Die Bereichsethiken existieren seit Jahren und Jahrzehnten vor sich hin. Die Informationsethik hat sich, für viele unbemerkt, in ihre Mitte geschoben. Das hat auch Konsequenzen für die Medizinethik – und damit für das Gesundheitswesen überhaupt. In seinem Artikel entwirft Oliver Bendel – auch mit Hilfe seines “Ethik-Dekagons” – ein neues Bild der Bereichsethiken. Am Beispiel der Medizinethik zeigt er Abhängigkeiten und Möglichkeiten auf. Er plädiert dafür, dass die Experten in der angewandten Ethik in Zukunft enger zusammenarbeiten. Der Artikel “Die Medizin in der Moral der Informationsgesellschaft: Zum Verhältnis von Medizinethik und Informationsethik” ist am 25. Mai 2012 in der Online-Version der Zeitschrift IT for Health erschienen; die gedruckte Fassung ist ab Ende Juni 2012 erhältlich.
Die Medizin in der Moral der Informationsgesellschaft
26.05.2012 von
Studie zeigt: Neue Anbieter beleben den Schweizer E-Commerce
24.05.2012 von
Im Schweizer Internethandel wird es enger – trotz Wachstum. Eine Welle von neuen Anbietern drängt seit 2009 in den Markt, 2011 erreichte sie ihren bisherigen Höhepunkt. Das zeigen die Resultate des E-Commerce-Report Schweiz 2012, der einzigen Schweizer Anbieterstudie. Die Mehrheit der wichtigsten E-Commerce Anbieter beobachtet einen zunehmenden Preiskampf und sinkende Margen. Bis 2017 erwarten sie einen weiterhin steigenden Online-Umsatz. Facebook wird skeptisch beurteilt: Social Media bringen eher Image-Gewinn als Verkäufe.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Kontakt und weitere Informationen: Prof. Ralf Wölfle, T +41 61 279 17 55
Alles über China: Die neue Ausgabe des BTA 360° Journals ist da
22.05.2012 von
Die 4. Ausgabe des BTA 360° Journals ist erschienen. Sie widmet sich China, seinen Veränderungen und der Frage, wie China die Welt verändert. Viel Spass bei der Lektüre.
Rookie of the Month: Stephan Jüngling
16.05.2012 von
Stephan Jüngling arbeitet seit Mai 2012 als Dozent am IWI. Er wird die Betriebsökonomen und die International-Management-Studierenden in die Wirtschaftsinformatik einführen und die Umgestaltung des entsprechenden Einführungsmoduls übernehmen. Herzlich willkommen am IWI, Stephan, und viel Freude mit den neuen Aufgaben.
Stephan, was und wo hast Du studiert?
Ursprünglich habe ich Elektrotechnik an der ETH Zürich studiert.
Wo und in welchen Funktionen hast Du gearbeitet?
Nach dem Studium habe ich am Institut für Feldtheorie und Höchstfrequenztechnik auf dem Gebiet der Simulation und Modellierung von elektroakustischen Bauteilen promoviert. Im Rahmen eines Forschungsaufenthaltes am M.I.T. in Boston konnte ich mich in den Bereich der numerischen Simulation von optischen Wellenleitern einarbeiten. Zurück an der ETH leitete ich unterschiedliche Projekte mit verschiedenen Industriepartnern aus der Elektrotechnik.
Dann hast Du die Branche gewechselt.
Damals hätte ich nie gedacht, dass ich einmal im Finanzsektor einer Bank arbeiten würde. Aber ich landete genau dort! 1995 startete ich im IT Camp des Schweizerischen Bankvereins mit dem Ziel, innovative IT-Technologien zu evaluieren und diese in der Bank zu pilotieren und einzusetzen. Nach verschiedenen Projekten im Bereich der IT Security und des Electronic Commerce wechselte ich „in die Linie“ und übernahm operative Verantwortung im Bereich des Dokumenten- und Wissensmanagemenst. Danach leitete ich ein Java-Entwickler-Team und konnte den Einsatz von Web-Technologien und Open Source Frameworks in der Bank mitgestalten. Die letzten fünf Jahre war ich in der IT Education der UBS Business University. Wir unterstützten die operativen Informatik-Einheiten bei der unternehmensweiten Einführung des IBM RUP als Entwicklungsprozess oder bauten mit externen Hochschul- und Schulungspartnern interne Lehrgänge für Business Analysten und Designer auf.
