Energie- und Umwelttechnik

Jan 17

pro1: Dieser Modulname ist allen Studierenden der Hochschule für Technik FHNW bekannt. Er steht für “Projekt 1”. Hier werden die Grundlagen des Projektmanagements unterrichtet, in vielen Studiengängen geht dies gleich mit dem ersten Projekt einher. Wie kann ein solches Modul mit zeitgemässen Methoden unterrichtet werden?

“In den vergangenen Jahren haben wir bei EUT das Grundlagenmodul pro1 sukzessive überarbeitet”, sagt Yvonne Zickermann. Sie ist im Studiengang verantwortlich für die Projektschiene in den ersten zwei Studienjahren. Die grösste Neuerung – nach einigen Stundenplananpassungen und Justierungen bei den Inhalten – folgte jedoch im vergangenen Herbstsemester, das mit dem heutigen Tag endet. Sie hat das Modul nach dem Modell “flipped classroom” umgekrempelt.

What is a flipped class? from Faculty Innovation Center on Vimeo.

Was heisst das konkret?

Dominic Gassl und Atdhe Bejta absolvierten in den vergangenen vier Monaten das Modul pro1, für das jeweils der ganze Freitag reserviert war. “Kurz nach 8 Uhr erhielten wir einen kleinen Input oder konnten Fragen zur Theorie stellen, anschliessend arbeiteten wir in unseren Teams auf dem Stock in Teams”, sagt Bejta. Theorie und Praxis seien so direkt ineinander geflossen. Ein Beispiel für diese Synergie sei die Nutzwertanalyse, sagt Gassl. Sie konnte nach dem Theorieblock mit Übung direkt ins eigene Projekt übersetzt werden. Sein vierköpfiges Projektteam nahm sich zum Ziel, Studierende an der FHNW für ihren Plastikkonsum zu sensibilisieren. “Zuerst stand ich der Methode Nutzwertanalyse kritisch gegenüber, da man alles mit allem verrechnen kann. Nach sorgfältiger Einarbeitung aber war sie perfekt für die Bewertung unserer Massnahmen.”

So sieht “flipped classroom” in der Projektschiene aus: 3 Teams bei der Erarbeitung der Theorie, die gleich in die eigenen Projekte übergeht. Bild: YZ.

Vorbereitung ist zentral

Diese Strukturierung von Projekttagen liegt auf der Hand. Was hat sich dabei geändert? “In den vergangenen Jahren stand ich jeweils als Dozentin für kurze Vorlesungsteile vor der Klasse, anschliessend wurden konkrete Aufgaben gelöst und es folgte ein nächster Input von meiner Seite”, sagt Zickermann. Am Nachmittag arbeiteten die Teams an den Projekten. Im vergangenen Semester waren die Inputs nun nur noch dazu da, einige zentrale oder nicht in den Unterlagen enthaltene Punkte zu vermitteln. In den Teams habe sie dann die Diskussionen weitergeführt, als Coach. Theorie und Praxis mit den eigenen Projekten der Teams seien so enger verzahnt gewesen.

“Wer vorbereitet war, hat am meisten profitiert”, stellt sie fest. Sämtliche Skript- und Theorieteile waren via Moodle, einer Lernplattform, verfügbar. Ebenso konnte im Vorfeld dort zu jedem Thema ein Wissenstest absolviert werden. – Der Anreiz: Diese kurzen Tests zählen 10% der gesamten Modulnote. Bei der Vorbereitung liegt jedoch der grösste Knackpunkt: “Die Tests wurden teilweise bearbeitet, ohne die Unterlagen genau anzuschauen”, sagt Zickermann. Die Motivation für die Vorbereitung sei also gering.

