Archive for the ‘ Themen ’ Category

E-Collaboration mittels Groups Inside FHNW

19.06.2014 by

Am 27. August 2014 werden die Workshops zu Groups Inside FHNW nochmals am Standort Olten für all jene Kolleginnen und Kollegen durchgeführt, die den Termin im Juni verpasst haben.

Modul 1 Basics: 11.00-12.00 Uhr
Modul 2 Advanced Collaboration: 13.00-14.30 Uhr
Modul 3 Gruppenraum-Administration: 15.00-17.00 Uhr

Kursleitung: Doris Edelmann, Projektleiterin Business Applications BA

Hier geht’s zur Anmeldung (SWITCHaai Login)

Rückblick auf die Inputveranstaltung zu Blogging und Microblogging (Twitter)

18.10.2013 by

Unsere Veranstaltungen zum Thema Blogging und Microblogging (Twitter) liegen bereits wieder einige Zeit hinter uns. Höchste Zeit also, die Ergebnisse hier im Blog festzuhalten.

Inputveranstaltung als Webinar
Die Inputveranstaltung vom 14.08.2013 fand zum ersten Mal nicht als Präsenzveranstaltung, sondern in Form eines Webinars statt (mittels SWITCHinteract). Dabei wurden zwei Ziele verfolgt: Zum einen sollte geklärt werden, was Blogging respektive Microblogging überhaupt ist. Zum anderen sollte aufgezeigt werden, inwiefern Blogging und Microblogging von Nutzen sein können. Dabei wurden exemplarisch drei mögliche Anwendungsbereiche für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aufgezeigt: persönliches Wissensmanagement, Wissenschaftskommunikation und Lehre.

Was ist Blogging?
Ein Weblog (oder kurz Blog) steht für eine Wortkreuzung aus World Wide Web und Log (für Logbuch). Damit sind Journale gemeint, in denen eine oder mehrere Personen (Blogger) “Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert (…) oder Gedanken niederschreibt” (vgl. Wikipedia). Anhand eines Beispiels wurden die Elemente eines Blogs indentifiziert.

Beispiel eines Blogs

Abb. 1: Beispiel eines Blogs (Quelle: Screenshot von media-sozial.de)

 Im Zentrum eines Blogs stehen die einzelnen Beiträge [1], welche in der Regel chronologisch angeordnet sind. Der neueste Artikel erscheint dabei jeweils zuoberst. Blogbeiträge (sogennante Posts) können von den Lesenden nicht nur rezipiert, sondern auch kommentiert werden [2] (es sei denn, die Kommentarfunktion wurde deaktiviert). Um in der Füllle der Artikel den Überblick zu behalten, ermöglichen es Blogs, die Beiträge in unterschiedlicher Art und Weise zu kategorisieren und einzuordnen. Es kann in einem Blog Kategorien geben, in denenen Beiträge zu jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten gebündelt werden. Es können auch Schlagworte (Tags) zum Einsatz kommen, welche den einzelnen Artikeln beliebig zugeordnet werden [3]. Oft gibt es auch ein zeitlich strukturiertes Archiv, wo die Beiträge jeweils eines Monats gesammelt werden [4]. Viele Bloggerinnen und Blogger verweisen in einer sogenannten Blogroll auf weitere Blogs, welche sich mit ähnlichen Themen befassen oder von denen sie denken, dass sie für die Leserinnen und Leser ihres Blogs von Interesse sein könnten [5].

Beispiele für Blogs gibt es auch an unserer Hochschule:

Alle diese Blogs laufen auf der Blogplattform der FHNW. Mitarbeitende der FHNW können sich dort selbständig einen Blog eröffnen. Die Plattform war Gegenstand einer der beiden Workshops der Veranstaltungsreihe.

Was ist Microblogging?
Blogging in Kurzform nennt sich Microblogging (oder auf Micromessaging). Populär wurde diese Anwendungsform insbesondere durch den Dienst Twitter. Dort können Kurznachrichten mit maximal 140 Zeichen veröffentlicht werden. Ein Video auf YouTube zeigt auf anschauliche Weise die Funktionsweise von Twitter auf.

Anhand eines Screenshots können die Elemente von Twitter aufgezeigt werden, welche auch sichtbar sind, ohne dass man sich selber bei Twitter anmeldet. (Alles weitere war Gegenstand eines eigenen Workshops).

twitter

Abb. 2 Screenshot von Twitter (@hsafhnw)

Wir sehen auf obigen Bild ein Profil, also die Ansicht auf einen einzelnen Twitter-Account. Im Zentrum stehen bei Twitter die einzelnen Tweets [1], chronologisch angeordnet in einer sogenannten Timeline. Oberhalb der Tweets sieht man ein Profilbild mit kurzem Text, welcher verrät, wer sich hinter diesem Account verbirgt [2]. Gleich darunter gibt es ein paar statistische Angaben (wieviele Tweets bereits versendet wurden, wie vielen anderen Accounts gefolgt wird und umgekehrt wie viele andere Accounts diesem Account folgen) [4]. Mit einem Knopf kann man diesem Account folgen [3]. Folgen meint dabei, dass einem die einzelnen Kurznachrichten, die Tweets, automatisch zugestellt werden.

