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Rückblick auf die Inputveranstaltung zu Blogging und Microblogging (Twitter)

18.10.2013 by

Unsere Veranstaltungen zum Thema Blogging und Microblogging (Twitter) liegen bereits wieder einige Zeit hinter uns. Höchste Zeit also, die Ergebnisse hier im Blog festzuhalten.

Inputveranstaltung als Webinar
Die Inputveranstaltung vom 14.08.2013 fand zum ersten Mal nicht als Präsenzveranstaltung, sondern in Form eines Webinars statt (mittels SWITCHinteract). Dabei wurden zwei Ziele verfolgt: Zum einen sollte geklärt werden, was Blogging respektive Microblogging überhaupt ist. Zum anderen sollte aufgezeigt werden, inwiefern Blogging und Microblogging von Nutzen sein können. Dabei wurden exemplarisch drei mögliche Anwendungsbereiche für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aufgezeigt: persönliches Wissensmanagement, Wissenschaftskommunikation und Lehre.

Was ist Blogging?
Ein Weblog (oder kurz Blog) steht für eine Wortkreuzung aus World Wide Web und Log (für Logbuch). Damit sind Journale gemeint, in denen eine oder mehrere Personen (Blogger) “Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert (…) oder Gedanken niederschreibt” (vgl. Wikipedia). Anhand eines Beispiels wurden die Elemente eines Blogs indentifiziert.

Beispiel eines Blogs

Abb. 1: Beispiel eines Blogs (Quelle: Screenshot von media-sozial.de)

 Im Zentrum eines Blogs stehen die einzelnen Beiträge [1], welche in der Regel chronologisch angeordnet sind. Der neueste Artikel erscheint dabei jeweils zuoberst. Blogbeiträge (sogennante Posts) können von den Lesenden nicht nur rezipiert, sondern auch kommentiert werden [2] (es sei denn, die Kommentarfunktion wurde deaktiviert). Um in der Füllle der Artikel den Überblick zu behalten, ermöglichen es Blogs, die Beiträge in unterschiedlicher Art und Weise zu kategorisieren und einzuordnen. Es kann in einem Blog Kategorien geben, in denenen Beiträge zu jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten gebündelt werden. Es können auch Schlagworte (Tags) zum Einsatz kommen, welche den einzelnen Artikeln beliebig zugeordnet werden [3]. Oft gibt es auch ein zeitlich strukturiertes Archiv, wo die Beiträge jeweils eines Monats gesammelt werden [4]. Viele Bloggerinnen und Blogger verweisen in einer sogenannten Blogroll auf weitere Blogs, welche sich mit ähnlichen Themen befassen oder von denen sie denken, dass sie für die Leserinnen und Leser ihres Blogs von Interesse sein könnten [5].

Beispiele für Blogs gibt es auch an unserer Hochschule:

Alle diese Blogs laufen auf der Blogplattform der FHNW. Mitarbeitende der FHNW können sich dort selbständig einen Blog eröffnen. Die Plattform war Gegenstand einer der beiden Workshops der Veranstaltungsreihe.

Was ist Microblogging?
Blogging in Kurzform nennt sich Microblogging (oder auf Micromessaging). Populär wurde diese Anwendungsform insbesondere durch den Dienst Twitter. Dort können Kurznachrichten mit maximal 140 Zeichen veröffentlicht werden. Ein Video auf YouTube zeigt auf anschauliche Weise die Funktionsweise von Twitter auf.

Anhand eines Screenshots können die Elemente von Twitter aufgezeigt werden, welche auch sichtbar sind, ohne dass man sich selber bei Twitter anmeldet. (Alles weitere war Gegenstand eines eigenen Workshops).

twitter

Abb. 2 Screenshot von Twitter (@hsafhnw)

Wir sehen auf obigen Bild ein Profil, also die Ansicht auf einen einzelnen Twitter-Account. Im Zentrum stehen bei Twitter die einzelnen Tweets [1], chronologisch angeordnet in einer sogenannten Timeline. Oberhalb der Tweets sieht man ein Profilbild mit kurzem Text, welcher verrät, wer sich hinter diesem Account verbirgt [2]. Gleich darunter gibt es ein paar statistische Angaben (wieviele Tweets bereits versendet wurden, wie vielen anderen Accounts gefolgt wird und umgekehrt wie viele andere Accounts diesem Account folgen) [4]. Mit einem Knopf kann man diesem Account folgen [3]. Folgen meint dabei, dass einem die einzelnen Kurznachrichten, die Tweets, automatisch zugestellt werden.

Wie auf obiger Abbildung bereits erkennbar ist, ist unsere Hochschule auf Twitter vertreten:

@hsafhnw (offizieller Account unserer Hochschule)
@praxfo (Account zum Praxisforum)

Neben diesen beiden Accounts sind auch einige Mitarbeitende persönlich auf Twitter vertreten.

