Erster vom Bund anerkannte Studiengang in Online Marketing

06.12.2011 von

Die Hochschule für Wirtschaft der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) lanciert den ersten vom Bund anerkannten Studiengang in Online Marketing Management. Das berufsbegleitende Programm «Master of Advanced Studies» (MAS) vermittelt das notwendige Fachwissen für erfolgreiches Online Marketing. Das Studium startet erstmals im März 2012 und dauert 21 Monate.

Die Anforderungen an Marketingfachleute sind in den letzten Jahren enorm gestiegen, denn es gibt immer mehr Kommunikationskanäle, um Kunden und Kundinnen anzusprechen. Vor allem die digitale Revolution der Sozialen Medien verändert das Kundenverhalten sowie die Märkte radikal. Und damit auch die Arbeit von Marketingfachleuten. Um Kunden zu gewinnen und sie langfristig behalten zu können, sind neue Marketingstrategien und -konzepte nötig, die das heutige und künftige Kundenverhalten bei der Informationsbeschaffung und beim Kauf von Produkten und Dienstleistungen berücksichtigen. Konkret bedeutet das für Unternehmen, ihre Marketingaktivitäten mit der digitalen Welt ihrer Kundschaft zu verbinden: Ihnen zum Beispiel über Webseiten, Smartphones und Tablet-PCs attraktive Online-Angebote in E-Shops, nützliche Apps sowie interaktive Dialogmöglichkeiten in Kunden-Blogs und auf Facebook anzubieten. Oder anders gesagt: Das Zauberwort für den künftigen Markterfolg heisst «Online Marketing».

Detailinformationen zum ersten Masterstudiengang MAS Online Marketing Management unter http://www.fhnw.ch/wirtschaft/weiterbildung/mas-online-marketing-management oder in der Pressemitteilung vom 6.12.2011 http://www.fhnw.ch/wirtschaft/medien-und-oeffentlichkeit/medienmitteilungen/neuer-studiengang-online-marketing-management

Wie sieht Social Media-Lego-Land aus?

29.11.2011 von

Ein Auftritt in Social Media garantiert nicht automatisch Erfolg. Soweit sind wir schon. ROI-Berechnungen sind häufiger negativ als nicht. Trotzdem ist es für Unternehmen wichtig, Erfahrungen mit Social Media zu machen auch wenn diese mehr experimentellen Charakter haben. Warum sind 10’000 Stunden experimentieren mit Social Media wichtig ? Es geht nicht um das was jetzt sichtbar ist, es geht darum, was daraus wird!

Wie bei Lego: Haben Sie schon einmal kleinen Kindern beim Lego-Spielen zugeschaut? Zuerst werden alle Teile genau betrachtet und einzeln untersucht. Dann werden wenige zusammengesteckt und erste Experimente damit gemacht. Diese Experimente der Kleinen zeigen noch ganz wenig vom möglichen Potential. Grössere Kinder sind wahre Lego-Profis und produzieren aus denselben Steinen Polizeistationen oder retten mit ihren Raumschiffen die Galaxis.

Was hat das mit Social Media zu tun? Die 1-Million-Dollar-Frage in meinen Augen ist, wie sieht Social Media-Lego-Land aus?

Jetzt sind wir im Reich der Spekulationen… aber ich wage mal eine Aussage im Bereich Marketing. Ich denke, die Customer Experience wird in Zukunft viel Stärker im Zentrum der Interaktion mit Kundinnen und Kunden stehen. Mit dem großen Unterschied zu heute, dass nicht der Kunde lernen muss mit dem System des Anbieters zu interagieren, sondern das System auf Anbieterseite lernt. Das heisst es werden unzählige Daten aus dem Verhalten, dem Social Media Umfeld, der History etc. des Kunden zusammen mit Angebotsinformationen und allgemeinen statistischen und weiteren relevanten Daten zu einer individuellen Customer Experience aggregiert.

Der Kunde wird dem Sammeln der Daten wahrscheinlich zustimmen, weil sein Gewinn daran die individuelle Betreuung und ein maßgeschneidertes Angebot ist.

Die grossen Player wie Google, Facebook, Amazon und Apple, also diejenigen die die meisten und zur Vorhersage von zukünftigen Verhalten tauglichsten Daten besitzen, haben einen entscheidenden Vorteil und bauen bereits fleissig an ihren Lego-Polizeistationen oder Lego-Weltraumbahnhöfen. Während sich der Grossteil der Öffentlichkeit Sorgen macht, ob die 2×2 Lego-Steine wohl verschluckt werden oder sonst wie gefährlich sein könnten.