Wie auf obiger Abbildung bereits erkennbar ist, ist unsere Hochschule auf Twitter vertreten:

@hsafhnw (offizieller Account unserer Hochschule)
@praxfo (Account zum Praxisforum)

Neben diesen beiden Accounts sind auch einige Mitarbeitende persönlich auf Twitter vertreten.

(Micro-)Blogging im persönlichen Wissensmanagement
Blogging und Microblogging können im persönlichen Wissensmanagement eine besondere Rolle einnehmen. Das Modell von Harold Jarche zeigt Möglichkeiten auf, digitale Medien in das eigene Wissensmanagement zu integrieren.

pkm

Abb. 3 PKM nach Harold Jarche (Quelle: jarche.com)

Das Modell beschreibt drei Ebenen. Vereinfacht gesagt meint “seek”, dass zunächst neue Informationen respektive neues Wissen gesucht respektive gefunden wird. “Sense” meint die Weiterentwicklung dieser Informationen, dieses Wissen, um neue Erkenntnisse zu gewinnen (z.B. durch Reflexion). “Share” meint abschliessend, dass diese neu gewonnen Erkentnisse an andere weitergegeben, geteilt werden.

Digitale Medien können an allen diesen drei Ebenen ansetzen: Blogs und Twitter sind ideale Quellen, um neue Informationen respektive neues Wissen zu entdecken. Eine Rolle spielt dabei, wie ich mein Netzwerk aufbaue, also welche Personen ich als Quelle auswähle. Insbesondere Blogs sind ein Gefäss, um eigene Gedanken zu strukturieren, um die Gedanken weiterzuentwickeln und um darüber mit anderen (Fach-)Personen in Diskussion zu treten. Hierbei wird auch gleich das Potential von Blogging und Microblogging für das Teilen von Informationen und Wissen klar.

(Micro-)Blogging in der Wissenschaftskommunikation
In ähnlicher Weise spielen Blogs und Twitter auch in der Wissenschaftskommunikation eine immer bedeutendere Rolle. Mareike König hat z.B. die Möglichkeiten von Twitter für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aufgelistet:

  • Informationssuche
  • auf dem Laufenden bleiben (thematisches Monitoring)
  • Verbreitung von Nachrichten
  • Austausch über einen wissenschaftlichen Gegenstand
  • interne und externe wissenschaftliche Kommunikation
  • Vernetzung mit Fachkolleginnen und -kollegen
  • wissenschaftliche Tagungen
  • Doktorandenchats
  • Kollaboratives Arbeiten
  • Wissenschaftsmarketing und PR

Gerade das immer häufiger anzutreffende Beispiel (wissenschaftlicher) Tagungen zeigt die zunehmende Bedeutung informeller (Wissenschafts-)Kommunikation auf, welche sich neben den bekannten (formalen) Formen der Wissenschaftskommunikation etabliert und zunehemend auch digital stattfindet. Unter dem Stichwort Science 2.0 oder E-Science wird dieser Wandel begrifflich gefasst und ihm eine grosse Bedeutung zugemessen, denn “insofern liegt im sich verschränkenden Einfluss von Wissensgesellschaft und vernetzter Digitalität das Potential zu einem wissenkulturellen Wandel” (Pscheida, Köhler, Herbst, Federow & Neumann, 2012).

(Micro-)Blogging in der Lehre
Hisserich und Pirsch (2010) (pdf) haben ein Einsatzkonzept für Twitter in der Hochschullehre erarbeitet. Sie schlagen vier Bausteine für den Einsatz vor uns sehen entsprechend das Potential von Twitter bei  (vgl. zusammenfassend digitallernen.ch):

  • Kollaboration
  • Reflexion
  • Diskussion
  • Recherche

Ein Beispiel aus der Lehre (Ebner, Lienhardt, Rohs & Meyer, 2010, zit. in Buchem, Appelt, Kaiser, Schön & Ebner, 2011) (pdf)) zeigt den möglichen Einfluss auf die Lernprozesse der Studierenden auf: “Der Einsatz des Microblogs (…) machte es möglich, nicht wie sonst üblich die abschliessende Präsentation der Stuiderenden zu bewerten, sondern auch ihre Lern- und Kollaborationsprozesse vorher. Es zeigte sich, dass dadurch auch tatsächlich – wie erwartet – durch den Einsatz des Tools Studierende kontinuierlicher an den Themen arbeiteten, als sie es sonst alleine für die Abschlusspräsentation getan haben.”

