Die Veranstaltungen zum Thema Informationsrecherche und -verwaltung im Detail

16.01.2013 by

Bereits nächste Woche beginnt mit der Inputveranstaltung zu Informationsrecherche und -verwaltung der erste Zyklus der Veranstaltungsreihe digitale Medien in Lehre und Forschung (Flyer). Höchste Zeit, dass wir hier nochmals genau beschreiben, was wir genau in den einzelnen Veranstaltungen thematisieren möchten.

Inputveranstaltung zu Informationsrecherche und -verwaltung
23.01.2013, 14:00 – 15:00 Uhr, Olten

Zum Auftakt des Veranstaltungszyklus möchten wir in einem Inputreferat einen Überblick über Möglichkeiten und Werkzeuge der Informationsrecherche und -verwaltung geben. Über das Internet steht uns ein immenser Fundus an Informationen zur Verfügung. Es gilt, darin Mittel und Wege zu finden, relevante Informationen zu finden, etwa, um sich rasch in ein neues Themengebiet einzuarbeiten. Rechercheprozesse lassen sich auch ein Stück weit automatisieren, beispielsweise, um in einem Themengebiet auf dem Laufenden zu bleiben. Die bei diesen unterschiedlichen Rechercheprozessen aufgefundenen respektive zugestellten Informationen können im Anschluss mit entsprechenden Werkzeugen kategorisiert und/oder verschlagwortet werden, um sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder auffindbar zu machen. Einige Werkzeuge helfen sogar dabei, wissenschaftliche Arbeiten vorzustrukturieren und automatisch ein Literaturverzeichnis zu erstellen.

Die Inputveranstaltung bietet eine Tour d’Ho­ri­zon über die angesprochenen Möglichkeiten und Werkzeuge. Die beiden auf die Inputveranstaltung folgenden Workshops geben Gelegenheit, einige der genannten Aspekte exemplarisch zu vertiefen.

1. Workshop zu Informationsrecherche
06.02.2013, 14:00 – 16:00 Uhr, Olten

Im ersten Workshop (06.02.2013) lernen die Teilnehmenden zunächst in einem Inputreferat die Grundlagen für die Informationsrecherche in Fachdatenbanken und gängigen Suchmaschinen kennen. Danach werden ausgewählte Datenbanken aus dem Bereich Soziale Arbeit vorgestellt und anhand von Übungen genauer betrachtet. Den Teilnehmenden bleibt dann im Anschluss noch genügend Zeit, das neu Erlernte direkt selber in den Datenbanken anzuwenden.

Der Workshop zur Informationsrecherche wird von Seraina Scherer (Informationsspezialistin FH, Fachreferetin für Soziale Arbeit) durchgeführt.

2. Workshop zu Informationsverwaltung
13.02.2013, 14:00 – 16:00 Uhr, Olten

Der zweite Workshop dreht sich um die Frage, mit welchen Werkzeugen Informationen (gemeinsam) verwaltet werden können. Die Teilnehmenden haben dabei die Möglichkeit, in selbständier Arbeit die Stärken und Schwächen verschiedener Werkzeuge kennen zu lernen, um sich auf der Basis ihrer eigenen Bedürfnisse für ein Werkzeug (oder mehrere) zu entscheiden. Im Workshop können diese Programme auf dem eigenen Computer installiert (wo nötig) und konfiguriert werden, um sie anschliessend auszuprobieren und genauer zu betrachten. Über die Veranstaltung hinaus möchte der Workshop dazu anregen, die gewählten Werkzeuge über einen längeren Zeitpunkt einzusetzen und deren Einsatz zu reflektieren.

Anmeldung
Die drei Veranstaltungen können als Ganzes oder einzeln besucht werden. Anmeldungen sind bis jeweils am Abend des Vortages (20:00 Uhr) möglich. Bei genügender Platzzahl (wir arbeiten in den Workshops in den Computerräumen) freuen wir uns natürlich auch über spontante Besucherinnen und Besucher.

Anmeldungen sind hier möglich.

