IFF führt eine Wahrnehmungsstudie über den Bankenplatz Basel durch

16.05.2012 von

Das Institut für Finanzmanagement IFF hat im Auftrag der Basler Bankenvereinigung die Untersuchung “Perspektiven des Bankenplatzes Basel” (Folgestudie Bankenplatz Basel) abgeschlossen. Im Rahmen dieser Untersuchung hat das IFF eine Wahrnehmungsstudie über den Bankenplatz Basel durchgeführt. Mitarbeiter von Banken aus der Schweiz wurden zu ihrer Einschätzung des Bankenplatzes Basel befragt.  Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass die Rahmenbedingungen für Unternehmen als sehr gut eingeschätzt werden. Verbesserungsbedarf wird bei Aspekten der persönlichen Mobilität gesehen (interkontinentale Flugverbindungen). Differenziert fällt die Beurteilung der persönlichen Karriereperspektiven aus; dies betrifft die Einschätzung des Lohnniveaus insgesamt sowie der Struktur der Lohnbestandteile. Auch die Möglichkeit des Arbeitsplatzwechsels am Standort wird als eingeschränkt beurteilt. Ziel der Wahrnehmungsstudie ist es, die Bedeutung und das Profil des Bankenplatzes Basel zu analysieren und daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Praxis der Unternehmensbewertung in der Schweiz: Solides Fundament und ein schwankender Pfeiler

12.04.2012 von

Unternehmensbewertung sei mehr Kunst als Wissenschaft, so heisst es. Allerdings folgt auch die Kunst bestimmten Grundsätzen und verlangt handwerkliches Können. Der im Schweizer Treuhänder  veröffentlichte Beitrag “Zur Praxis der Unternehmensbewertung in der Schweiz” zeigt den Stand der Bewertungslehre und dessen Umsetzung in der Schweizer Bewertungspraxis auf. Grundlage ist eine Untersuchung veröffentlichter Bewertungsgutachten der Jahre 2009 bis 2011. Es zeigt sich, dass die Unternehmensbewertung in der Schweiz auf einem robusten Fundament ruht. Die wissenschaftliche Meinungsvielfalt führt nicht zur Methodenvielfalt. “Künstlerische Freiheiten” sind begrenzt. Durchaus bewertungsrelevante Unterschiede bestehen im Detail (risikofreier Zins). Deutlich werden auch aktuelle Tendenzen: So wird damit zu rechnen sein, dass der risikofreie Zins zunehmend laufzeitäquivalent aus Zinsstrukturkurven abgeleitet wird. Auch die Diskussion um die Berechtigung von Zu- oder Abschlägen wird vermehrt geführt werden.

 

The impact of counterparty risk on credit default swap pricing dynamics

04.04.2012 von

Im renommierten Journal of Credit Risk ist unter diesem Titel ein Artikel erschienen. Simone Westerfeld hat zusammen mit Stefan Morkoetter von der Uni St. Gallen sowie Johanna Pleus untersucht, ob und wie das Gegenparteirisiko die Preise von CDS-Kontrakten beinflussen kann.

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“Ich fühle mich wohl in der Bankenwelt”

20.02.2012 von

 

Interview mit Simone Westerfeld in ‘Der Sonntag’ vom 12.2.2012. In einem ganzseitigen Interview erklärt Prof. Dr. habil. Simone Westerfeld ihre Motivation für das ‘Banking’ und zeigt sich trotz turbulenten Zeiten optimistisch für die Zukunft des Schweizer Bankenplatzes.

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“Dicke Bretter, wenig Späne – entdeckte Fehler in der IFRS-Rechnungslegung”

09.02.2012 von

Unter diesem Titel ist in der Monatsschrift ‘Der Schweizerische Treuhänder’ 12/1-2 ein Artikel von Tobias Hüttche erschienen. In seinem Beitrag geht es um die Analyse von Fehlern in Finanzberichten, den Ursachen und Hinweise zu ihrer Vermeidung.

 

 

Neue Professorin für Banking und Finance

03.02.2012 von

Neue Professorin für Banking und Finance

Prof. Dr. Simone Westerfeld

 

Die Hochschule für Wirtschaft der FHNW freut sich über die Berufung von Prof. Dr. habil. Simone Westerfeld auf die Professur für Banking und Finance am Institut für Finanzmanagement (IFF). Professor Westerfeld ist als stellvertretende Institutsleiterin für die Leitung des neuen Kompetenzbereichs „Banking und Finance“ verantwortlich und wird diesen mit Ihrem Team auf- und ausbauen.

Es kommt auf die Länge an …

31.01.2012 von

auch bei der Unternehmensbewertung.