(Micro-)Blogging im persönlichen Wissensmanagement
Blogging und Microblogging können im persönlichen Wissensmanagement eine besondere Rolle einnehmen. Das Modell von Harold Jarche zeigt Möglichkeiten auf, digitale Medien in das eigene Wissensmanagement zu integrieren.

pkm

Abb. 3 PKM nach Harold Jarche (Quelle: jarche.com)

Das Modell beschreibt drei Ebenen. Vereinfacht gesagt meint “seek”, dass zunächst neue Informationen respektive neues Wissen gesucht respektive gefunden wird. “Sense” meint die Weiterentwicklung dieser Informationen, dieses Wissen, um neue Erkenntnisse zu gewinnen (z.B. durch Reflexion). “Share” meint abschliessend, dass diese neu gewonnen Erkentnisse an andere weitergegeben, geteilt werden.

Digitale Medien können an allen diesen drei Ebenen ansetzen: Blogs und Twitter sind ideale Quellen, um neue Informationen respektive neues Wissen zu entdecken. Eine Rolle spielt dabei, wie ich mein Netzwerk aufbaue, also welche Personen ich als Quelle auswähle. Insbesondere Blogs sind ein Gefäss, um eigene Gedanken zu strukturieren, um die Gedanken weiterzuentwickeln und um darüber mit anderen (Fach-)Personen in Diskussion zu treten. Hierbei wird auch gleich das Potential von Blogging und Microblogging für das Teilen von Informationen und Wissen klar.

(Micro-)Blogging in der Wissenschaftskommunikation
In ähnlicher Weise spielen Blogs und Twitter auch in der Wissenschaftskommunikation eine immer bedeutendere Rolle. Mareike König hat z.B. die Möglichkeiten von Twitter für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aufgelistet:

  • Informationssuche
  • auf dem Laufenden bleiben (thematisches Monitoring)
  • Verbreitung von Nachrichten
  • Austausch über einen wissenschaftlichen Gegenstand
  • interne und externe wissenschaftliche Kommunikation
  • Vernetzung mit Fachkolleginnen und -kollegen
  • wissenschaftliche Tagungen
  • Doktorandenchats
  • Kollaboratives Arbeiten
  • Wissenschaftsmarketing und PR

Gerade das immer häufiger anzutreffende Beispiel (wissenschaftlicher) Tagungen zeigt die zunehmende Bedeutung informeller (Wissenschafts-)Kommunikation auf, welche sich neben den bekannten (formalen) Formen der Wissenschaftskommunikation etabliert und zunehemend auch digital stattfindet. Unter dem Stichwort Science 2.0 oder E-Science wird dieser Wandel begrifflich gefasst und ihm eine grosse Bedeutung zugemessen, denn “insofern liegt im sich verschränkenden Einfluss von Wissensgesellschaft und vernetzter Digitalität das Potential zu einem wissenkulturellen Wandel” (Pscheida, Köhler, Herbst, Federow & Neumann, 2012).

(Micro-)Blogging in der Lehre
Hisserich und Pirsch (2010) (pdf) haben ein Einsatzkonzept für Twitter in der Hochschullehre erarbeitet. Sie schlagen vier Bausteine für den Einsatz vor uns sehen entsprechend das Potential von Twitter bei  (vgl. zusammenfassend digitallernen.ch):

  • Kollaboration
  • Reflexion
  • Diskussion
  • Recherche

Ein Beispiel aus der Lehre (Ebner, Lienhardt, Rohs & Meyer, 2010, zit. in Buchem, Appelt, Kaiser, Schön & Ebner, 2011) (pdf)) zeigt den möglichen Einfluss auf die Lernprozesse der Studierenden auf: “Der Einsatz des Microblogs (…) machte es möglich, nicht wie sonst üblich die abschliessende Präsentation der Stuiderenden zu bewerten, sondern auch ihre Lern- und Kollaborationsprozesse vorher. Es zeigte sich, dass dadurch auch tatsächlich – wie erwartet – durch den Einsatz des Tools Studierende kontinuierlicher an den Themen arbeiteten, als sie es sonst alleine für die Abschlusspräsentation getan haben.”

Ein Hinweis zum Abschluss: Wer sich allgemein für den Einsatz von Social Media in der Lehre interessiert, dem seien diese zwei Dokumente empfohlen, welche an der FHNW entstanden sind:

Dritte Runde in unserer Veranstaltungsreihe zum Thema Blogging & Twitter

26.07.2013 by

Einige Zeit blieb es ruhig auf unserem Blog. Wir nutzen nun aber die Zeit vor dem Semesterstart und gehen mit unserer Veranstaltungsreihe in die dritte Runde. Das Thema wird Blogging & Microblogging (Twitter) sein, wobei es wiederum eine Inputveranstaltung (diesmal online in Form eines Webinars) und zwei Workshops in Olten geben wird:

