„Der Wert eines KMU wird nur selten wissenschaftlich ermittelt“

10.01.2014 von

Bei der Bewertung von Unternehmen ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis oftmals ziemlich gross. Dies ist die Hauptaussage in einem Artikel in der NZZ vom 9. Januar 2014, S. 28f.

Prof. Dr. Tobias Hüttche, Institutsleiter des IFF, gibt zu diesem Thema ausführlich Auskunft in diesem im Teil ‚Equity‘ erschienenen Artikel.

 

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Wenn zwei dasselbe bewerten ist das nicht das Gleiche

21.05.2013 von

Bei der Planung einer Unternehmensnachfolge ist die Bewertung des zu übergebenden Unternehmen von grosser Bedeutung. Zunächst aus finanziellen und steuerlichen Gründen aber auch um die Familiengerechtigkeit zu wahren.

Die Unternehmensbewertung ist bei der Unternehmensnachfolge von grosser Bedeutung. Ein Verkauf an Dritte war lange nur die zweitbeste Lösung. Die Zeiten haben sich geändert. Kaufinteressenten kommen häufig auch von der jeweils anderen Seite der Grenze. Schnell geht es dann um Unternehmenswerte und mögliche Kaufpreise. Es gibt zwar keine ausdrücklich „Schweizer“ oder „Deutsche“ Unternehmensbewertung, aber unterschiedliche Rahmenbedingungen. Dasselbe Unternehmen wird daher nicht immer gleich bewertet. Eine Reihe von Besonderheiten ist bei der Bewertung von Unternehmen jenseits der Grenze zu beachten.

In einem aktuellen Beitrag im Sonderheft Unternehmensnachfolge  der Deutsch-Schweizer Handelskammer geht Prof. Dr. Tobias Hüttche auf Unterschiede ein und gibt Hinweise zur Beurteilung der Qualität von Bewertungsgutachten.

 

 

 

Praxis der Unternehmensbewertung in der Schweiz: Solides Fundament und ein schwankender Pfeiler

12.04.2012 von

Unternehmensbewertung sei mehr Kunst als Wissenschaft, so heisst es. Allerdings folgt auch die Kunst bestimmten Grundsätzen und verlangt handwerkliches Können. Der im Schweizer Treuhänder  veröffentlichte Beitrag „Zur Praxis der Unternehmensbewertung in der Schweiz“ zeigt den Stand der Bewertungslehre und dessen Umsetzung in der Schweizer Bewertungspraxis auf. Grundlage ist eine Untersuchung veröffentlichter Bewertungsgutachten der Jahre 2009 bis 2011. Es zeigt sich, dass die Unternehmensbewertung in der Schweiz auf einem robusten Fundament ruht. Die wissenschaftliche Meinungsvielfalt führt nicht zur Methodenvielfalt. „Künstlerische Freiheiten“ sind begrenzt. Durchaus bewertungsrelevante Unterschiede bestehen im Detail (risikofreier Zins). Deutlich werden auch aktuelle Tendenzen: So wird damit zu rechnen sein, dass der risikofreie Zins zunehmend laufzeitäquivalent aus Zinsstrukturkurven abgeleitet wird. Auch die Diskussion um die Berechtigung von Zu- oder Abschlägen wird vermehrt geführt werden.