In der Projektwoche kommt alles zusammen

“Mich interessiert das Thema Projektmanagement generell”, sagt Bejta. Und Gassl ergänzt: “Ohne Organisation und ohne klare Zielsetzung in Projekten keine Erfolgsmessung.” Tatsächlich wolle man sich nicht allzu lange auf den Freitag vorbereiten müssen, finden die beiden. Was war das Highlight des Semesters? “Die Projektwoche”, meinen beide. Wer eine Woche Zeit hat, kann sich voll der Erarbeitung der Lösungen widmen – und gleichzeitig den Zusammenhalt im Team aufbauen. Das sei echte Projektarbeit.


Dec 21

Aufruf zur Mitarbeit

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Ein Hackathon zu einem lokalen Netto-Null-Übergang, eine Kleideraustauschbörse oder Foodwaste-Giveaways: Das sind nur drei der Ideen, die bisher für die im März stattfindende Nachhaltigkeitswoche im Campus Brugg-Windisch gesammelt wurden. Auf Initiative zweier EUT-Studierenden.

“Noch bis zum 10. Januar können über das Eventformular auf unserer Webseite Anlässe angemeldet werden”, sagt Aline von Jüchen, Mit-Initiantin der Nachhaltigkeitswoche in Windisch. Im März veranstalten zahlreiche Gruppierungen in und um Hochschulen der Schweiz lokale Nachhaltigkeitswochen. Diejenige in Windisch findet vom 9. bis 13. März statt.

Jan Germann und Aline von Jüchen informieren über die Nachhaltigkeitswoche in Windisch (9.–13. März 2020). Bild: Franco Cavalloni.

Vergangenen Mittwoch wurden im Rahmen der Informationsveranstaltung Ideen für die Nachhaltigkeitswuche gesammelt. Nun geht es darum, konkret zu werden: Nach dem 10. Januar wird das OK, angeführt von von Jüchen und ihrem Kollegen Jan Germann und zwei weiteren Studierenden der Hochschule für Wirtschaft, ein Wochenprogramm erstellen. “Das OK kümmert sich ebenfalls um das Budget, die Raumreservierungen, das Marketing”, sagt von Jüchen. Wer gerne im OK mitarbeiten will, darf sich gerne bei ihrm melden: windisch@sustainabilityweek.ch.


Dec 19

Ein Event ohne Schaden

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“Energy @ FHNW” heisst die Webseite, auf der Forschende verschiedener Hochschulen der FHNW ihre Ergebnisse zu Untersuchungen im Bereich Energie kommunizieren. Der jüngste Beitrag stammt von Esther Siegenthaler, die im Sommer ihr Bachelor- Diplom in Energie- und Umwelttechnik erhielt. Sie verfasste den Beitrag mit Dominique Kunz, Professor im Bereich Gebäudesysteme in Muttenz. Der Beitrag schildert, wie die “Eventfabrik” in Bern ihre Anlässe künftig mit Effizienz- und Kompensationsmassnahmen klimaneutral durchführen kann.

Hier erzählt Esther Siegenthaler von ihren Ergebnissen:

Nov 29

Projekte im Zentrum

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Drei ehemalige EUT-Studenten berichteten am Freitagabend von ihren Erfahrungen in der Arbeitswelt – aus den Bereichen Planung, Data Science und Beratung.

Drei ehemalige EUT-Studenten: Thomas Hofstetter, Tobias Schmocker, Thomas Ammann. Bild: RW.
  • Thomas Amann, EUT 2011, Abschluss 2014, Projektleiter bei eicher + pauli, Liestal AG. Er ist inzwischen vor allem im Bereich Gebäudetechnik tätig. Was ist die Stärke von EUT-Absolvierenden? “Die Arbeit in Projektteams.”
  • Tobias Schmocker, EUT 2012, Abschluss Master 2019, Data Engineer Axpo Grid AG, Baden. Während des Bachelor- und vor allem im Master-Studium hat er sich ins Programmieren vertieft. Inzwischen ist er miverantwortlich für die Digitalisierung des Unternehmens.
  • Thomas Hofstetter, EUT 2012, Abschluss 2015, Projektleiter Solaranlagen bei Energie Zukunft Schweiz, Basel. Nach dem Studium arbeitete er temporär auf dem Bau, um das handwerkliche Know-how der Solartechnologie anzueignen. Bald später trat er seine erste Stelle als Projektleiter in diesem Bereich an.

