Lost in Space? Aktuelles zum Thema “Indoor-Tracking”

Apple gegen Google: Der Kampf um die Vormachtstellung von Software-Unternehmen findet jetzt auch auf dem bislang von Google dominierten Entwicklungsfeld “Indoor-Mapping” statt – die findigen Start Ups von WifiSLAM arbeiten jedenfalls ab sofort für Apple. Einen weiteren Beleg für die wirtschaftliche Relevanz von Indoor-Lokalisation liefert das KTI-Projekt DYGOS an der Hochschule Luzern (siehe hierzu auch diese Studie) mit Projektpartnern wie Netcetera und SBB Immobilien, wobei wiederum Bahnhofsbenutzer im Zentrum des Interesses stehen. Hier kommt Goldgräberstimmung auf – kritische Seiten der Entwicklung (Missbrauch von Ortungstechnologie) bleiben vorerst noch im Hintergrund.

Tech Talk 5

Der Tech-Talk 5 steht im Zeichen des Austausches und der Vermittlung des aktuellen Stands in den jeweiligen Hochschulen. Zudem wird der Zeitplan, welcher als Basis eines Vertrags mit der DB dienen soll, von den Anwesenden kritisch geprüft.

Die kritische Überprüfung des Zeitplans hat ergeben, dass einzelne Aspekte besser berücksichtig werden müssen. Darüber hinaus ist eine Feinplanung des Events erforderlich, welche allfälliges weiteres Personal miteinbezieht und die Dokumentation des ganzen Events sicherstellt.

Für den Event sollen mindestens fünf mobile Systeme für den Dauereinsatz verfügbar sein. Das heisst, es müssen Ersatzakkus und Ladegeräte vorhanden sein. Zu einem späteren Zeitpunkt soll darüber entschieden werden, ob von fünf auf maximal zehn Systeme erweitert werden soll.

Android App

Die Event-Teilnehmer werden mit mobilen Geräten (Galaxy S3) ausgestattet. Die Kommunikation zu den Diensten des Servers wird über eine neu entwickelte Android App sichergestellt. Diese App bietet momentan den folgenden Funktionsumfang an:
– Auslesen roher Sensordaten (Gravitation, lineare Beschleunigung, Gyro)
– Detektion von Ultraschallsendern via Mikrofon
– bidirektionale Datenkommunikation mit einem Server bzw. Pure Date (Pd) über das OSC-Protokoll
– Events empfangen und diese an Pd weiterreichen, damit Audio-Files abgespielt werden können
– alle Funktionen können in der App einzeln konfiguriert und auch bei Bedarf abgeschaltet werden