  • 14.08.2013, 14:00-15:00 Uhr: Inputveranstaltung (Webinar)
  • 21.08.2013, 10:00-12:00 Uhr: Workshop zu Twitter (Olten)
  • 28.08.2013, 14:00-16:00 Uhr: Workshop zu Blogging (Olten)

Blogs sind Journale, in denen eine oder mehrere Personen (Blogger) Aufzeichnungen führen, Sachverhalte protokollieren oder Gedanken niederschreiben. Twitter ist ein soziales Netzwerk, über das Kurznachrichten (maximal 140 Zeichen) versendet werden können. Beide Kommunikationsformen können dem persönlichen Wissensmanagement, der Vernetzung mit anderen (Fach-)Personen und der Aussendarstellung dienen; was sie auch für eine Anwendung in der Lehre interessant macht. Darüber hinaus erfreuen sie sich im Wissenschaftsbetrieb immer grösserer Beliebtheit und haben das Potential, die Wissenschaftskommunikation nachhaltig zu verändern.

Anmeldungen zu den drei Veranstaltungen, die auch einzeln besucht werden können, sind ab sofort möglich.

Rückblick auf den zweiten Workshop zum Thema Literaturverwaltung

27.02.2013 by

Im zweiten Workshop hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, die in der Inputveranstaltung vorgestellten Werkzeuge für sich zu entdecken, zu installieren (falls notwendig), einzurichten und auszuprobieren.

Zunächst ging es für die Teilnehmenden darum, sich für ein Werkzeug (oder mehrere Werkzeuge in Kombination) zu entscheiden, also die persönlichen Bedürfnisse mit dem Funktionsumfang der einzelnen Werkzeuge in Verbindung zu bringen. Aufgrund der grossen Anzahl an verfügbaren Werkzeugen und deren teils umfangreichen Funktionen ein nicht einfaches unterfangen. Den Teilnehmenden haben wir daher ein paar Anregungen mit auf den Weg gegeben, wie sie sich für ein Werkzeug (oder auch mehrere Werkzeuge) entscheiden können.

Funktionsumfang von Literaturverwaltungsprogrammen
Grob lassen sich bei Literaturverwaltungsprogrammen vier Funktionen unterscheiden. Alle der vorgestellten Programme (Citavi, EndNote, Mendeley, Zotero) bringen diese Funktionen mit, setzen dabei jedoch unterschiedliche Schwerpunkte. Entsprechend der Funktion, welche für die Nutzerinnen und Nutzer im Vordergrund steht, empfiehlt sich demnach ein anderes Programm (respektive der Einsatz mehrerer Werkzeuge in Kombination, sofern der Datenaustausch zwischen den gewünschten Programmen sauber läuft).

collect
Literaturverwaltungsprogramme helfen dabei, die aufgefunden Ergebnisse (möglichst automatisiert) zu erfassen, in dem etwa Literaturhinweise direkt aus Datenbanken importiert werden können. Zotero setzt seinen Schwerpunkt in diesem Bereich.

organize
Die aufgefunden Literaturhinweise gilt es in einem zweiten Schritt zu ordnen, zu strukturieren, um sie später wieder auffinden zu können oder um einen Text vorzustrukturieren. In letzterem Bereich spielt Citavi seine Stärken besonders aus. Nachteil: Citavi ist das einzige der hier erwähnten Programme, welches nur für Windows (und nicht für Mac) verfügbar ist.

cite
Beim Schreiben von Texten können Literaturverwaltungsprogramme dabei unterstützen, Literaturverweise einzufügen und daraus automatisch ein Literaturverzeichnis zu generieren. Meiner Meinung nach unterstützt EndNote diesen Prozess am besten.

share
Texte entstehen oft in Teamarbeit, Literaturlisten werden an Kolleginnen und Kollegen oder Studierende weitergereicht und sind damit auch eine Form des Wissensmanagements. Mendeley setzte sein Augenmerk von Anfang an nicht nur auf die Verwaltung von Literatur, sondern auch auf das Teilen dieser Literatur in einem social network.

 

Auch wenn die Wahl nicht immer leicht fiel, ging es doch erst einmal darum, einzelne Werkzeuge auszuprobieren, um überhaupt festzustellen, ob es den persönlichen Bedürfnissen entspricht (oder auch nicht). Somit verstand sich der Workshop auch als Anregung, sich weiterhin mit den Werkzeugen auseinanderzusetzen respektive diese im Arbeitsalltag zu integrieren. Obwohl wir das Thema Informations-/Literaturrechere und -verwaltung mit diesem Workshop vorerst ein Stück weit hinter uns lassen, wird es weiterhin Thema in diesem Blog bleiben. Das E-Learning-Team steht diesbezüglich auch weiterhin für Fragen zur Verfügung.

P.S. Ein etwas genauerer Blick auf die einzelnen Softwarepakete findet sich hier (PDF, Stand August 2012).