Nov 29

Wir schaffen das!

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Ein EUT-Studierendenteam aus dem ersten Semester hat die Problematik des Kunststoffabfalls der Tausenden von Mitarbeitenden und Studierenden am Campus FHNW Brugg-Windisch genauer untersucht. Ziel war es, die Abfallmenge mittels einfacher Massnahmen zu reduzieren. Entstanden ist dabei ein Video.

Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass eine Reduktion am effektivsten mittels einer Sensibilisierung der Personen am Campus erreicht werden kann. Das Projektteam hat sich daher dazu entschieden, ein Informationsvideo zu erstellen. «Wir hoffen, dass das Video künftig neuen Studierenden in der Einführungswoche gezeigt wird», sagt Projektleiter Dominic Gassl. «Wir schaffen das!», ist am Ende des Videos zu lesen.

Während der eben vergangenen Projektwoche haben sich sämtliche Studierenden der Hochschule für Technik intensiv ihren Fragestellungen gewidmet. Am Freitagnachmittag veranstalteten die Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen und Energie- und Umwelttechnik eine Ausstellung sämtlicher Poser aus dem Projektmodul “P1” (1. Semester). Ebenfalls fand eine Kür des besten Posters statt – stimmberechtigt waren ausschliesslich die Studierenden. Gewinner war Team 5 des Studiengangs EUT, das sich mit dem Bienensterben in der Schweiz auseinandersetzte.

Das Gewinner-Team vor dem eigenen Poster. Gian Huser, Jan Senn, Silvan Knöri, Sneka Sugamaran, Tullio Papa. Bild: RW.
Nov 24
Der Artikel im GeneralAnzeiger vom 21.11.2019.

Die letzte Ausgabe des “GeneralAnzeigers” der Region Brugg hat über den Infotag an der Hochschule für Technik berichtet. Hauptthema im Artikel ist der Studiengang EUT. Obwohl gegenwärtig Umwelt- und Klimathemen die öffentliche Debatte dominieren, bleibt der Studiengang mit zwischen 30 und 35 neuen Studierenden pro Jahr klein. Es sei nicht nachvollziehbar, warum sich nicht mehr Männer und Frauen für EUT einschrieben, sagt Direktor Jürg Christener, im Gespräch mit dem Journalisten Louis Probst. Lukas Brugger, EUT-Student, ist überzeugt: Interesse sei da. Womöglich äussert sich dies in mehr Einschreibungen in den nächsten Jahren.

Nov 22

Eine Arbeit rund um Daten

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Tobias Schmocker erzählt am EUT-Berufspraxis-Anlass vom 29. November von seinem Alltag als Data Engineer bei Axpo Netze. Nach seiner Lehre als Zimmermann studierte er Energie- und Umwelttechnik und absolvierte anschliessend den «Master of Science in Engineering». «Ich wollte die Dinge besser verstehen», sagt er heute über seine Wahl, nach dem Bachelor das Studium fortzusetzen.

Digitalisierung beschäftigt Tobias Schmocker tagtäglich – und über viele Abteilungen hinweg. In seiner Arbeit geht es zum Beispiel darum, die Mitarbeitenden im Aussendienst mit Daten zu unterstützen. Und im Asset Management hilft er dabei, auf «datenfundierte Strategieentscheide» zu fällen. Daten sollen dazu jederzeit und überall in der Cloud abrufbar sein.

Aus dem EUT-Studium hat er das Systemdenken mitgenommen, das ihm heute immer wieder hilft, den Überblick über die grossen Datenmengen zu bewahren. Projektmanagement funktioniere bei ihm inzwischen vor allem agil, sagt er. «In diesen Transformationsprozessen müssen alle mitmachen – bottom up ist wichtig.»