Ein Hinweis zum Abschluss: Wer sich allgemein für den Einsatz von Social Media in der Lehre interessiert, dem seien diese zwei Dokumente empfohlen, welche an der FHNW entstanden sind:

Dritte Runde in unserer Veranstaltungsreihe zum Thema Blogging & Twitter

26.07.2013 by

Einige Zeit blieb es ruhig auf unserem Blog. Wir nutzen nun aber die Zeit vor dem Semesterstart und gehen mit unserer Veranstaltungsreihe in die dritte Runde. Das Thema wird Blogging & Microblogging (Twitter) sein, wobei es wiederum eine Inputveranstaltung (diesmal online in Form eines Webinars) und zwei Workshops in Olten geben wird:

  • 14.08.2013, 14:00-15:00 Uhr: Inputveranstaltung (Webinar)
  • 21.08.2013, 10:00-12:00 Uhr: Workshop zu Twitter (Olten)
  • 28.08.2013, 14:00-16:00 Uhr: Workshop zu Blogging (Olten)

Blogs sind Journale, in denen eine oder mehrere Personen (Blogger) Aufzeichnungen führen, Sachverhalte protokollieren oder Gedanken niederschreiben. Twitter ist ein soziales Netzwerk, über das Kurznachrichten (maximal 140 Zeichen) versendet werden können. Beide Kommunikationsformen können dem persönlichen Wissensmanagement, der Vernetzung mit anderen (Fach-)Personen und der Aussendarstellung dienen; was sie auch für eine Anwendung in der Lehre interessant macht. Darüber hinaus erfreuen sie sich im Wissenschaftsbetrieb immer grösserer Beliebtheit und haben das Potential, die Wissenschaftskommunikation nachhaltig zu verändern.

Anmeldungen zu den drei Veranstaltungen, die auch einzeln besucht werden können, sind ab sofort möglich.

Was ist ein Soziales Netzwerk?

18.03.2013 by

Im zweiten Block unserer Veranstaltungsreihe “Digitale Medien in Lehre und Forschung” wird es um das Thema “Soziale Netzwerke” gehen. Generell handelt es sich bei einem Sozialen Netzwerk um einen Zusammenschluss von Individuen zu einer Gruppe mit der Bildung von spezifischen Untergruppen. Wir sprechen also von einem Webdienst, der als Plattform für die Interaktion, Kommunikation und Partizipation der Gruppe dient, zusätzlich gegebenenfalls auch als Marketinginstrument und PR-Plattform.

Mögliche Einsatzszenarien Sozialer Netzwerke in Lehre und Forschung sind z.B.:

  • Mit Gleichgesinnten kommunizieren und interagieren
  • Forschungsprojekte und deren Fortschritt bekanntmachen (PR und Marketing)
  • Bekanntmachung und Fortschritt bei der Erstellung einer Publikation
  • Nutzung der Netzwerke für Wissenschaftler
  • Business-Netzwerke nutzen

Das LearnTechNet der Universität Basel beschreibt Soziale Netzwerke wie folgt und gibt weitere Beispiele und Anwendungszwecke:

“Social Networking Services, wie z.B. Facebook oder Xing stellen Plattformen im Internet bereit, die diese sozialen Netzwerke digital abbilden und auf denen Menschen mit gleichem sozialen Hintergrund oder ähnlichen Interessen eine Netzgemeinschaft eingehen können. Nachdem sich die NutzerInnen registriert haben, legen sie ein persönliches Profil an und verbinden sich über Kontaktanfragen mit anderen Personen. Es gibt Online-Netzwerke zur Anbahnung und Pflege privater, regionaler oder beruflicher Kontakte. Unternehmen nutzen Businessnetzwerke wie z.B. LinkedIn intern als Kommunikationsinstrument für die MitarbeiterInnen und extern für die Öffentlichkeitsarbeit. Auch in der Wissenschaft hält Social Networking Einzug: Neben Studierendennetzwerken wie z.B. studiVZ bieten Academia.edu oder ResearchGate Unterstützung bei der Bildung von Forschungsgruppen und schaffen einen Raum für den Austausch und die Vernetzung zwischen WissenschaftlerInnen.”

Wie sieht also ein Soziales Netzwerk aus? Folgende Elemente können genannt werden:

  • Profile. This is where you tell the world about yourself. Profiles contain basic information, like where you live and how old you are, and personality questions, like who’s your favorite actor and what’s your favorite book. Social networks dedicated to a special theme like music or movies might ask questions related to that theme.
  • Friends. Friends are trusted members of the site that are allowed to post comments on your profile or send you private messages. You can also keep tabs on how your friends are using social networking, such as when they post a new picture or update their profile. Friends are the heart and soul of social networking. It should be noted that not all social networks refer to them as ‘friends’ — LinkedIn refers to them as ‘connections — but all social networks have a way to designate members as trusted.
  • Groups. Most social networks use groups to help you find people with similar interests or engage in discussions on certain topics. A group can be anything from “Johnson High Class of ’98” to “People Who Like Books” to “Doors Fans”. They are both a way to connect with like-minded people and a way to identify your interests. Sometimes, groups are called by other names, such as the ‘networks’ on Facebook.
  • Discussions. A primary focus of groups is to create interaction between users in the form of discussions. Most social networking websites support discussion boards for the groups, and many also allow members of the group to post pictures, music, video clips, and other tidbits related to the group. (Quelle: About.com)

In den drei Blöcken der Veranstaltung werden wir verschiedene Typen von Sozialen Netzwerken näher kennenlernen und ausprobieren. Im Vordergrund werden zum einen Netzwerke stehen, die vorallem Lehren, Lernen und Forschen unterstützen (Academia.edu, ResearchGate,  und Yammer) und zum anderen Netzwerke, die besonders im Selbst- und Hochschulmarketing eingesetzt werden (Xing, LinkedIn, Youtube). Bei der momentanen Fülle an Werkzeugen ist es nicht immer einfach, das passende auszuwählen. In den Workshops wird es daher nicht nur die Möglichkeit geben, ausgewählte Tools kennenzulernen und auszuprobieren, sondern es wird auch die Frage im Vordergrund stehen, welche Tools für welche Prozesse und Ziele der Teilnehmenden besonders geeignet sind.