Rückblick auf die Inputveranstaltung (Teil 2): Literaturverwaltungssoftware

31.01.2013 by

In einem ersten Blogbeitrag zur Inputveranstaltung vom 23.01.2012 haben wir uns mit Werkzeugen aus dem (Social) Web auseinandergesetzt. Diese können dabei helfen, den internetbasierten Informationsfluss ein Stück weit zu bändigen. Der zweite Teil der Inputveranstaltung drehte sich um Programme, mit welchen sich Literaturhinweise verwalten und teilen lassen. Diese wollen wir hier nun kurz vorstellen.


(Hinweis: Bei obiger Präsentation handelt es sich um eine mit neuen Screenshots aktualisierten Version.)

Citavi
Citavi besteht aus drei Komponenten: Zum einem können mit Citavi Literaturhinweise (bibliographische Angaben) erfasst und verwaltet werden. Hier funktioniert die Software ganz ähnlich wie die untenstehenden Programme. Zwei weitere Komponenten unterscheiden Citavi jedoch von diesen: Es können zu jedem Literaturhinweis Aufgaben erstellt werden (z.B. “Buch in Bibliothek ausleihen” oder “Exzpert erstellen”). Dies bringt den projektorientierten Charakter von Citavi zum Ausdruck. Am Ende der Arbeit mit Citavi steht in der Regel eine Publikation respektive eine schriftliche Arbeit. Hierbei werden die Nutzerinnen und Nutzer durch eine dritte Komponente unterstützt – der Wissensverwaltung. Zu jedem Text können Textausschnitte, Zusammenfassungen, Gedanken und Ideen erfasst werden. Diese können dann in einem zweiten Schritt in eine Kapitelgliederung einsortiert werden. Exportiert man diese Sammlung, erhält man einen vorstrukturierten Text, den es im Anschluss natürlich noch zu überarbeiten und ausformulieren gilt.

EndNote & EndNote Web
EndNote dürfte vielen Mitarbeitenden der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW nicht unbekannt sein, wird es doch auf allen Computern vorinstalliert. Neben der Literaturverwaltung spielt EndNote seine Stärken vor allem dann aus, wenn es darum geht, Literaturquellen in einen Text einzufügen. Mit der sogeannten “Cite While You Write”-Funktion lassen sich Literaturverweise direkt in einen Text einfügen (z.B. in Word) und am Ende des Textes wird dabei automatisch ein vollständiges Literaturverzeichnis erstellt. Mit EndNote Web steht allen Nutzerinnen und Nutzern von EndNote ein Webspeicher zur Verfügung, über den Literaturhinweise mit anderen geteilt und verwaltet werden können. Noch ist die Bedienung allerdings etwas umständlich: Um die Literaturhinweise von EndNote zu EndNote Web zu bringen (oder umgekehrt), müssen diese jeweils exportiert und dann wieder importiert werden (bei jeder Änderung) – zumindest in der an der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW aktuell eingesetzten Version von EndNote (Version X4). In der neusten Version (X6) geht das bereits automatisch per Knopfdruck.

Mendeley
Mendeley ist nicht nur ein Programm zur Literaturverwaltung, sondern auch ein akademisches soziales Netzwerk. Konkret bedeutet das, dass die gespeicherten Daten nicht nur auf dem eigenen Computer lagern, sondern auch in einen Online-Bereich übermittelt werden. Dort können sie mit anderen Personen (z.B. innerhalb von Gruppen) getauscht werden oder man sieht sich an, welche Expertinnen und Experten welche Texte in Mendeley erfasst haben. Mendeley dient damit nicht nur der Verwaltung von Literatur, sondern auch zum Entdecken neuer Texte und der Zusammenarbeit mit anderen Personen.

Zotero
Zotero bringt wie die anderen Programme auch eine ganze Palette an Funktionen mit. Was die Software jedoch von den anderen unterscheidet, ist, dass Zotero sich direkt im Browser einnistet (z.B. Firefox) – also dort, wo die Recherche in der Regel stattfindet.

Zusammenfassung & Ausblick auf die Workshops
In diesem kurzen Überblick standen vor allem diejenigen Eigenschaften im Vordergrund, welche die einzelnen Programme besonders auszeichnen. Alle Programme bringen jeweils weitere Funktionen mit sich, auf die wir aus Zeitgründen in der Inputveranstaltung nicht eingegangen sind. Es gibt jedoch kein einzelnes Programm, dass alle möglichen Funktionen perfekt beherrscht. Aufgrund der Vor- und Nachteile gilt es, sich je nach Einsatzzweck für das eine oder andere Programm zu entscheiden oder aber verschiedene Programme in Kombination einzusetzen. In letzerem Fall muss darauf geachtet werden, dass die Datenbestände einwandfrei ex- und importiert werden können.