OMG! What language is this?

03.11.2011 von

If you are a frequent online user, and moreover, a fan of social media, some if not all of the following abbreviations must have popped up more than once on your screen. Despite the fact that those shortcuts are considered as slang, it has been recognized as real words! The Oxford English Dictionary describes OMG as “Oh my God” or “Oh my goodness”, LOL as “laughing out loud”, TMI as “too much information”, FYI as “for your information” and BFF as “best friends forever”. (OED, 2011; Mintz, 2011).

Take a look at this funny video about LOL!

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But the changes in linguistics that social media has brought to our lives do not end there. Computer-mediated communication has existed prior to the social media era, especially with the use of SMS and instant messaging. Intentional misspelling can be an example to that (e.g. accentuation of expression: “sssooooooo gooooood!”) (Sheldon, 2010)

Facebook was translated to numerous languages in the aim to become global and reach the most people it could around the world. Living in a globalized world, many Facebook users have foreign friends who do not always speak a common language. Facebook therefore offers translation services which allow users to communicate in multiple languages (with a link to translation of posts or comments). (Facebook, 2011)
Profanity is becoming more and more common in social media, and according to a study conducted on the topic, 47% of Facebook users have it on their walls. (Wasserman, 2011). The boundary of what is considered as swearing and what is accepted by others is a controversial topic. What do you consider as vulgar? Listen to this cool song! (Or do you only know the “Forget you” version?)

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So what will come next and how far will it eventually go? In what way will social media alter our language tomorrow? Should we be worried? TMI? OMG!

This Article is written by Nili Berg. She is student MSc Student International Management at FHNW. Thank you Nili for this blog post! /cmb

Sind Werbeslogans auch nur Pick-up Lines?

18.10.2011 von

Viele renommierte Schulen und Institutionen preisen ihre Weiterbildungsangebote wie MBA, EMBA oder MAS in der Werbung und im Webauftritt mit markigen Slogans an. Bei durchlesen ist mir der Begriff „pick-up line“  wie er im englischen Sprachgebrauch verwendet wird in den Sinn gekommen. Hier eine kurze und nicht repräsentative Zusammenstellung einiger dieser Pick-up Lines, die mir besonders ins Auge gestochen sind. Gerne nehme ich Ergänzungen entgegen.

 „Unser Wissen macht souverän“ (HSG)

Too smart to fail“ (FH HWZ)

Change your perspective, increase your prospects” (Columbia Business School)

Die Marketingkommunikation kommt nicht ohne diese Pick-up Lines aus. Aber sind sie nur provokative Gesprächseröffnungen oder auch konkrete Versprechen?

Leben Totgesagte länger?

06.09.2011 von

QR-Codes waren vor ein paar Jahren die Lieblinge der Marketing-Abteilungen. Endlich schien die Lösung für alle Medienbrüche gefunden: Ein Bild mit dem Handy gemacht und schon ist die Verbindung zum konkreten Angebot gewährleistet und die Kundin oder der Kunde kann nicht mehr verloren gehen.

Nun ja, so bestechend die Idee, wirklich durchgesetzt haben sich die QR-Codes noch nicht. Vor ein paar Tagen an der Emex11 habe ich nun an verschiedenen Ständen QR-Codes gesehen. U.a. auf den Flyern der FHNW oder auch bei verschiedenen Ausstellern der Verpackungsbranche. Persönlich bin ich sehr gespannt, ob sich die QR-Codes doch noch durchsetzen – praktisch sind sie ja. Meiner Meinung nach steigen die Chancen wieder, weil mit Verbreitung der Smartphones die Zahl der potentiellen Nutzer zunimmt und die QR-Codes im Schriftbild eines Inserates, Plakates u.ä. noch immer hervorstechen.

Ein Beispiel (Video) aus Südkorea zeigt, was alles möglich wäre mit QR-Codes. Können Sie sich vorstellen, so mit Ihrem Handy einkaufen zu gehen?

 Virtak grocery store in a Korean subway station

Social Media Marketing, die Zukunft des Marketings?

23.08.2011 von

Klassisches Marketing mit den Flaggschiffen Printinserate, Plakate und TV-Werbung verliert rasant Werbebudgets ans Online Marketing. So hat die deutsche Axel Springer AG im 1. Halbjahr 2011 zum ersten Mal mehr Umsatz mit Online Werbung erwirtschaftet, als mit klassischer.