Anmeldung für zweiten Themenblock ab sofort möglich

07.03.2013 by

Wir hoffen, dass Sie gut ins Frühlingssemester 2013 gestartet sind. Zum Auftakt des neuen Semesters ist nun die Anmeldung für die Veranstaltungen des zweiten Themenblocks (Soziale Netzwerke in Lehre und Forschung) möglich. Sie können sich für einzelne oder gleichzeitig für mehrere der Veranstaltungen anmelden. Anmeldungen sind ab sofort möglich unter http://blogs.fhnw.ch/digitalemedien/anmeldung/. Detaillierte Informationen zu den Themen des zweiten Blocks folgen in den nächsten Tagen.

Rückblick auf den zweiten Workshop zum Thema Literaturverwaltung

27.02.2013 by

Im zweiten Workshop hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, die in der Inputveranstaltung vorgestellten Werkzeuge für sich zu entdecken, zu installieren (falls notwendig), einzurichten und auszuprobieren.

Zunächst ging es für die Teilnehmenden darum, sich für ein Werkzeug (oder mehrere Werkzeuge in Kombination) zu entscheiden, also die persönlichen Bedürfnisse mit dem Funktionsumfang der einzelnen Werkzeuge in Verbindung zu bringen. Aufgrund der grossen Anzahl an verfügbaren Werkzeugen und deren teils umfangreichen Funktionen ein nicht einfaches unterfangen. Den Teilnehmenden haben wir daher ein paar Anregungen mit auf den Weg gegeben, wie sie sich für ein Werkzeug (oder auch mehrere Werkzeuge) entscheiden können.

Funktionsumfang von Literaturverwaltungsprogrammen
Grob lassen sich bei Literaturverwaltungsprogrammen vier Funktionen unterscheiden. Alle der vorgestellten Programme (Citavi, EndNote, Mendeley, Zotero) bringen diese Funktionen mit, setzen dabei jedoch unterschiedliche Schwerpunkte. Entsprechend der Funktion, welche für die Nutzerinnen und Nutzer im Vordergrund steht, empfiehlt sich demnach ein anderes Programm (respektive der Einsatz mehrerer Werkzeuge in Kombination, sofern der Datenaustausch zwischen den gewünschten Programmen sauber läuft).

collect
Literaturverwaltungsprogramme helfen dabei, die aufgefunden Ergebnisse (möglichst automatisiert) zu erfassen, in dem etwa Literaturhinweise direkt aus Datenbanken importiert werden können. Zotero setzt seinen Schwerpunkt in diesem Bereich.

organize
Die aufgefunden Literaturhinweise gilt es in einem zweiten Schritt zu ordnen, zu strukturieren, um sie später wieder auffinden zu können oder um einen Text vorzustrukturieren. In letzterem Bereich spielt Citavi seine Stärken besonders aus. Nachteil: Citavi ist das einzige der hier erwähnten Programme, welches nur für Windows (und nicht für Mac) verfügbar ist.

cite
Beim Schreiben von Texten können Literaturverwaltungsprogramme dabei unterstützen, Literaturverweise einzufügen und daraus automatisch ein Literaturverzeichnis zu generieren. Meiner Meinung nach unterstützt EndNote diesen Prozess am besten.

share
Texte entstehen oft in Teamarbeit, Literaturlisten werden an Kolleginnen und Kollegen oder Studierende weitergereicht und sind damit auch eine Form des Wissensmanagements. Mendeley setzte sein Augenmerk von Anfang an nicht nur auf die Verwaltung von Literatur, sondern auch auf das Teilen dieser Literatur in einem social network.

 

Auch wenn die Wahl nicht immer leicht fiel, ging es doch erst einmal darum, einzelne Werkzeuge auszuprobieren, um überhaupt festzustellen, ob es den persönlichen Bedürfnissen entspricht (oder auch nicht). Somit verstand sich der Workshop auch als Anregung, sich weiterhin mit den Werkzeugen auseinanderzusetzen respektive diese im Arbeitsalltag zu integrieren. Obwohl wir das Thema Informations-/Literaturrechere und -verwaltung mit diesem Workshop vorerst ein Stück weit hinter uns lassen, wird es weiterhin Thema in diesem Blog bleiben. Das E-Learning-Team steht diesbezüglich auch weiterhin für Fragen zur Verfügung.

P.S. Ein etwas genauerer Blick auf die einzelnen Softwarepakete findet sich hier (PDF, Stand August 2012).