In einem Workshop zur Literaturverwaltung (13.02.2012) werden die Teilnehmenden Gelegenheit haben, sich mit solchen Fragen auseinander zu setzen. Am 06.02.2013 findet zudem ein Workshop zur Literaturrecherche statt, wo es um Literaturdatenbanken (aus dem Bereich der Sozialen Arbeit) gehen wird sowie um das grundlegende Vorgehen bei der Rechereche mit elektronischen Suchinstrumenten. Die Veranstaltungen können auch einzeln besucht werden. Hier geht es zur Anmeldung.

Rückblick auf die Inputveranstaltung (Teil 1): Informationsrecherche und -verwaltung im Web

29.01.2013 by

Im ersten Teil der Inputveranstaltung vom 23.01.2012 haben wir uns mit Werkzeugen aus dem (Social) Web auseinandergesetzt, welche die Informationsrecherche und -verwaltung unterstützen können. Es ging dabei weniger um Werkzeuge, mit welchen man intentional nach Informationen oder Literaturhinweisen sucht (wie etwa Suchmaschinen oder Literaturdatenbanken). Diese werden wir im 1. Workshop vom 06.02.2013 genauer betrachten. Vielmehr ging es darum, einen Überlick über einige Werkzeuge zu geben, mit welchem sich der stetige Informationsfluss zumindest ein Stück weit bändigen lässt.


(Hinweis: Bei obiger Präsentation handelt es sich um eine leicht gekürzte, mit neuen Screenshots aktualisierten Version.)

 

Google Alerts
Mit Google Alerts stellt die populäre Suchmaschine eine Möglichkeit zur Verfügung, mit der einem neue Informationen zu einem definierten Suchbegriff automatisch per E-Mail zugestellt werden. Dabei werden zunächst die Suchbegriffe definiert und eine E-Mail-Adresse hinterlegt. Sobald Google neue, relevante Informationen zu diesem Suchbegriff indexiert, werden diese automatisch an die angegebene E-Mail-Adresse gesendet. Es besteht die Möglichkeit, mehrere solcher Alters zu unterschiedlichen Begriffen zu definieren. Diese Benachrichtigungen können jederzeit wieder abbestellt werden.

Blogs & Feed Reader
Blogs von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern respektive zu wissenschaftlichen Themen sind keine Seltenheit mehr. Blogs (und viele andere Informationsquellen ebenfalls) können in der Regel über sogenannte Feeds abonniert werden. Das bedeutet, dass einem neue Beiträge eines Blogs automatisch zugestellt werden, so dass man dort nicht immer wieder nachschauen muss, ob es etwas Neues gibt. Um die Feeds zu abonnieren, setzt man sogenannte Feed Reader ein. Das sind Werkzeuge, mit welchen man Feed-Abonnements verwalten und kategorisieren kann. Ein Beispiel wäre Google Reader. In Outlook können ebenfalls Feeds abonniert werden. Auf Blogs werden wir zu einem späteren Zeitpunkt der Veranstaltungsreihe wieder zurückkommen.

Social Bookmarking
Social Bookmarking-Dienste erlauben es, Lesezeichen direkt im Web abzulegen, so dass sie von überall und geräteunabhängig zugänglich sind. Die abgelegten Lesezeichen stehen dabei jedoch nicht nur mir selber zur Verfügung, sondern auch anderen Personen, welche die entsprechende Social-Bookmarking-Plattform nutzen (es sei denn, die Einträge werden explizit als privat gekennzeichnet). Um die Quellen zu ordnen, werden sie mit passenden Schlagworten (Tags) versehen und damit begrifflich eingeordnet. Rund um diese Begriffe und die Social Bookmarking-Plattformen entstehen Netzwerke von Personen, welche gemeinschaftlich Internetquellen verschlagworten und sich so zu bestimmten Themen informieren oder auf dem Laufenden halten. Im kleinen Rahmen lässt sich Social Bookmarking auch innerhalb von Arbeitsgruppen nutzen, um gemeinsam Informationen aus dem Internet zu organisieren. Delicious war lange Zeit die führende Plattform dieser Art. Mittlerweile gibt es eine Reihe weitere Dienste mit zum Teil anderen Funktionalitäten. Diigo spielt seine Stärken vor allem im Bereich der Gruppen aus, wobei sich sowohl öffentliche als auch geschlossene Gruppen einrichten lassen. Eine ähnliche Funktion bringt auch Kippt mit. Dort lassen sich Listen von Bookmarks definieren und mit anderen teilen. Solche Listen sind auch hilfreich, wenn man die Plattform alleine nutzt (im Gegensatz etwa zu den Gruppen bei Diigo).

Academic / Research Bookmarking
Eine spezifische Form des Social Bookmarking lässt sich als Academic oder Research Bookmarking bezeichnen. Dabei werden nicht (oder nicht nur) Weblinks kollaborativ verwaltet, sondern (primär) Literaturhinweise. Diese lassen sich wie beim Social Bookmarking verschlagworten oder in Gruppen teilen. Beispiele wären CiteULike und BibSonomy, wobei bei letzterem sowohl Literaturhinweise als auch Weblinks gesammelt und geteilt werden können.