Anmeldung für ersten Themenblock ab sofort möglich

03.01.2013 by

Wir hoffen, dass Sie gut ins 2013 gestartet sind. Zum Auftakt des neuen Jahres haben wir nun die Anmeldung für die Veranstaltungen des ersten Themenblocks (Informations-/Literaturrecherche und -verwaltung mit digitalen Medien) geöffnet. Sie können sich für einzelne oder gleichzeitig für mehrere der Veranstaltungen anmelden.

Hier geht es zur Anmeldeseite.

Rückblick auf den Hochschultag

14.12.2012 by

Der diesjährige Hochschultag der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW vom 5. Dezember 2012 zum Thema “Schwerpunkte im Fokus – Wissen teilen konkret” war zugleich Auftakt zur Veranstaltungsreihe digitale Medien in Lehre und Forschung. In kurzen Workshops haben wir in die vier Themenbereiche der Veranstaltungsreihe eingeführt. Mit diesem Rückblick hier auf dem Blog wollen wir diese Themenbereiche etwas näher vorstellen.

Social Bookmarking
Im Zentrum des Workshops zu Informationsverwaltung/Wissensmanagement standen Social Bookmarking-Dienste. Es handelt sich dabei um webbasierte Plattformen, auf denen die Nutzerinnen und Nutzer gemeinsam Lesezeichen (Bookmarks) auffinden, ablegen und verschlagworten können. Damit sind verschiedene Vorteile verbunden: Einerseits werden die Lesezeichen nicht lokal im Browser gespeichert, sondern stehen über das Web geräteunabhängig zur Verfügung. Andererseits bilden sich um Themenbereiche Gruppen oder Communities, in denen gemeinsam neue Informationsquellen abgelegt und (über Schlagworte) eingeordnet werden. Damit entsteht nicht nur eine Art Nachschlagewerk, sondern auch eine Ressource, in der regelmässig neue Informationen zu Tage gefördert werden. Um auszuprobieren, wie Social Bookmarking funktioniert, haben wir uns am Hochschultag Diigo näher angeschaut. Diese Plattform spielt ihre Stärken vor allem in der Zusammenarbeit in Gruppen aus (diese können entweder öffentlich oder geschlossen, also nur für die Gruppenmitglieder einsehbar, sein).

Social Networks
Facebook hat mittlerweile über eine Milliarde Mitglieder und zeigt damit exemplarisch die Bedeutung von sozialen Netzwerken auf. Die oftmals kontroverse öffentliche Diskussion über Facebook kann jedoch bei der Frage, wie solche Technologien im Unternehmens- respektive Organisationskontext genutzt werden können, auch hinderlich sein (sofern man nicht das Marketing ins Auge fasst). Facebook ist natürlich nicht das einzige soziale Netzwerk. Twitter, Google+ und die Business-Netzwerke Xing und LinkedIn erfreuen sich ebenfalls wachsender Beliebtheit. Diese Beliebtheit impliziert einen grossen Nutzen für die Benutzerinnen und Benutzer. Viele Unternehmen und Organisationen stellen sich daher die Frage, wie sie diesen für ihre tägliche Arbeit nutzen können. Unter anderem aus diesen Überlegungen entstanden Dienste wie Yammer, welchen wir uns im Workshop näher angeschaut haben. Yammer ist ein “enterprise social network”. Die Bezeichnung “enterprise” bringt zum Ausdruck, dass diese sozialen Netzwerke speziell für den internen Gebrauch in Unternehmen und Organisationen geschaffen wurden. Entsprechend ist das jeweilige Netzwerk nur für die Mitglieder einer Organisation, eines Unternehmens zugänglich.

