Leben Totgesagte länger?

06.09.2011 von

QR-Codes waren vor ein paar Jahren die Lieblinge der Marketing-Abteilungen. Endlich schien die Lösung für alle Medienbrüche gefunden: Ein Bild mit dem Handy gemacht und schon ist die Verbindung zum konkreten Angebot gewährleistet und die Kundin oder der Kunde kann nicht mehr verloren gehen.

Nun ja, so bestechend die Idee, wirklich durchgesetzt haben sich die QR-Codes noch nicht. Vor ein paar Tagen an der Emex11 habe ich nun an verschiedenen Ständen QR-Codes gesehen. U.a. auf den Flyern der FHNW oder auch bei verschiedenen Ausstellern der Verpackungsbranche. Persönlich bin ich sehr gespannt, ob sich die QR-Codes doch noch durchsetzen – praktisch sind sie ja. Meiner Meinung nach steigen die Chancen wieder, weil mit Verbreitung der Smartphones die Zahl der potentiellen Nutzer zunimmt und die QR-Codes im Schriftbild eines Inserates, Plakates u.ä. noch immer hervorstechen.

Ein Beispiel (Video) aus Südkorea zeigt, was alles möglich wäre mit QR-Codes. Können Sie sich vorstellen, so mit Ihrem Handy einkaufen zu gehen?

 Virtak grocery store in a Korean subway station

Kommentare (3)

Das Video von Tesco ist echt super!! Ich denke, dass sind Ansätze, welche auch in der Schweiz Potential haben!

Danke für deinen Kommentar. Ich denke auch, dass da noch viel Potential liegt!

Auch QR-Codes folgen dem Hype-Cycle und nach einer kurzen Entspannung scheinen sie sich nun ernsthaft durchzusetzen. Vor wenigen Wochen konnte ich sie in NYC an praktisch jeder Plakatwand sehen. Selbst in Parks werden sie eingesetzt, um touristische Informationen zu geben.
Auf Kunstmessen erfährt man über die QR-Codes inzwischen mehr über die Künstler und die ausgestellten Kunstwerke.
Selbst auf Grabsteinen erscheinen sie schon. Siehe hierzu auch meinen Blog vom letzten November: http://wp.me/p1GPgs-eX

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