen. Vor diesem Hintergrund setzen sich die Autorinnen und Autoren empirisch und
theoretisch mit Fragestellungen zur Bedeutung von Migration und Wirkweisen migrationsgesellschaftlicher Verhältnisse in Städten auseinander.

Geisen, Thomas/Riegel, Christine/Yildiz, Erol (Hg.): Migration, Stadt und Urbanität. Perspektiven auf die Heterogenität migrantischer Lebenswelten. 2017. ISBN: 978-3-658-13779-3

Kontakt
Prof. Dr. Thomas Geisen, Institut Integration und Partizipation, thomas.geisen@fhnw.ch

Forschungsprojekt: Internationalisierung an Fachhochschulen

19.01.2017 by

Schweizer Fachhochschulen werden zunehmend von Frauen und Männern mit Migrationshintergrund besucht. Welche Bedeutung haben Geschlecht und Herkunft für den Bildungserfolg?

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(Quelle: iStock.com)

Fachhochschulen in der Schweiz sind seit dem Zeitpunkt ihrer Errichtung in den 1990er-Jahren einem weitreichenden Internationalisierungsprozess ausgesetzt. In Lehre und Forschung bilden sie heute Raum für internationale akademische Belegschaften, fördern den Austausch und die Mobilität von Studierenden sowie eine durch Vielfalt geprägte Hochschulkultur. Die Dynamik der Internationalisierung an den Fachhochschulen ist von Steuerungsformen und Richtgrössen des Erfolgs geprägt. Sie wird auch von Diskursen über Gerechtigkeit und gleichstellungspolitischen Kriterien begleitet. Diese schliessen neben der Kategorie Geschlecht weitere Dimensionen sozialer Ungleichheit wie den Herkunfts- und Migrationshintergrund ein.

Projekt «Internationalisierung an Fachhochschulen»
Das Projekt startete im September 2016 und dauert 30 Monate. Ziel ist, Bildungsvoraussetzungen und Bildungserfolg aus der Perspektive verschiedener Akteurinnen und Akteure an Hochschulen sowie von Studentinnen und Studenten mit Migrationshintergrund zu erforschen. Die Studie gilt der Untersuchung dieser Studierendengruppe im Bachelor- und Master-Studium in verschiedenen Fachbereichen (Technik und IT, Soziale Arbeit, Pädagogik sowie Wirtschaft und Dienstleistungen) an zwei ausgewählten Fachhochschulen der Deutsch- und Westschweiz.

Die Forschungsresultate sowie daraus abgeleitete Empfehlungen sollen Fachhochschulen in der Schweiz eine Grundlage bieten, geschlechter- und migrationsgerechte Studienbedingungen in verschiedenen Ausbildungsgängen zu optimieren und weiterzuentwickeln.

Weitere Informationen zum Projekt

Kooperation     
Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW, Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, Pädagogische Hochschule FHNW

Kontakt
Prof. Dr. Maritza Le Breton, Dozentin,
Institut Integration und Partizipation,
maritza.lebreton@fhnw.ch