EUT-Berufspraxis am 29. November, 17.15–20 Uhr

FHNW, Aula, Gebäude 3.-111

Es referieren

  • Thomas Amann, EUT 2011, eicher + pauli, Liestal AG
  • Tobias Schmocker, EUT 2012, Axpo Grid AG, Baden
  • Thomas Hofstetter, EUT 2012, Energie Zukunft Schweiz, Basel
Nov 12

Null Abfall? Das geht.

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“Zéro déchet en décharge, c’est possible”: So lautet der Titel des Buchs, das Isabelle Chevalley letztes Jahr publiziert hat. Zu Deutsch: “Kein Müll auf die Deponie, das ist möglich”. In Windisch referierte die kürzlich wiedergewählte Waadtländer Nationalrätin heute zu diesem Thema.

Nationalrätin Isabelle Chevalley referiert unter anderem über natürlich abbaubare Kunststoffe. Bild: Sandro Nydegger/FHNW.
Sandro Nydegger/FHNW

Als Vertreterin der Grünliberalen ist Isabelle Chevalley Teil der parlamentarischen Gruppe Schweiz-Afrika, die sich dem Austausch zwischen der Schweiz und Unternehmen aus den 57 Ländern Afrikas widmet. In diesem Kontext entstand auch das Buch, das eine Reihe von Recycling-Ideen für Afrika präsentiert. – Und dies aus der Sicht der promovierten Chemikerin Chevalley.

Wie kommt es, dass eine Vertreterin des Kantons Waadt nach Windisch reist? Gegenwärtig bearbeitet ein Team von Drittsemestrigen in ihrem Auftrag ein Projekt im Bereich biologisch abbaubarer Werkstoffe in der Umwelt.

Sandro Nydegger/FHNW
Sandro Nydegger/FHNW
Im Anschluss an das Referat bestand ein grosses Interesse für die aus Kunststoffen hergestellten Schmuckstücke und Taschen. Bild: Sandro Nydegger/FHNW.
Nov 08

Rohstoffe, Baugruppen, Systeme: Viele Hersteller beziehen Material und Einzelteile ihres Endprodukts und verarbeiten diese Bausteine weiter. Die grosse Herausforderung dabei ist es, Kosten, Qualität und die Versorgungssicherheit stets im Blick zu behalten. Das Modul «sproc», Sustainable Procurement, behandelt die Lieferkette und fragt in diesem Kontext nach Nachhaltigkeit.

Der Blick auf die Lieferkette

«Mir geht es darum, den Studierenden ein ganzheitliches Verständnis der Nachhaltigkeit zu vermitteln», sagt Peter Hutzler, Dozent an der FHNW. Ganzheitlich will hier heissen: soziale, ökologische und ökonomische Aspekte werden gleichberechtigt betrachtet bei der Analyse von Systemen.

Was heisst das konkret? «Im Unterricht arbeiten wir häufig mit Fallbeispielen von realen Firmen, die wir anhand eines Prozessmodells analysieren und dies über die ganze Wertschöpfungskette hinweg», sagt Hutzler. Die Studierenden sollen im Modul lernen, Ansätze der Nachhaltigkeit einzelner Firmen zu beurteilen

Was ist «Nachhaltigkeit»?

Das Vertiefungsmodul «Sustainable Management» (3 ECTS) trägt zwar einen englischen Titel, wird jedoch auf Deutsch unterrichtet. Es baut das Wissen von den Grundlagen her auf und beginnt beim Begriff Nachhaltigkeit im Unternehmen, geht über nachhaltiges Supply Chain Management und wird dann im Teilprozess Beschaffung vertieft. Bereits vor der ersten Stunde erarbeiten sich die Studierenden Grundlagen– zum Beispiel mit einer Videoanalyse zu «echter unternehmerischen Nachhaltigkeit». Ein Schwerpunkt für die Perspektive der nachhaltigen Beschaffung ist die Lieferantenanalyse: Wer bezieht die Rohstoffe woher? Unter welchen Bedingungen werden sie gewonnen und wie und wo weiter verarbeitet?

