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Rückblick auf den ersten Workshop (Teil 2): Quellen

12.02.2013 by

Auf www.kfh.ch finden Sie thematisch gegliedert verschiedene Fachdatenbanken, Plattformen und Zeitschriften. Sie steigen ein über die Navigation links und den Punkt „Datenbanken Konsortium“ und wählen in einem nächsten Schritt den für Ihre Anfrage passenden Themenbereich. Stellen Sie sicher, dass Sie sich im Netzwerk der FHNW befinden oder VPN eingeschaltet ist.

Einige ausgewählte und im Workshop vorgestellte Quellen:

ABI Inform (ProQuest): Mehr als ein Drittel aller Quellen als Volltext. Themenschwerpunkt auf Wirtschaftswissenschaften und Management, es werden aber viele für die Soziale Arbeit relevanten Themen gut abgedeckt. Im Hintergrund über dreitausend Zeitschriftentitel und unzählige Dissertationen im Volltext.

Factiva: Internationale Presse-, Unternehmens- und Wirtschaftsinformationsdatenbank, die über 35‘000 Quellen aus 200 Ländern in 26 Sprachen im Hintergrund hat. Sie können verschiedenste Zeitungen und Zeitschriften im Volltext abrufen.

Health Source (EBSCO Host): Der Themenschwerpunkt liegt auf der Krankenpflege und weiteren Berufen im Gesundheitsweisen. Es stehen über tausend Zeitschriftentitel zur Verfügung, wovon ca. die Hälfte im Volltext abrufbar ist

PSYNDEX (OvidSP): Grösste Datensammlung psychologischer Literatur im deutschsprachigen Raum. Deckt auch viele Themen aus der Sozialen Arbeit gut ab. Im Hintergrund von der Uni Trier betreut, die die Zentralstelle für psychologische Information und Dokumentation betreut). Achtung: Diese Datenbank kann keine Umlaute verarbeiten, schreiben Sie diese also aus: ae, oe und ue.

WiSo: Grösste Sammlung im deutschsprachigen Raum für die sozialen Wissenschaften. Hat u.a. GESIS im Hintergrund. Kombinierte Datenbank für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

 

Es lohnt sich, auf den verschiedenen Plattformen jeweils ein persönliches Konto zu eröffnen. So können Suchresultate und Dokumente abgespeichert werden, Alerts eingerichtet werden und Treffer beschlagwortet werden. Viele der Datenbanken bieten ausserdem Möglichkeiten für den direkten Export von Daten in Ihr persönliches Literaturverwaltungsprogramm. Achtung: Die Schnittstellen, die direkt in den Bibliothekskatalog NEBIS führen (z.B. „OVID Linksolver“ oder „Library Holding“), funktionieren nur beim Medientyp Zeitschriftenartikel. Bei allen anderen Medien müssen die Informationen manuell in den Katalog kopiert werden.

Sie finden viele weitere Datenbanken und Quellen via Konsortium der Schweizer Fachhochschulen.

Rückblick auf den ersten Workshop (Teil 1): Grundlagen der Recherche

08.02.2013 by

Im ersten Workshop zum Thema Informationsrecherche wurden die Grundlagen des Recherchierens veranschaulicht und verschiedene Informationsquellen vorgestellt. Wissenschaftliche Literatur existiert heute digital,  keine Frage. Aber wie kommt man an einen gewünschten Artikel heran?

Eine wichtige Plattform ist das Konsortium der Schweizer Fachhochschulen. Über die Oberfläche www.kfh.ch haben wir Zugang zu verschiedenen kostenpflichtigen Datenbanken aus unterschiedlichen Fachbereichen. Für die Nutzung dieser Angebote muss man sich entweder auf dem Campus befinden oder bei Zugriff von ausserhalb des FHNW-Netzwerks VPN eingeschaltet haben. Die FHNW Olten hat zusätzlich „eigene“ E-Journals, die direkt über die Webseite der Bibliothek genutzt werden können. Auch hierfür muss man sich im Netzwerk der FHNW befinden.

Bevor man mit einer Recherche beginnt, muss man einige Fragen klären: Was ist gesucht? Wo kann ich suchen? Welche Suchbegriffe sind geeignet? Meistens lohnt es sich, Fragestellungen runter zu brechen, wichtige Schlüsselworte zu bestimmen und sich zu überlegen, welcher Weg und welche Mittel passend sind.

Etwas, das gerne vergessen wird, sind die unterschiedlichen Typen von Literatur: Es gibt selbstständige Literatur (Monographie/Sammelband/Zeitschriftenheft/usw.) und unselbstständige Literatur (Artikel in einem Buch/Aufsatz in einem Sammelband/Zeitschriftenartikel). Bibliothekskataloge wie www.nebis.ch oder www.swissbib.ch weisen in der Regel nur selbstständige Literatur nach (es gibt wenige Ausnahmen) – in vielen Fachdatenbanken aber findet man die Abstracts oder bibliographischen Angaben von unselbstständiger Literatur wie z.B. einem Zeitschriftenartikel. Es ist wichtig, dass man die Datenbankresultate und die Suche in den Bibliothekskatalogen gut kombiniert: Am besten denkt man dabei „eine Ebene nach oben“ – suchen Sie nicht im NEBIS-Katalog nach einem Artikeltitel, sondern notieren Sie sich immer bereits in der Datenbank, welcher Jahrgang und welche Heftnummer von welcher Zeitschrift bei dem gewünschten Artikel gesucht sind!

Nutzen Sie für Ihre Recherche verschiedene Techniken:

Boole’sche Operatoren: AND, OR und NOT (einschränken, erweitern, ausschliessen)

Trunkierung: rechtsbündig an Wortstamm Stern* setzen

Wildcards/Platzhalter: !/#/? ersetzen unbekannte Zeichen

Phrasensuche: Benennungen oder Namen in Anführungszeichen „…“

Feldspezifische Suche: gegebene Felder (Titel, Autor, usw.)

Filter: nach Sprache, Erscheinungszeitpunkt, usw. einschränken

Viele dieser Techniken funktionieren auch bei Google und helfen so, Ihre alltäglichen Suchanfragen zu verfeinern!

Bei Recherchen im Internet sollte man die Qualität der vorliegenden Information immer kritisch prüfen: Wer betreibt eine bestimmte Webseite? Welche Inhalte werden geboten? Welches Zielpublikum wird angestrebt? Ein Blick ins Impressum lohnt sich.

Viel Erfolg beim Recherchieren!

Die Folien aus dem ersten Teil des Workshops finden Sie hier:
Workshop Digitale Medien 2013 HSA