Blogging
Weblog (oder kurz Blog) steht für eine Wortkreuzung aus World Wide Web und Log (für Logbuch). Damit sind Journale gemeint, in denen mindestens eine Person (Blogger) “Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert oder Gedanken niederschreibt” (vgl. Wikipedia). Beiträge in Blogs (Posts) werden in der Regel umgekehrt chronologisch angeordnet. Die aktuellsten Beiträge erscheinen jeweils zuoberst. Unterhalb von Posts haben Leserinnen und Leser meist die Möglichkeit, Kommentare zum Artikel zu hinterlassen. Diese Rückmeldungen sind als integraler Bestandteil eines Blogs und als Ausdruck der Dialogkultur im Social Web zu betrachten. Die FHNW betreibt eine eigene Blog-Plattform auf der alle Mitarbeitenden der Fachhochschule Blogs einrichten können (auch dieser Blog und der Blog der Hochschule für Soziale Arbeit zu Sozialer Innovation werden dort gehostet). Im Workshop konnten die Teilnehmenden eigene Beiträge in einen Testblog einstellen und so die Plattform näher kennen lernen.

E-Collaboration
Der Workshop zur elektronischen Zusammenarbeit stand im Zeichen des gemeinschaftlichen Schreibens. Vielleicht kennen Sie das folgende Problem? Sie verschicken ein Dokument zur Überarbeitung an eine Gruppe von Kolleginnen und Kollegen und erhalten von jeder Person Rückmeldungen, die es wieder in das ursprüngliche Dokument einzupflegen gilt. Vereinfachten lässt sich dieser Prozess durch Werkzeuge, welche das gleichzeitige Bearbeiten von Texten durch mehrere Personen erlauben. Die beteiligten Personen melden dabei ihre Änderungswünsche nicht zurück, sonderen schreiben diese direkt in das Dokument. EtherPad (in unserm konkreten Fall TitanPad) ist ein solches Werkzeug, welches wir im Workshop vorgestellt haben. Im zweiten Teil des Workshops wurden Wikis thematisiert. Sie erlauben ebenfalls das gemeinschaftliche Bearbeiten von Texten. Während bei EtherPad jedoch einzelne Texte im Vordergrund stehen, zielt ein Wiki auf eine vernetzte Sammlung von mehreren Texten ab (wie das Beispiel Wikipedia aufzeigt).

 

Hinweis: Für Angehörige der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW stehen die Unterlagen zu den Workshops auf OLAT zur Verfügung.

Warum sich mit digitalen Medien beschäftigen?

12.12.2012 by

Den Auftakt zu unserer Veranstaltungsreihe zu digitalen Medien haben wir bereits angekündigt. In diesem Beitrag (und weiteren, noch folgenden Beiträgen) möchten wir genauer darauf eingehen, mit was wir uns in der Veranstaltungsreihe konkret beschäftigen werden und auch der Frage nachgehen, warum es sich lohnt, sich mit digitalen Medien auseinander zu setzen.

Was verstehen wir unter digitalen Medien?
Der Medieneinsatz in unserem Arbeitsalltag, in Lehre und Forschung, ist nichts Neues. Mit der Diskussion rund um Web 2.0 und Social Media ist in den letzten Jahren jedoch ein neues Interesse daran entflammt, welches teilweise auch kontrovers diskutiert wird. Neben den angesprochenen, internetbasierten Werkzeugen (Software) sind damit auch neue Zugangsgeräte (Hardware, z.B. Tablets wie das iPad) und Inhaltsformen (etwa User-generated content oder E-Books) angesprochen. Es geht uns hier weniger darum, eine exakte Definition zu geben (was auch gar nicht so einfach fällt), sondern die Bandbreite an unterschiedlichen Erscheinungsformen digitaler Medien aufzuzeigen.

Warum sich mit digitalen Medien beschäftigen?
Die Bedeutung digitaler Medien für das berufliche Handeln wird sich in Zukunft noch deutlich verstärken. Medienkompetenz wird sich damit zu einer immer wichtigeren Schlüsselqualifikation entwickeln (Bundesministerium für Bildung und Forschung, 2010 [PDF]). Medienkompetenz ermöglicht es, die Chancen digitaler Medien zu erkennen und für sich nutzbar zu machen. Im Zusammenhang mit der Nutzung von neuen Medien werden auch immer wieder kritische Stimmen laut. Ein kompetenter Umgang mit Medien bedeutet demnach auch, sich den möglichen Risiken bewusst zu werden und diese im persönlichen Handeln zu berücksichtigen.

