Praxis der Unternehmensbewertung in der Schweiz: Solides Fundament und ein schwankender Pfeiler

12.04.2012 von

Unternehmensbewertung sei mehr Kunst als Wissenschaft, so heisst es. Allerdings folgt auch die Kunst bestimmten Grundsätzen und verlangt handwerkliches Können. Der im Schweizer Treuhänder  veröffentlichte Beitrag „Zur Praxis der Unternehmensbewertung in der Schweiz“ zeigt den Stand der Bewertungslehre und dessen Umsetzung in der Schweizer Bewertungspraxis auf. Grundlage ist eine Untersuchung veröffentlichter Bewertungsgutachten der Jahre 2009 bis 2011. Es zeigt sich, dass die Unternehmensbewertung in der Schweiz auf einem robusten Fundament ruht. Die wissenschaftliche Meinungsvielfalt führt nicht zur Methodenvielfalt. „Künstlerische Freiheiten“ sind begrenzt. Durchaus bewertungsrelevante Unterschiede bestehen im Detail (risikofreier Zins). Deutlich werden auch aktuelle Tendenzen: So wird damit zu rechnen sein, dass der risikofreie Zins zunehmend laufzeitäquivalent aus Zinsstrukturkurven abgeleitet wird. Auch die Diskussion um die Berechtigung von Zu- oder Abschlägen wird vermehrt geführt werden.

 

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