Rückblick auf den ersten Workshop (Teil 2): Quellen

12.02.2013 by

Auf www.kfh.ch finden Sie thematisch gegliedert verschiedene Fachdatenbanken, Plattformen und Zeitschriften. Sie steigen ein über die Navigation links und den Punkt „Datenbanken Konsortium“ und wählen in einem nächsten Schritt den für Ihre Anfrage passenden Themenbereich. Stellen Sie sicher, dass Sie sich im Netzwerk der FHNW befinden oder VPN eingeschaltet ist.

Einige ausgewählte und im Workshop vorgestellte Quellen:

ABI Inform (ProQuest): Mehr als ein Drittel aller Quellen als Volltext. Themenschwerpunkt auf Wirtschaftswissenschaften und Management, es werden aber viele für die Soziale Arbeit relevanten Themen gut abgedeckt. Im Hintergrund über dreitausend Zeitschriftentitel und unzählige Dissertationen im Volltext.

Factiva: Internationale Presse-, Unternehmens- und Wirtschaftsinformationsdatenbank, die über 35‘000 Quellen aus 200 Ländern in 26 Sprachen im Hintergrund hat. Sie können verschiedenste Zeitungen und Zeitschriften im Volltext abrufen.

Health Source (EBSCO Host): Der Themenschwerpunkt liegt auf der Krankenpflege und weiteren Berufen im Gesundheitsweisen. Es stehen über tausend Zeitschriftentitel zur Verfügung, wovon ca. die Hälfte im Volltext abrufbar ist

PSYNDEX (OvidSP): Grösste Datensammlung psychologischer Literatur im deutschsprachigen Raum. Deckt auch viele Themen aus der Sozialen Arbeit gut ab. Im Hintergrund von der Uni Trier betreut, die die Zentralstelle für psychologische Information und Dokumentation betreut). Achtung: Diese Datenbank kann keine Umlaute verarbeiten, schreiben Sie diese also aus: ae, oe und ue.

WiSo: Grösste Sammlung im deutschsprachigen Raum für die sozialen Wissenschaften. Hat u.a. GESIS im Hintergrund. Kombinierte Datenbank für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

 

Es lohnt sich, auf den verschiedenen Plattformen jeweils ein persönliches Konto zu eröffnen. So können Suchresultate und Dokumente abgespeichert werden, Alerts eingerichtet werden und Treffer beschlagwortet werden. Viele der Datenbanken bieten ausserdem Möglichkeiten für den direkten Export von Daten in Ihr persönliches Literaturverwaltungsprogramm. Achtung: Die Schnittstellen, die direkt in den Bibliothekskatalog NEBIS führen (z.B. „OVID Linksolver“ oder „Library Holding“), funktionieren nur beim Medientyp Zeitschriftenartikel. Bei allen anderen Medien müssen die Informationen manuell in den Katalog kopiert werden.

Sie finden viele weitere Datenbanken und Quellen via Konsortium der Schweizer Fachhochschulen.

Rückblick auf den ersten Workshop (Teil 1): Grundlagen der Recherche

08.02.2013 by

Im ersten Workshop zum Thema Informationsrecherche wurden die Grundlagen des Recherchierens veranschaulicht und verschiedene Informationsquellen vorgestellt. Wissenschaftliche Literatur existiert heute digital,  keine Frage. Aber wie kommt man an einen gewünschten Artikel heran?

Eine wichtige Plattform ist das Konsortium der Schweizer Fachhochschulen. Über die Oberfläche www.kfh.ch haben wir Zugang zu verschiedenen kostenpflichtigen Datenbanken aus unterschiedlichen Fachbereichen. Für die Nutzung dieser Angebote muss man sich entweder auf dem Campus befinden oder bei Zugriff von ausserhalb des FHNW-Netzwerks VPN eingeschaltet haben. Die FHNW Olten hat zusätzlich „eigene“ E-Journals, die direkt über die Webseite der Bibliothek genutzt werden können. Auch hierfür muss man sich im Netzwerk der FHNW befinden.

Bevor man mit einer Recherche beginnt, muss man einige Fragen klären: Was ist gesucht? Wo kann ich suchen? Welche Suchbegriffe sind geeignet? Meistens lohnt es sich, Fragestellungen runter zu brechen, wichtige Schlüsselworte zu bestimmen und sich zu überlegen, welcher Weg und welche Mittel passend sind.

Etwas, das gerne vergessen wird, sind die unterschiedlichen Typen von Literatur: Es gibt selbstständige Literatur (Monographie/Sammelband/Zeitschriftenheft/usw.) und unselbstständige Literatur (Artikel in einem Buch/Aufsatz in einem Sammelband/Zeitschriftenartikel). Bibliothekskataloge wie www.nebis.ch oder www.swissbib.ch weisen in der Regel nur selbstständige Literatur nach (es gibt wenige Ausnahmen) – in vielen Fachdatenbanken aber findet man die Abstracts oder bibliographischen Angaben von unselbstständiger Literatur wie z.B. einem Zeitschriftenartikel. Es ist wichtig, dass man die Datenbankresultate und die Suche in den Bibliothekskatalogen gut kombiniert: Am besten denkt man dabei „eine Ebene nach oben“ – suchen Sie nicht im NEBIS-Katalog nach einem Artikeltitel, sondern notieren Sie sich immer bereits in der Datenbank, welcher Jahrgang und welche Heftnummer von welcher Zeitschrift bei dem gewünschten Artikel gesucht sind!