Die Marktrisikoprämie ist Kernstück moderner Bewertungsverfahren. Zu deren Berechnung wird von der Rendite eines Aktienindex der risikofreie Zins abgezogen (Dimson/Marsh/Staunton-Methode). In einem aktuellen Beitrag der NZZ vom 30.1.2012 (S. 23) wird darauf hingewiesen, dass es dabei ganz erheblich auf die Länge des Betrachtungszeitraums ankommt. 2007 bis 2011 lag die Aktienrendite bei – 5.59%, 2002 – 2011 bei 1.27%. Erst in fast säkularer Betrachtung (1926 – 2011) werden die häufig behaupteten gut 5% (5.25%) nachgewiesen. Die Bedeutung dieser Betrachtungszeiträume zeigen auch die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung des IFF zur Praxis der Unternehmensbewertung. Fast alle untersuchten Bewertungsgutachten verwenden zur Berechnung der Marktrisikoprämie die Langzeitstudie von PICTET, welche die Rendite Schweizer Aktien von 1925 bis 2011 berechnet. Die Ergebnisse der Untersuchung werden im Jahrbuch Treuhand und Revision 2012 veröffentlicht.

Länder-Rangliste der Ausfall-Wahrscheinlichkeiten

27.01.2012 von

Heute wieder: Wie schätzt der CDS-Markt die Zahlungsfähigkeit verschiedener Länder ein? Das IFF berechnet in regelmässigen Abständen eine ad-hoc Rangliste mit den approx. Wahrscheinlichkeiten, dass ein bestimmtes Land seinen finanziellen Verpflichtungen in den nächsten fünf Jahren nicht nachkommen wird. Diese Berechnungen basieren auf den tagesaktuellen Prämien, die für fünfjährige Credit Default Swaps zu bezahlen sind. In der PDF-Datei (2012.01.27 PD Staaten) ist auf der ersten Seite unsere Rangliste per heute abgebildet, auf der zweiten Seite zwei ausgesuchte Charts mit dem Zeitverlauf.

Anlagefonds in Zeiten der Finanzkrise

27.01.2012 von

In der NZZ-Sonderbeilage “Anlagefonds” vom 25. Januar 2012 äussern sich vier Experten zu Fragen der Verschuldungskrise, der expansiven Geldpolitik, zur Zukunft der Fondsbranche im europäischen Kontext und zu Vor- und Nachteilen von passiven Anlageprodukten. Josef Marbacher vom IFF betont dabei, dass es auch in Krisenzeiten wichtig ist, die Anlagepolitik am Prinzip der  Diversifikation auszurichten.

 

NZZ Beilage Anlagefonds Jan 2012

 

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Untersuchung Weiterbildung Interne Revision

18.01.2012 von

Das Institut für FInance (IFF) der Fachhochschule Nordwestschweiz führte 2011 zusammen mit der Credit Suisse eine Umfrage zur Feststellung der Aus- und Weiterbildungspräferenzen in der Internen Revision durch. Ziel war es, praxisorientierterte Verbesserungsvorschläge zur Ausgestaltung der Aus- und Weiterbildung zur Internen Revision an der Fachhochschule Nordwestschweiz zu identifizieren -insbesondere auch für die Lehrinhalte des in Basel durchgeführten Major «Audit».

Zu diesem Zwecke wurden jeweils die Leiter/innen der Internen Revision von 35 schweizerischen Grossunternehmen und börsennotierten Unternehmen  kontaktiert und mit Ihnen ein strukturiertes Telefoninterview durchgeführt.

Zusammenfassend konnte sich das IFF folgenden Überblick verschaffen: 80% der Unternehmen werden 2012 wieder Personen im Bereich der Internen Revision einstellen. Die Anzahl an Bewerbungen wird als ausreichend empfunden, nicht jedoch das Qualifikationsprofil. Über 90% der Mitarbeitenden in der Internen Revision verfügen über einen Hochschulabschluss (Uni/FH). Der CIA ist bei der grossen Mehrheit der befragten Unternehmen keine Einstellungsvoraussetzung, aber sehr erwünscht. Fast 90% der Unternehmen sehen den Erwerb des CIA / SVIR Titels als förderungswürdige Weiterbildungsmassnahme an.Fast alle befragten Unternehmen haben den Beruf des Internen Revisors als sehr attraktiv für Studienabgänger eingeschätzt. Gleichzeitig jedoch glauben die Unternehmen mit ebenso grosser Mehrheit, dass das Image der Internen Revision bei den Studenten schlecht bzw. unattraktiv ist. Gründe hierfür werden hauptsächlich in dem mangelhaften Wissen über diese Unternehmensfunktion gesehen.
Kontakt: Ulrich Krings, ulrich.krings@fhnw.ch