Social Networks
Soziale Netzwerke wie Twitter, aber auch spezialisierte akademische Netzwerke sind in dem Sinne gute Quellen, da man hier einen direkten Draht zu Expertinnen und Experten in einem bestimmten Fachgebiet etablieren kann. In der Inputveranstaltung haben wir dieses Thema nur kurz gestreift. Wir werden in unserer Veranstaltungsreihe zu einem späteren Zeitpunkt darauf zurückkommen.

Social Magazines
Soziale Magazine wie Flipboard oder Zite sind für Nutzerinnen und Nutzer von Smartphones oder Tablets interessant. Sie bündeln Informationen aus unterschiedlichen Quellen (auch aus dem eigenen Netzwerk) und stellen diese an einer zentralen Stelle bereit, wobei die Gestaltung an ein Magazin oder eine Zeitung erinnert. Zite geht dabei noch einen Schritt weiter und versucht, die ausgewählten Nachrichten noch besser auf die Bedürfnisse der Lesenden zuzuschneiden. Dazu hat man die Möglichkeit, einzelne Artikel oder Informationsquellen zu bewerten. Aus dieser Rückmeldung zieht die Applikation Rückschlüsse und stellt entsprechend (mehr oder weniger) ähnliche Informationen bereit. Mit paper.li (über das wir in der Inputveranstaltung nicht gesprochen haben) gibt es ein ähnliches Werkzeug, welches sich auch im Web verwenden lässt. Zudem lassen sich dort die “Zeitungen” anderer Personen abonnieren.

Instapaper, Pocket, Readability
Die drei Dienste Instapaper, Pocket und Readability sind bei der Recherche oder Sichtung von Informationen hilfreich, wenn im Moment nicht genügend Zeit bleibt, alle vorliegenden Texte zu lesen. Am Beispiel von Instapaper haben wir gesehen, wie das Prinzip dieser drei Werkzeuge funktioniert. Per Knopfdruck lassen sich Weblinks (aus dem Web oder aus anderen Applikationen heraus) in einen zentralen Speicher erfassen. Diese stehen dann dort zur Verfügung, wenn mehr Zeit für die Lektüre vorhanden ist. Es besteht je nach Dienst die Möglichkeit, die Texte auf mobile Endgeräte wie Smartphones, Tablets oder E-Book-Reader zu exportieren, um sie zum Beispiel auf dem Heimweg im Zug zu lesen.

Evernote
Evernote ist ein Programm, mit dem Notizen und Dokumente verwaltet werden können. Ordnung erhält man durch Notizbücher, in welche man die Notizen einordnet, und durch Schlagwörter, mit welchen man Notizen kennzeichnet. Mit dem Web Clipper besteht die Möglichkeit, markierte Bereiche von Webseiten als Notiz abzuspeichern. Das Programm synchronisiert seinen Datenbestand automatisch mit einem Onlinespeicher (oder mit anderen Endgeräten), so dass die Notizen von überall (wo es eine Internetverbindung gibt) und geräteunabhängig zur Verfügung stehen.

Literaturverwaltungssoftware
Im zweiten Teil der Inputveranstaltung standen Programme im Vordergrund, mit welchen sich Literaturhinweise verwalten lassen. Auf diese werden wir in einem zweiten Blogbeitrag eingehen.

Zusammenfassung & Ausblick auf die Workshops
Im Vordergrund der Inputveranstaltung stand ein grober Überblick über Mittel und Möglichkeiten der Recherche und Verwaltung von Informationen bzw. Literaturhinweisen. In zwei Workshops können nun die Teilnehmenden einzelne Aspekte der Veranstaltung vertiefen. Im ersten Workshop zur Informations-/Literaturrecherche (06.02.2013) stehen Literaturdatenbanken (aus dem Bereich Soziale Arbeit) sowie die gezielte Bedienung von Suchmaschinen im Vordergrund. Im zweiten Workshop zur Informations-/Literaturverwaltung können die Teilnehmenden die in der Inputveranstaltung vorgestellten Werkzeuge aus dem (Social) Web und die Literaturverwaltungsprogramme auf ihren Rechnern installieren (wo nötig), konfigurieren und ausprobieren.

Die Veranstaltungen können auch einzeln besucht werden. Hier geht es zur Anmeldung.

Die Veranstaltungen zum Thema Informationsrecherche und -verwaltung im Detail

16.01.2013 by

Bereits nächste Woche beginnt mit der Inputveranstaltung zu Informationsrecherche und -verwaltung der erste Zyklus der Veranstaltungsreihe digitale Medien in Lehre und Forschung (Flyer). Höchste Zeit, dass wir hier nochmals genau beschreiben, was wir genau in den einzelnen Veranstaltungen thematisieren möchten.