Nutzen Sie für Ihre Recherche verschiedene Techniken:

Boole’sche Operatoren: AND, OR und NOT (einschränken, erweitern, ausschliessen)

Trunkierung: rechtsbündig an Wortstamm Stern* setzen

Wildcards/Platzhalter: !/#/? ersetzen unbekannte Zeichen

Phrasensuche: Benennungen oder Namen in Anführungszeichen „…“

Feldspezifische Suche: gegebene Felder (Titel, Autor, usw.)

Filter: nach Sprache, Erscheinungszeitpunkt, usw. einschränken

Viele dieser Techniken funktionieren auch bei Google und helfen so, Ihre alltäglichen Suchanfragen zu verfeinern!

Bei Recherchen im Internet sollte man die Qualität der vorliegenden Information immer kritisch prüfen: Wer betreibt eine bestimmte Webseite? Welche Inhalte werden geboten? Welches Zielpublikum wird angestrebt? Ein Blick ins Impressum lohnt sich.

Viel Erfolg beim Recherchieren!

Die Folien aus dem ersten Teil des Workshops finden Sie hier:
Workshop Digitale Medien 2013 HSA

 

Rückblick auf die Inputveranstaltung (Teil 2): Literaturverwaltungssoftware

31.01.2013 by

In einem ersten Blogbeitrag zur Inputveranstaltung vom 23.01.2012 haben wir uns mit Werkzeugen aus dem (Social) Web auseinandergesetzt. Diese können dabei helfen, den internetbasierten Informationsfluss ein Stück weit zu bändigen. Der zweite Teil der Inputveranstaltung drehte sich um Programme, mit welchen sich Literaturhinweise verwalten und teilen lassen. Diese wollen wir hier nun kurz vorstellen.


(Hinweis: Bei obiger Präsentation handelt es sich um eine mit neuen Screenshots aktualisierten Version.)

Citavi
Citavi besteht aus drei Komponenten: Zum einem können mit Citavi Literaturhinweise (bibliographische Angaben) erfasst und verwaltet werden. Hier funktioniert die Software ganz ähnlich wie die untenstehenden Programme. Zwei weitere Komponenten unterscheiden Citavi jedoch von diesen: Es können zu jedem Literaturhinweis Aufgaben erstellt werden (z.B. “Buch in Bibliothek ausleihen” oder “Exzpert erstellen”). Dies bringt den projektorientierten Charakter von Citavi zum Ausdruck. Am Ende der Arbeit mit Citavi steht in der Regel eine Publikation respektive eine schriftliche Arbeit. Hierbei werden die Nutzerinnen und Nutzer durch eine dritte Komponente unterstützt – der Wissensverwaltung. Zu jedem Text können Textausschnitte, Zusammenfassungen, Gedanken und Ideen erfasst werden. Diese können dann in einem zweiten Schritt in eine Kapitelgliederung einsortiert werden. Exportiert man diese Sammlung, erhält man einen vorstrukturierten Text, den es im Anschluss natürlich noch zu überarbeiten und ausformulieren gilt.

EndNote & EndNote Web
EndNote dürfte vielen Mitarbeitenden der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW nicht unbekannt sein, wird es doch auf allen Computern vorinstalliert. Neben der Literaturverwaltung spielt EndNote seine Stärken vor allem dann aus, wenn es darum geht, Literaturquellen in einen Text einzufügen. Mit der sogeannten “Cite While You Write”-Funktion lassen sich Literaturverweise direkt in einen Text einfügen (z.B. in Word) und am Ende des Textes wird dabei automatisch ein vollständiges Literaturverzeichnis erstellt. Mit EndNote Web steht allen Nutzerinnen und Nutzern von EndNote ein Webspeicher zur Verfügung, über den Literaturhinweise mit anderen geteilt und verwaltet werden können. Noch ist die Bedienung allerdings etwas umständlich: Um die Literaturhinweise von EndNote zu EndNote Web zu bringen (oder umgekehrt), müssen diese jeweils exportiert und dann wieder importiert werden (bei jeder Änderung) – zumindest in der an der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW aktuell eingesetzten Version von EndNote (Version X4). In der neusten Version (X6) geht das bereits automatisch per Knopfdruck.

Mendeley
Mendeley ist nicht nur ein Programm zur Literaturverwaltung, sondern auch ein akademisches soziales Netzwerk. Konkret bedeutet das, dass die gespeicherten Daten nicht nur auf dem eigenen Computer lagern, sondern auch in einen Online-Bereich übermittelt werden. Dort können sie mit anderen Personen (z.B. innerhalb von Gruppen) getauscht werden oder man sieht sich an, welche Expertinnen und Experten welche Texte in Mendeley erfasst haben. Mendeley dient damit nicht nur der Verwaltung von Literatur, sondern auch zum Entdecken neuer Texte und der Zusammenarbeit mit anderen Personen.

Zotero
Zotero bringt wie die anderen Programme auch eine ganze Palette an Funktionen mit. Was die Software jedoch von den anderen unterscheidet, ist, dass Zotero sich direkt im Browser einnistet (z.B. Firefox) – also dort, wo die Recherche in der Regel stattfindet.