Was ist Thema der Veranstaltungsreihe?
Mit der oben angedeuteten Bandbreite von digitalen Medien ist ein entsprechend breites Themenspektrum angesprochen, welches sogar den Umfang einer ganzen Veranstaltungsreihe sprengt. Wir werden daher vier Schlaglichter setzen, um beispielhaft Möglichkeiten für den Einsatz von digitalen Medien in Lehre und Forschung aufzuzeigen:

  • Informationsrecherche/-verwaltung
  • Soziale Netzwerke
  • Blogging und Microblogging
  • Kollaboratives Arbeiten (E-Collaboration)

Ziel und Ablauf der Veranstaltungsreihe
In unserer Veranstaltungsreihe geht es um eine erste Annäherung an digitale Medien im persönlichen Arbeitskontext, aber auch in Forschung und Lehre. Ziel ist es, einen Überblick über die vielfältigen digitalen Werkzeuge zu geben und exemplarisch einige dieser Tools genauer kennen zu lernen. Entsprechend ist auch der erste Themenbereich zum Recherchieren und Verwalten von Informationen gegliedert. Eine Inputveranstaltung (23.01.2013) gibt einen Überblick über den Gegenstand, in zwei Workshops (06.02.2013 und 13.02.2013) werden ausgewählte Aspekte vertieft. Die drei Veranstaltungen können unabhängig voneinander besucht werden (die Anmeldung wir anfangs 2013 geöffnet). Für diejenigen, welche sich darüber hinaus weiter mit der Thematik auseinandersetzen möchten, steht das E-Learning-Team der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW mit (persönlicher) Beratung und Unterstützung zur Verfügung. Wir freuen uns über entsprechende Anfragen.

Auftakt zur Veranstaltungsreihe

04.12.2012 by

Am Mittwoch, dem 05.12.2012, finden sich die Mitarbeitenden der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW in Baden zum jährlichen Hochschultag zusammen. Unter dem Titel  “Schwerpunkte im Fokus – Wissen teilen konkret” werden die Institute der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW ausgewählte Arbeits- und Forschungsschwerpunkte präsentieren. Im Kern wird es darum gehen, wie die beteiligten Personen den fachlichen Diskurs und den Austausch (auch über Institutsgrenzen hinaus) organisieren.

Das E-Learning-Team wird in Zusammenarbeit mit dem Team von Marketing & Kommunikation als Ergänzung respektive zur Anregung neuer Ideen Workshops zu Social Media anbieten. Vier Themen sind dabei vorgesehen: Blogging, Social Networking, E-Collaboration, Social Bookmarking.

Den Hochschultag verstehen wir zugleich als (internen) Auftakt für unsere Veranstaltungsreihe. Diese wird sich inhaltlich an den erwähnten Workshopthemen anlehnen. Im ersten Zyklus möchten wir Social Bookmarking in einen grösseren Kontext von Literatur- und Informationsrechere und -verwaltung stellen.

Gerne geben wir die ersten Termine der Veranstaltungsreihe bekannt:

23.01.2013: Inputveranstaltung
06.02.2013: Workshop zu Literatur- und Informationsrecherche
13.02.2013: Workshop zu Literatur- und Informationsverwaltung

Die Inputveranstaltung setzt sich zum Ziel, in kurzer Zeit einen Überblick über die Thematik sowie über verschiedene digitale Werkzeuge zu geben. In zwei Workshops werden ausgewählte Aspekte respektive Tools genauer betrachtet und ausprobiert. Die Veranstaltungen können unabhängig voneinander besucht werden.

Gerne informieren wir zu einem späteren Zeitpunkt noch genauer über die einzelnen Veranstaltungen / Workshops.

Hallo Welt!

28.11.2012 by

Dieser Blog wird eine Veranstaltungsreihe zu “digitalen Medien in Lehre und Forschung” begleiten, die sich primär an die Mitarbeitenden der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW richtet. Gäste sind aber herzlich willkommen. Hinter diesem Angebot steht das E-Learning-Team der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW. Weitere Informationen folgen demnächst. Schauen Sie nächste Woche wieder hier vorbei!