Haben Sie Angst, als Maschine entlarvt zu werden?

Diese Frage stellen Sibylle Hauert und Daniel Reichmuth in ihrer interaktiven Installation V.O.C.A.L. (2010/11). Während das Künstlerpaar im Moment dabei ist, ein neues Konzept für das Indoor-Tracking-Projekt auszuarbeiten, lohnt sich ein Blick in die Dokumentation von V.O.C.A.L.:

 

 

 

 

Ein theoretischer Essay zum künstlerischen Schaffen von Sibylle Hauert und Daniel Reichmuth findet sich hier.

Grenzraum im Fluss

Ein weiteres Projekt des IDK befasst sich mit “transitorischen Räumen”: Das interdisziplinäre Forschungsteam von “RhyCycling. Grenzraum in Fluss” untersucht seit 2010 die überraschend vielfältige Nutzung des Rheins und zielt ab auf eine “Ästhetik der Nachhaltigkeit im Basler Grenzraum”. Die Ergebnisse der audiovisuellen Forschung sind gegenwärtig in einer Ausstellung im Basler Hafen zugänglich, die noch bis zum 4. November 2012 geöffnet ist (Uferstrasse 90, Klybeckquai Basel, Öffnungszeiten Fr-So 14-18 Uhr) − nicht verpassen!


Chancen und Risiken von Ortungstechnologien

Tracking-Verfahren bieten in diesem Projekt neue Möglichkeiten zur künstlerisch-interaktiven Mediatisierung eines Grenzraums. Einen analytischen Überblick über momentan verfügbare Systeme bietet die Studie «Indoor Position Technologies» von Dr. Rainer Mautz (Institute of Geodesy and Photogrammetry, Department of Civil, Environmental and Geomatic Engineering, ETH Zürich). Mit den Kehrseiten unter anderem solcher Technologien befasst sich die interdisziplinäre Studie «Lokalisiert und identifiziert. Wie Ortungstechnologien unser Leben verändern» von TA-SWISS (Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung), deren Inhalt und Empfehlungen auch in der Tagespresse ein Thema sind.

Tech Talk 2

In der heutigen Sitzungen haben Vertreter aller drei beteiligten Hochschulen ein optisches Tracking-System grob skizziert (siehe Abbildung), den Installations- und Entwicklungsbedarf davon abgeleitet und die Verantwortung für die einzelnen Teile definiert. Die Details dazu sind in der Dateiablage zu finden.

Dieses Tracking-System ist vorderhand nur für einen der drei anvisierten Räume vorgesehen, da an die Raumhöhe gewisse Anforderungen gestellt werden und noch nicht alle Räume klar definiert sind. Die momentane Konzentration auf einen gesicherten Raum erlaubt uns ein speditives Vorangehen, die Entwicklung aller relevanten Systemkomponenten und einen frühzeitigen Systemtest (März 2013).

Trackingsysteme für weitere Räume werden nach Implementierung des ersten Systems konzipiert und können von den bis dahin gemachten Erfahrungen und Implementierungen profitieren.

Tech Talk 1

Vertreter der drei beteiligten Hochschulen informieren sich zusammen mit der künstlerischen Leitung über den aktuellen Stand der Indoor Lokalisierungsmethoden und tauschen ihre gesammelten Erfahrungen in diesem Bereich aus.

Anhand einer Kurzpräsentation des vorläufigen künstlerischen Konzepts werden technische Anforderungen an das Tracking-System abgeleitet und schriftlich festgehalten. Damit künstlerische Konzepte frühzeitig ausprobiert werden können, wird ein vorerst sehr einfach gehaltenes Simulationssystem angeboten. Dieses soll zu einem späteren Zeitpunkt so erweitert werden, dass es auch als Visualisierungssystem während des Schluss-Events eingesetzt werden kann.

Verschiedene Entscheide bezüglich des Gesamtsystems sind gefällt worden und im Protokoll nachzulesen.