Ist Online Marketing wirklich besser oder ist vor allem Social Media Marketing zur Zeit so trendig, dass einfach alle im Netz sein müssen?

Online Marketing und damit auch Social Media Marketing sind nicht besser als klassisches Marketing. Aber da sich das Verhalten der Zielgruppen grundlegend zugunsten der Online Medien verändert hat, ist es unumgänglich für die Unternehmen, denn:

  • Informationen sind im Internet praktisch für jeden unbegrenzt verfügbar und via Suchmaschinen leicht auffindbar.
  • Internetnutzer können einfach selber Informationen zur Verfügung stellen oder verteilen.
  • Menschen vernetzen sich vermehrt über Social Media wie Facebook, Twitter, Xing miteinander und teilen über diese Informationen aus. Dadurch erreichen Informationen – und damit auch positive und negative Meinungen – potentiell riesige Massen.

Aus diesen Entwicklungen ergibt sich für die Unternehmen eine einschneidende Konsequenz: Sie verlieren die Informationshoheit über ihre Botschaften, die sie bisher in den kontrollierbaren Kanälen des klassischen Marketings hatten.

Nun stellen sich Unternehmen folgende Frage: Wie erreichen Marketing- und Kommunikationsverantwortliche ihre Zielgruppen in der extrem dynamischen Online-Welt? Unternehmen müssen ihre Marketingstrategien überdenken und eine ergänzende Online Marketing-Strategie für Ihr Unternehmen entwickeln. Anders als in der bisherigen Einweg-Kommunikation erfordert Online Marketing verlässliche, dialogfähige Kommunikationspartner. Unternehmen müssen bewusst mit ihren Zielgruppen interagieren und eine Basis für Engagement und Loyalität schaffen. Dazu sind neue Denkweisen und Strategien gefragt Aus diesen neuen Herausforderungen ergibt sich häufig ein gezielter Ausbildungsbedarf innerhalb der Unternehmen.

Habe Sie Zeit zum Lesen?

16.08.2011 von

Also ich habe immer viel zu wenig. Die „Must read“ -Bücher stapeln sich bestimmt meterhoch und es kommen immer noch mehr dazu.
 
Daher habe ich das Buch von Daniel Michelis und Thomas Schildhauer „Social Media Handbuch“ noch ganz praktisch gefunden. Das Buch fasst wichtige Bücher zu Social Media in kurzen und, in meine Augen, gut geschriebenen Kapiteln zusammen, so z.B. Tipping Point (Malcom Gladwell), Cluetrain Manifest (Levine, Locke, Searls, Weinberger), Crowdsourcing (Jeff Howe), Wikinomics (Tapscott, Williams) oder Long Tail (Chris Anderson) um nur ein paar zu nennen.
 
Wirklich ein empfehlenswertes Buch. Allerdings, mein Bücherstapel-Problem hat es nicht gelöst, im Gegenteil: ich habe aus der Literaturliste nur noch mehr Bücher bestellt, die sich mittlerweile zum „Must read“-Stapel hinzugesellt haben.
 
Wie werden Sie Ihrem Bücherstapel Herr? Haben Sie eine spezielle Strategie?

Fühlen Sie sich bei Digital Natives zu Hause?

09.08.2011 von

Willkommen im digitalen Leben! Sind Sie schon angekommen? Eine Ausstellung im Stapferhaus in Lenzburg ist sowohl Digital Natives wie auch allen anderen wärmstens zu empfehlen.

Stapfenbach Haus Lenzburg

Erleben Sie wie ein Laptop-Schüler lernt, eine digitale Campaignerin ihre Message verbreitet oder beobachten Sie eine junge Frau im Umgang mit ihrem Handy und PC. Erfahren Sie auch, was das Umfeld der portraitierten Personen über deren Umgang mit dem Internet oder Handy denken. Die Ausstellung hat mich etwas an die Pavillons der expo.02 (20.7.2011) erinnert. Die Besucherinnen und Besucher browsen durch die Ausstellung und das Ganze kommt frisch und frech daher. Meine Empfehlung: Hingehen!

Öffnungszeiten jeweils Di-So 10:00 – 17:00, Do bis 20:00.
Die Ausstellung kann noch bis zum 27. November 2011 besucht werden.

Haben Sie die Ausstellung schon besucht? Wie hat sie Ihnen gefallen?