Praxislink dank Firmen-Exkursionen

Die halbtägigen Modulveranstaltungen von «sproc» sind vielfältig: Theorie und Methoden, Fallbeispiele und Unterrichtsdiskussionen wechseln sich ab. Dazu kommen Firmen-Exkursionen. «Der Praxislink ist zentral», sagt Hutzler, der neben seiner Tätigkeit als Dozent auch als Unternehmensberater tätig ist. Beim Besuch einer Firma analysieren die Studierenden während der Führung und im Gespräch mit den Verantwortlichen jeweils die gesamte Lieferkette. Stärken und Schwächen der Unternehmen werden somit sichtbar.

Oct 25

Begeisterung wecken für ein Studium der Energie- und Umwelttechnik. Wie geht das? Ein Team von vier Studierenden erarbeitet im laufenden Semester ein Konzept für einen Demonstrator an Info-Abenden.

«Unser Auftrag ist es, das Thema der Umwandlung von mechanischer in elektrische Energie aufzunehmen», sagt Manuel Stettler. Der Demonstrator soll «wie ein Poster, aber viel mehr» sein, sagt er. Der Student im dritten Semester ist Mitglied des Projektteams «Demonstrator». Auftraggeberin ist Concetta Beneduce aus der Studiengangleitung.

Linus Bossart, David Widmer und Manuel Stettler (v.l.n.r.) besprechen die zwei Varianten für den Demonstrator. (Auf dem Bild fehlt Teammitglied Filipe de Sa.) Bild: RW.

Energiekurbel gewinnt

Beneduce schrieb im vergangenen Frühlingssemester unter den EUT-Studierenden einen Wettbewerb aus: «Wir suchen Ideen für Demo-Objekte für unsere Infoanlässe. Ziel ist es, künftige Studierende für unseren Studiengang zu begeistern. Dazu möchten wir gerne mehr als nur Plakate und Flyer präsentieren. Es wäre super, wenn die Interessierten an unserem Stand erfahren könnten, was wir als Energie- und Umwelttechnikingenieurinnen und -ingenieure tun. Haben Sie einen guten Einfall?» Gleich zwei erste Preise konnten vergeben werden: an Simon Strebel und Martina Senn. Eine der Ideen wird nun im Rahmen eines Studierendenprojekts weiterverfolgt. Die Energiekurbel.

Carrera-Bahn oder Seilbahn?

In den vergangenen Wochen hat das Team zwei mögliche Varianten für einen Demonstrator erarbeitet. Eine Carrera-Bahn, die Achterschlaufen dreht, und ein Schaukasten mit zahlreichen Stromerzeugern und -verbrauchern. Beide Varianten werden mit Kurbel angetrieben. Die Modelle sind aber viel mehr: «Das Objekt Schaukasten zeigt alle drei Vertiefungsrichtungen, die der Studiengang anbietet», sagt Projektleiter Linus Bossart. Nebst den verschiedenen Erzeugern, den Solarpanels etwa, seien auch Verbraucher, die Gebäude, zu sehen. Auf einem Monitor würden Wirtschaftlichkeit, Energiebilanzen oder der Netzaufbau gezeigt werden können. Beim Objekt Carrera-Bahn könne man zudem ein Quiz lösen. «Das ist zugleich die Vermittlungsebene», sagt Bossart.

Blick auf die zwei Varianten: Carrera-Bahn und Seilbahn. Bild: RW.

Konkretes Projekt

Als nächster Schritt steht nun die Bewertung der beiden Varianten mit der Auftraggeberin an. Bis Ende Januar soll schliesslich ein Detailkonzept für einen Demonstrator erstellt werden. «Toll an diesem Projekt ist die Möglichkeit zur Umsetzung», meint Projektmitglied David Widmer. An einer Info-Veranstaltung im März soll dann der Demonstrator fixfertig gebaut sein und zum Einsatz kommen.