Wenn Du nicht Wirtschaftsinformatiker wärst, wärst Du:
Künstler auf dem Montmartre in Paris oder Architekt.
Nenne drei Deiner Eigenschaften.
Freundlich, ruhig, hilfsbereit.
Wer beeindruckt Dich?
Generell Leute, die sich mit ganzem Herzen und viel Ausdauer für eine gute Sache einsetzen.
Was liest Du gerade?
Verschiedene Fachbücher zum Thema Einführung in Wirtschaftsinformatik
Eine Website, die jede(r) einmal besuchen sollte:
Google Trends
Was isst Du gerne?
Flammenkuchen, Lachs oder einen guten Klöpfer vom Grill.
Am IWI möchtest Du … ?
Viel Neues kennenlernen, interessanten Unterricht geben und mit der Zeit auch wieder in Forschungsprojekte einsteigen.
Einladung zum Restaurant Day im Stellwerk Basel
15.05.2012 von
Gerne leite ich an dieser Stelle eine Einladung von Darjan Hil weiter. Folgt ihr zahlreich und reserviert Euch bereits heute einen Kulturschock-Mixteller!
Am 19. Mai findet der „International Restaurant Day“ statt: ”Zuhause, in der Galerie, auf der Straße: Der Restaurant Day lädt jede(n) dazu ein, einen Tag lang sein/ihr eigenes Restaurant oder Café zu eröffnen und selbstgemachte Spezialitäten anzubieten.”
Einen Abend lang hast Du die einmalige Möglichkeit, das junge interdisziplinäre und internationale Designerteam YAAY von einer ganz anderen Seite kennen zu lernen. Wir laden zu einer Reise ein, auf der mehrdimensionale visuelle Lösungen auf kulinarische Gaumenkitzel treffen. Lass Dich von schweizerischen, griechischen, türkischen, serbischen, iranischen und litauischen Geschmackserlebnissen überraschen. Die unbenutzten Geleise des Bahnhofs St. Johann werden in Kooperation mit „Hinter dem Bahnhof geht die Sonne unter“ und dem Stellwerk zu einem Ambiente der besonderen Art. Das Erlebnis wird durch den musikalischen Mix von „Der Junge mit der Trompete“ abgerundet.
Wir freuen uns auf Deinen Besuch!
Reservierung bis zum 18. Mai 2012 für den Kulturschock-Mixteller ist obligatorisch – Die Platzzahl ist begrenzt (Kontakt: yaay@yaay.ch).
Das Essen wird von 18h – 21h serviert. Die Bar ist selbstverständlich ohne Reservation bis spätabends für Euch geöffnet.
Der Ort: Hinter Dem Bahnhof geht die Sonne unter, beim Stellwerk, Vogesenplatz 1, 4056 Basel (Haltestelle 1er Tram: Bahnhof St. Johann).
YAAY – visual business atelier
Vogesenplatz 1
4056 Basel
yaay@yaay.ch
www.yaay.ch
Dank E-Rechnung über 200 Millionen Franken eingespart
10.05.2012 von
Im Jahr 2002 wurden in der Schweiz die Anforderungen an elektronische Rechnungen gesetzlich geregelt. Heute, zehn Jahre später, liegt erstmals die aggregierte Zahl von E-Rechnungen vor, die branchenneutrale Dienstleister im Auftrag von Unternehmen und Organisationen an Geschäftskunden übermitteln. Es sind dies: Abacus, B2Bnet, io-market, Pentag, PostFinance, SIX Paynet, STEPcom und Swisscom.
Im Inland legte das E-Invoicing um 65 % zu
2011 wurden in der Schweiz (inklusive Fürstentum Liechtenstein) von diesen Dienstleistern 12 Millionen Rechnungen elektronisch an Geschäftskunden gestellt, steuerkonform digital signiert und in einem strukturierten, maschineninterpretierbaren Format übermittelt. Durch die damit ermöglichte automatisierte Verarbeitung und Archivierung sparen die Rechnungssteller laut einer Studie der FHNW 2 Franken, die Rechnungsempfänger 15 Franken pro Rechnung ein. Insgesamt konnten die Unternehmen im vergangenen Jahr somit über 200 Millionen Franken einsparen.