Zusammenfassung & Ausblick auf die Workshops
In diesem kurzen Überblick standen vor allem diejenigen Eigenschaften im Vordergrund, welche die einzelnen Programme besonders auszeichnen. Alle Programme bringen jeweils weitere Funktionen mit sich, auf die wir aus Zeitgründen in der Inputveranstaltung nicht eingegangen sind. Es gibt jedoch kein einzelnes Programm, dass alle möglichen Funktionen perfekt beherrscht. Aufgrund der Vor- und Nachteile gilt es, sich je nach Einsatzzweck für das eine oder andere Programm zu entscheiden oder aber verschiedene Programme in Kombination einzusetzen. In letzerem Fall muss darauf geachtet werden, dass die Datenbestände einwandfrei ex- und importiert werden können.

In einem Workshop zur Literaturverwaltung (13.02.2012) werden die Teilnehmenden Gelegenheit haben, sich mit solchen Fragen auseinander zu setzen. Am 06.02.2013 findet zudem ein Workshop zur Literaturrecherche statt, wo es um Literaturdatenbanken (aus dem Bereich der Sozialen Arbeit) gehen wird sowie um das grundlegende Vorgehen bei der Rechereche mit elektronischen Suchinstrumenten. Die Veranstaltungen können auch einzeln besucht werden. Hier geht es zur Anmeldung.

Rückblick auf die Inputveranstaltung (Teil 1): Informationsrecherche und -verwaltung im Web

29.01.2013 by

Im ersten Teil der Inputveranstaltung vom 23.01.2012 haben wir uns mit Werkzeugen aus dem (Social) Web auseinandergesetzt, welche die Informationsrecherche und -verwaltung unterstützen können. Es ging dabei weniger um Werkzeuge, mit welchen man intentional nach Informationen oder Literaturhinweisen sucht (wie etwa Suchmaschinen oder Literaturdatenbanken). Diese werden wir im 1. Workshop vom 06.02.2013 genauer betrachten. Vielmehr ging es darum, einen Überlick über einige Werkzeuge zu geben, mit welchem sich der stetige Informationsfluss zumindest ein Stück weit bändigen lässt.


(Hinweis: Bei obiger Präsentation handelt es sich um eine leicht gekürzte, mit neuen Screenshots aktualisierten Version.)

 

Google Alerts
Mit Google Alerts stellt die populäre Suchmaschine eine Möglichkeit zur Verfügung, mit der einem neue Informationen zu einem definierten Suchbegriff automatisch per E-Mail zugestellt werden. Dabei werden zunächst die Suchbegriffe definiert und eine E-Mail-Adresse hinterlegt. Sobald Google neue, relevante Informationen zu diesem Suchbegriff indexiert, werden diese automatisch an die angegebene E-Mail-Adresse gesendet. Es besteht die Möglichkeit, mehrere solcher Alters zu unterschiedlichen Begriffen zu definieren. Diese Benachrichtigungen können jederzeit wieder abbestellt werden.

Blogs & Feed Reader
Blogs von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern respektive zu wissenschaftlichen Themen sind keine Seltenheit mehr. Blogs (und viele andere Informationsquellen ebenfalls) können in der Regel über sogenannte Feeds abonniert werden. Das bedeutet, dass einem neue Beiträge eines Blogs automatisch zugestellt werden, so dass man dort nicht immer wieder nachschauen muss, ob es etwas Neues gibt. Um die Feeds zu abonnieren, setzt man sogenannte Feed Reader ein. Das sind Werkzeuge, mit welchen man Feed-Abonnements verwalten und kategorisieren kann. Ein Beispiel wäre Google Reader. In Outlook können ebenfalls Feeds abonniert werden. Auf Blogs werden wir zu einem späteren Zeitpunkt der Veranstaltungsreihe wieder zurückkommen.

Social Bookmarking
Social Bookmarking-Dienste erlauben es, Lesezeichen direkt im Web abzulegen, so dass sie von überall und geräteunabhängig zugänglich sind. Die abgelegten Lesezeichen stehen dabei jedoch nicht nur mir selber zur Verfügung, sondern auch anderen Personen, welche die entsprechende Social-Bookmarking-Plattform nutzen (es sei denn, die Einträge werden explizit als privat gekennzeichnet). Um die Quellen zu ordnen, werden sie mit passenden Schlagworten (Tags) versehen und damit begrifflich eingeordnet. Rund um diese Begriffe und die Social Bookmarking-Plattformen entstehen Netzwerke von Personen, welche gemeinschaftlich Internetquellen verschlagworten und sich so zu bestimmten Themen informieren oder auf dem Laufenden halten. Im kleinen Rahmen lässt sich Social Bookmarking auch innerhalb von Arbeitsgruppen nutzen, um gemeinsam Informationen aus dem Internet zu organisieren. Delicious war lange Zeit die führende Plattform dieser Art. Mittlerweile gibt es eine Reihe weitere Dienste mit zum Teil anderen Funktionalitäten. Diigo spielt seine Stärken vor allem im Bereich der Gruppen aus, wobei sich sowohl öffentliche als auch geschlossene Gruppen einrichten lassen. Eine ähnliche Funktion bringt auch Kippt mit. Dort lassen sich Listen von Bookmarks definieren und mit anderen teilen. Solche Listen sind auch hilfreich, wenn man die Plattform alleine nutzt (im Gegensatz etwa zu den Gruppen bei Diigo).