Inputveranstaltung zu Informationsrecherche und -verwaltung
23.01.2013, 14:00 – 15:00 Uhr, Olten

Zum Auftakt des Veranstaltungszyklus möchten wir in einem Inputreferat einen Überblick über Möglichkeiten und Werkzeuge der Informationsrecherche und -verwaltung geben. Über das Internet steht uns ein immenser Fundus an Informationen zur Verfügung. Es gilt, darin Mittel und Wege zu finden, relevante Informationen zu finden, etwa, um sich rasch in ein neues Themengebiet einzuarbeiten. Rechercheprozesse lassen sich auch ein Stück weit automatisieren, beispielsweise, um in einem Themengebiet auf dem Laufenden zu bleiben. Die bei diesen unterschiedlichen Rechercheprozessen aufgefundenen respektive zugestellten Informationen können im Anschluss mit entsprechenden Werkzeugen kategorisiert und/oder verschlagwortet werden, um sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder auffindbar zu machen. Einige Werkzeuge helfen sogar dabei, wissenschaftliche Arbeiten vorzustrukturieren und automatisch ein Literaturverzeichnis zu erstellen.

Die Inputveranstaltung bietet eine Tour d’Ho­ri­zon über die angesprochenen Möglichkeiten und Werkzeuge. Die beiden auf die Inputveranstaltung folgenden Workshops geben Gelegenheit, einige der genannten Aspekte exemplarisch zu vertiefen.

1. Workshop zu Informationsrecherche
06.02.2013, 14:00 – 16:00 Uhr, Olten

Im ersten Workshop (06.02.2013) lernen die Teilnehmenden zunächst in einem Inputreferat die Grundlagen für die Informationsrecherche in Fachdatenbanken und gängigen Suchmaschinen kennen. Danach werden ausgewählte Datenbanken aus dem Bereich Soziale Arbeit vorgestellt und anhand von Übungen genauer betrachtet. Den Teilnehmenden bleibt dann im Anschluss noch genügend Zeit, das neu Erlernte direkt selber in den Datenbanken anzuwenden.

Der Workshop zur Informationsrecherche wird von Seraina Scherer (Informationsspezialistin FH, Fachreferetin für Soziale Arbeit) durchgeführt.

2. Workshop zu Informationsverwaltung
13.02.2013, 14:00 – 16:00 Uhr, Olten

Der zweite Workshop dreht sich um die Frage, mit welchen Werkzeugen Informationen (gemeinsam) verwaltet werden können. Die Teilnehmenden haben dabei die Möglichkeit, in selbständier Arbeit die Stärken und Schwächen verschiedener Werkzeuge kennen zu lernen, um sich auf der Basis ihrer eigenen Bedürfnisse für ein Werkzeug (oder mehrere) zu entscheiden. Im Workshop können diese Programme auf dem eigenen Computer installiert (wo nötig) und konfiguriert werden, um sie anschliessend auszuprobieren und genauer zu betrachten. Über die Veranstaltung hinaus möchte der Workshop dazu anregen, die gewählten Werkzeuge über einen längeren Zeitpunkt einzusetzen und deren Einsatz zu reflektieren.

Anmeldung
Die drei Veranstaltungen können als Ganzes oder einzeln besucht werden. Anmeldungen sind bis jeweils am Abend des Vortages (20:00 Uhr) möglich. Bei genügender Platzzahl (wir arbeiten in den Workshops in den Computerräumen) freuen wir uns natürlich auch über spontante Besucherinnen und Besucher.

Anmeldungen sind hier möglich.

Anmeldung für ersten Themenblock ab sofort möglich

03.01.2013 by

Wir hoffen, dass Sie gut ins 2013 gestartet sind. Zum Auftakt des neuen Jahres haben wir nun die Anmeldung für die Veranstaltungen des ersten Themenblocks (Informations-/Literaturrecherche und -verwaltung mit digitalen Medien) geöffnet. Sie können sich für einzelne oder gleichzeitig für mehrere der Veranstaltungen anmelden.

Hier geht es zur Anmeldeseite.

Rückblick auf den Hochschultag

14.12.2012 by

Der diesjährige Hochschultag der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW vom 5. Dezember 2012 zum Thema “Schwerpunkte im Fokus – Wissen teilen konkret” war zugleich Auftakt zur Veranstaltungsreihe digitale Medien in Lehre und Forschung. In kurzen Workshops haben wir in die vier Themenbereiche der Veranstaltungsreihe eingeführt. Mit diesem Rückblick hier auf dem Blog wollen wir diese Themenbereiche etwas näher vorstellen.

