Während mobiles Lernen
auch im Hochschulbereich immer stärker an Bedeutung gewinnt, beispielsweise wird dieses Thema durch das learning.lab an der HSW/FHNW im nächsten Schuljahr gezielt gefördert, finden sich im Gesundheitsbereich bereits zahlreiche konkrete Anwendungsbeispiele. Das Institut für Wirtschaftsinformatik partizipiert in einem Projekt, in dem die Kommunikation und das Lernen von Ärzten des Universitätsspitals Basel durch Smartphones unterstützt werden sollen. In einem Webinar von Switch stellte Christoph Pimmer erste Ergebnisse, das System sowie das dahinterliegende Konzept vor. Dieses soll Ärzten ermöglichen, sich bei Fragen via Smartphone an Spezialisten zu wenden, unabhängig von deren Standort, und mit diesen multimediale Befunde wie, z.B. Bilder und Videos, zeitgleich zu diskutieren. Ärzte können interessante Fälle durch Bookmarks speichern und in anderen Lernkontexten, z.B. im Gespräch mit Kollegen oder bei Teambesprechungen, diskutieren. Besonders lehrreiche Fälle werden zudem in Form von Online-Lerneinheiten aufbereitet und somit einer weiteren Gruppe an Ärzten zugänglich gemacht. Bei diesem Zyklus wird das Wissen im Vergleich zu klassischen E-Learning-Angeboten “bottom up” direkt im Arbeitsprozess generiert, dokumentiert und kann danach sukzessive in weiteren sozialen und organisatorischen Kontexten verteilt und somit breiter nutzbar gemacht werden.
Interessierte können die Aufzeichnung des Webinars unter diesem Link ansehen.

Kommentar von Susanne Maier. 05.04.2012, 18:14
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