Die an inländische Geschäftskunden gestellten E-Rechnungen nahmen seit 2009 um 65 % zu. Dieses Wachstum dokumentiert, dass die elektronische Rechnung in den Unternehmen immer mehr Fuss fasst.
Der Anteil an inländischen E-Rechnungen, der über zwei kooperierende Dienstleister zugestellt wird (Interoperabilität), weil die involvierten Geschäftspartner nicht mit dem gleichen Dienstleister zusammenarbeiten, beträgt leicht über 5 %.

Ein Drittel der E-Rechnungen geht ins Ausland
35 % der E-Rechnungen wurden an ausländische Geschäftspartner übermittelt. Hier konnte das Volumen gegenüber 2009 lediglich um 19 % gesteigert werden. Demgegenüber verarbeiteten die erwähnten Dienstleister im vergangenen Jahr knapp eine halbe Million aus dem Ausland eingehende E-Rechnungen.
Der in einigen Ländern gepflegte Austausch von steuerkonformen E-Rechnungen im PDF-Format bietet weniger Kosteneinsparungen und ist bisher in der Schweiz von marginaler Bedeutung.
Wirtschaftlich relevantes Einsparpotenzial
In den erwähnten Zahlen nicht berücksichtigt sind die E-Rechnungen, die im Gesundheitswesen über spezialisierte Dienstleister abgewickelt werden und organisationsinterne Lösungen in Konzernen. Auch von den wenigen Unternehmen, die selbst elektronisch Rechnung stellen, wurden keine Zahlen erhoben.
Berücksichtigt man, dass diese 12 Millionen E-Rechnungen nur etwa 2.5 % aller in der Schweiz zwischen Unternehmen und Organisationen ausgetauschten Rechnungen ausmachen, offenbart sich für die Schweizer Wirtschaft und Verwaltung ein enormes Einsparpotenzial.
Das swissDIGIN-Forum (swiss Digital Invoice), in dem die erwähnten Dienstleister und über 60 weitere namhafte Unternehmen und Organisationen aktiv mitwirken, setzt sich für die branchenneutrale Förderung des elektronischen Rechnungsaustauschs zwischen Geschäftspartnern in der Schweiz ein. Die Aktivitäten sind abgestimmt mit dem „E-Government-Schweiz Vorhaben E-Rechnung“ der öffentlichen Hand. Das swissDIGIN-Forum wird vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW geleitet.
Kontakt und weitere Informationen:
Prof. Christian Tanner, Leiter swissDIGIN-Forum
M christian.tanner@fhnw.ch
T +41 61 279 17 90
www.fhnw.ch/iwi
www.swissdigin.ch
KTI-Projekt “Mehrwertkomponenten für Rich Internet Applications (RIA)”
02.05.2012 von
Ziel ist es, fünf Tools der Software-Firma Canoo Engineering AG vom Prototyp-Status bis hin zur Produktionsreife weiterzuentwickeln. Das Projekt, eine Kooperation zwischen dem Kompetenzschwerpunkt Systems Engineering (FHNW) und Canoo, startete im Februar 2012. Die Laufzeit beträgt 18 Monate und die Fördermittel des Bundes beziffern sich auf 378’648 Franken.
Die in Basel ansässige Firma wurde 2000 gegründet, beschäftigt 50 Mitarbeitende, entwickelt und berät im Bereich (Java) Rich Internet Applications und bietet Dienste in den Bereichen Sprachanalyse und Data-Mining für die deutsche Sprache an.
Das Projekt wurde Ende 2011 bei der KTI im Rahmen der “Flankierenden Massnahmen gegen den ‘Starken Franken’” eingereicht. Den Ausschlag gab die Bachelorarbeit eines FHNW-Studierenden, der diese bei Canoo erstellt hatte.
Kontakt: Prof. Dr. Bradley Richards, Kompetenzschwerpunkt Systems Engineering, bradley.richards@fhnw.ch, T +41 79 598 63 31
Drei Strategische Initiativen mit IWI-Beteiligung bewilligt
30.04.2012 von
Alles neu macht der Mai zwar nicht. Aber drei Projekte bringt er respektive wurden bewilligt. Los geht’s für alle Beteiligten – Sebastian Linxen, Maria Papanikolaou, Darjan Hil, Christoph Pimmer und Nathalie Baumann – bereits im Juni 2012. An dieser Stelle nennen wir die Projekte kurz beim Namen. Gerne halten wir Euch darüber auf dem Laufenden. Bilder folgen.