Academic / Research Bookmarking
Eine spezifische Form des Social Bookmarking lässt sich als Academic oder Research Bookmarking bezeichnen. Dabei werden nicht (oder nicht nur) Weblinks kollaborativ verwaltet, sondern (primär) Literaturhinweise. Diese lassen sich wie beim Social Bookmarking verschlagworten oder in Gruppen teilen. Beispiele wären CiteULike und BibSonomy, wobei bei letzterem sowohl Literaturhinweise als auch Weblinks gesammelt und geteilt werden können.

Social Networks
Soziale Netzwerke wie Twitter, aber auch spezialisierte akademische Netzwerke sind in dem Sinne gute Quellen, da man hier einen direkten Draht zu Expertinnen und Experten in einem bestimmten Fachgebiet etablieren kann. In der Inputveranstaltung haben wir dieses Thema nur kurz gestreift. Wir werden in unserer Veranstaltungsreihe zu einem späteren Zeitpunkt darauf zurückkommen.

Social Magazines
Soziale Magazine wie Flipboard oder Zite sind für Nutzerinnen und Nutzer von Smartphones oder Tablets interessant. Sie bündeln Informationen aus unterschiedlichen Quellen (auch aus dem eigenen Netzwerk) und stellen diese an einer zentralen Stelle bereit, wobei die Gestaltung an ein Magazin oder eine Zeitung erinnert. Zite geht dabei noch einen Schritt weiter und versucht, die ausgewählten Nachrichten noch besser auf die Bedürfnisse der Lesenden zuzuschneiden. Dazu hat man die Möglichkeit, einzelne Artikel oder Informationsquellen zu bewerten. Aus dieser Rückmeldung zieht die Applikation Rückschlüsse und stellt entsprechend (mehr oder weniger) ähnliche Informationen bereit. Mit paper.li (über das wir in der Inputveranstaltung nicht gesprochen haben) gibt es ein ähnliches Werkzeug, welches sich auch im Web verwenden lässt. Zudem lassen sich dort die “Zeitungen” anderer Personen abonnieren.

Instapaper, Pocket, Readability
Die drei Dienste Instapaper, Pocket und Readability sind bei der Recherche oder Sichtung von Informationen hilfreich, wenn im Moment nicht genügend Zeit bleibt, alle vorliegenden Texte zu lesen. Am Beispiel von Instapaper haben wir gesehen, wie das Prinzip dieser drei Werkzeuge funktioniert. Per Knopfdruck lassen sich Weblinks (aus dem Web oder aus anderen Applikationen heraus) in einen zentralen Speicher erfassen. Diese stehen dann dort zur Verfügung, wenn mehr Zeit für die Lektüre vorhanden ist. Es besteht je nach Dienst die Möglichkeit, die Texte auf mobile Endgeräte wie Smartphones, Tablets oder E-Book-Reader zu exportieren, um sie zum Beispiel auf dem Heimweg im Zug zu lesen.

Evernote
Evernote ist ein Programm, mit dem Notizen und Dokumente verwaltet werden können. Ordnung erhält man durch Notizbücher, in welche man die Notizen einordnet, und durch Schlagwörter, mit welchen man Notizen kennzeichnet. Mit dem Web Clipper besteht die Möglichkeit, markierte Bereiche von Webseiten als Notiz abzuspeichern. Das Programm synchronisiert seinen Datenbestand automatisch mit einem Onlinespeicher (oder mit anderen Endgeräten), so dass die Notizen von überall (wo es eine Internetverbindung gibt) und geräteunabhängig zur Verfügung stehen.

Literaturverwaltungssoftware
Im zweiten Teil der Inputveranstaltung standen Programme im Vordergrund, mit welchen sich Literaturhinweise verwalten lassen. Auf diese werden wir in einem zweiten Blogbeitrag eingehen.

Zusammenfassung & Ausblick auf die Workshops
Im Vordergrund der Inputveranstaltung stand ein grober Überblick über Mittel und Möglichkeiten der Recherche und Verwaltung von Informationen bzw. Literaturhinweisen. In zwei Workshops können nun die Teilnehmenden einzelne Aspekte der Veranstaltung vertiefen. Im ersten Workshop zur Informations-/Literaturrecherche (06.02.2013) stehen Literaturdatenbanken (aus dem Bereich Soziale Arbeit) sowie die gezielte Bedienung von Suchmaschinen im Vordergrund. Im zweiten Workshop zur Informations-/Literaturverwaltung können die Teilnehmenden die in der Inputveranstaltung vorgestellten Werkzeuge aus dem (Social) Web und die Literaturverwaltungsprogramme auf ihren Rechnern installieren (wo nötig), konfigurieren und ausprobieren.

Die Veranstaltungen können auch einzeln besucht werden. Hier geht es zur Anmeldung.