Kompetenznetzwerk Usability und User Experience an der FHNW
Ziel dieser Initiative ist es, eine hochschulübergreifende Usability-Infrastruktur zu schaffen, die es den einzelnen Hochschulen erlaubt komplexe Test- und Evaluationsverfahren (z.B. Eye-Tracking) durchzuführen. Zum anderen soll neben der Einrichtung von Usability-Laboren an verschiedenen Standorten die an den Hochschulen bisher nur punktuell vorhandene Expertise in den Bereichen Usability und Mensch-Maschine-Interaktion gebündelt werden. Beteiligt sind die Hochschulen: HSW, APS, HGK, PH und HT.
Kontakt: Sebastian Linxen, sebastian.linxen@fhnw.ch, T +41 61 279 17 44
Social Media in Lehr- und Lernszenarien der Aus- und Weiterbildung
Der erwartete Erkenntnisgewinn dieses Projekts soll helfen, das Potenzial neuer informations- und kommunikationstechnologischen Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, um Social Media in der Aus- und Weiterbildung erfolgreich einsetzen zu können. Dieses Forschungsprojekt beabsichtigt, im Rahmen eines partizipativen Verfahrens Szenarien für die künftige Nutzung von Social Media in der Aus- und Weiterbildung zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren. Beteiligte Schulen: APS, PH, HSW.
Kontakt: Maria Papanikolaou maria.papanikolaou@fhnw.ch T +41 62 286 00 39
Neue Wege in der Wissenschaftskommunikation – Aufbau einer “Community of Practice” für den Online-Dialog mit der interessierten Öffentlichkeit
Seit 2010 verstärkt die FHNW ihre Präsenz in der Öffentlichkeit durch den Einsatz von Sozialen Medien. Diese Initiative möchte die dafür vorgesehenen Plattformen nutzen und sie mit Beiträgen aus dem Forschungsalltag beleben. Ziel des Projektes ist es, über das Publizieren von Inhalten hinaus Interessierte ausserhalb der Fachgemeinschaft zu begeistern und aktiv zu involvieren. Beteiligt sind die Hochschulen HT, HSW und HSA.
Kontakt: Nathalie Baumann, nathalie.baumann@fhnw.ch, T +41 61 279 18 45
Campus Talk “Driving, Stringent. Von 0 auf 100 im B2B-Online-Marketing”: Das Video ist da
26.04.2012 von
Vom weissen Blatt zur Online-Marketing-Strategie! In diesem Video, das am 15. März 2012 aufgezeichnet wurde, zeigt Alain Veuve am Beispiel der CS2, was innert 12 Monaten mit einem cleveren Mix der Online- und Offline-Instrumente für ein Unternehmen erzielt werden kann.
Auch heute Donnerstag Abend findet ein Campus Talk statt. Diesmal wird ein Kompaktseminar zum Thema “Sicher surfen. Keine Chance für Phishing, Hacking & Co.” angeboten. Aufgegriffen werden Themen rund um die sichere Nutzung des Computers, des Internets, beim E-Banking und in Social Networks. Andreas Wisler, CEO von GO OUT Production GmbH, zeigt mögliche Folgen von Datenmissbrauch und vermittelt nützliche Informationen zur IT-Sicherheit. Dieser Abend ist Teil der bundesweiten Aktion zur Computersicherheit anlässlich des Swiss Security Days. Die Teilnahme ist kostenlos. Der Campus Talk findet in der FHNW, Peter Merian-Strasse 86, in Basel statt.
Campus Talk “Vordenken statt Krisenmanagement” mit Maria Winkler – schauen Sie sich jetzt die ganze Präsentation auf Video an
24.04.2012 von
“Vordenken statt Krisenmanagement. Fünf rechtliche Aspekte einer Social-Media-Policy für Marketer”. Darüber referierte am 14. März 2012 die Juristin Maria Winkler (IT & Law Consulting GmbH) am von der FHNW veranstalteten Campus Talk, der im Rahmen der Swiss-Online-Marketing-Messe in Zürich-Oerlikon stattfand.
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