Social Bookmarking
Im Zentrum des Workshops zu Informationsverwaltung/Wissensmanagement standen Social Bookmarking-Dienste. Es handelt sich dabei um webbasierte Plattformen, auf denen die Nutzerinnen und Nutzer gemeinsam Lesezeichen (Bookmarks) auffinden, ablegen und verschlagworten können. Damit sind verschiedene Vorteile verbunden: Einerseits werden die Lesezeichen nicht lokal im Browser gespeichert, sondern stehen über das Web geräteunabhängig zur Verfügung. Andererseits bilden sich um Themenbereiche Gruppen oder Communities, in denen gemeinsam neue Informationsquellen abgelegt und (über Schlagworte) eingeordnet werden. Damit entsteht nicht nur eine Art Nachschlagewerk, sondern auch eine Ressource, in der regelmässig neue Informationen zu Tage gefördert werden. Um auszuprobieren, wie Social Bookmarking funktioniert, haben wir uns am Hochschultag Diigo näher angeschaut. Diese Plattform spielt ihre Stärken vor allem in der Zusammenarbeit in Gruppen aus (diese können entweder öffentlich oder geschlossen, also nur für die Gruppenmitglieder einsehbar, sein).

Social Networks
Facebook hat mittlerweile über eine Milliarde Mitglieder und zeigt damit exemplarisch die Bedeutung von sozialen Netzwerken auf. Die oftmals kontroverse öffentliche Diskussion über Facebook kann jedoch bei der Frage, wie solche Technologien im Unternehmens- respektive Organisationskontext genutzt werden können, auch hinderlich sein (sofern man nicht das Marketing ins Auge fasst). Facebook ist natürlich nicht das einzige soziale Netzwerk. Twitter, Google+ und die Business-Netzwerke Xing und LinkedIn erfreuen sich ebenfalls wachsender Beliebtheit. Diese Beliebtheit impliziert einen grossen Nutzen für die Benutzerinnen und Benutzer. Viele Unternehmen und Organisationen stellen sich daher die Frage, wie sie diesen für ihre tägliche Arbeit nutzen können. Unter anderem aus diesen Überlegungen entstanden Dienste wie Yammer, welchen wir uns im Workshop näher angeschaut haben. Yammer ist ein “enterprise social network”. Die Bezeichnung “enterprise” bringt zum Ausdruck, dass diese sozialen Netzwerke speziell für den internen Gebrauch in Unternehmen und Organisationen geschaffen wurden. Entsprechend ist das jeweilige Netzwerk nur für die Mitglieder einer Organisation, eines Unternehmens zugänglich.

Blogging
Weblog (oder kurz Blog) steht für eine Wortkreuzung aus World Wide Web und Log (für Logbuch). Damit sind Journale gemeint, in denen mindestens eine Person (Blogger) “Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert oder Gedanken niederschreibt” (vgl. Wikipedia). Beiträge in Blogs (Posts) werden in der Regel umgekehrt chronologisch angeordnet. Die aktuellsten Beiträge erscheinen jeweils zuoberst. Unterhalb von Posts haben Leserinnen und Leser meist die Möglichkeit, Kommentare zum Artikel zu hinterlassen. Diese Rückmeldungen sind als integraler Bestandteil eines Blogs und als Ausdruck der Dialogkultur im Social Web zu betrachten. Die FHNW betreibt eine eigene Blog-Plattform auf der alle Mitarbeitenden der Fachhochschule Blogs einrichten können (auch dieser Blog und der Blog der Hochschule für Soziale Arbeit zu Sozialer Innovation werden dort gehostet). Im Workshop konnten die Teilnehmenden eigene Beiträge in einen Testblog einstellen und so die Plattform näher kennen lernen.

E-Collaboration
Der Workshop zur elektronischen Zusammenarbeit stand im Zeichen des gemeinschaftlichen Schreibens. Vielleicht kennen Sie das folgende Problem? Sie verschicken ein Dokument zur Überarbeitung an eine Gruppe von Kolleginnen und Kollegen und erhalten von jeder Person Rückmeldungen, die es wieder in das ursprüngliche Dokument einzupflegen gilt. Vereinfachten lässt sich dieser Prozess durch Werkzeuge, welche das gleichzeitige Bearbeiten von Texten durch mehrere Personen erlauben. Die beteiligten Personen melden dabei ihre Änderungswünsche nicht zurück, sonderen schreiben diese direkt in das Dokument. EtherPad (in unserm konkreten Fall TitanPad) ist ein solches Werkzeug, welches wir im Workshop vorgestellt haben. Im zweiten Teil des Workshops wurden Wikis thematisiert. Sie erlauben ebenfalls das gemeinschaftliche Bearbeiten von Texten. Während bei EtherPad jedoch einzelne Texte im Vordergrund stehen, zielt ein Wiki auf eine vernetzte Sammlung von mehreren Texten ab (wie das Beispiel Wikipedia aufzeigt).

 

Hinweis: Für Angehörige der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW stehen die Unterlagen zu den Workshops auf OLAT zur Verfügung.

Warum sich mit digitalen Medien beschäftigen?

12.12.2012 by

Den Auftakt zu unserer Veranstaltungsreihe zu digitalen Medien haben wir bereits angekündigt. In diesem Beitrag (und weiteren, noch folgenden Beiträgen) möchten wir genauer darauf eingehen, mit was wir uns in der Veranstaltungsreihe konkret beschäftigen werden und auch der Frage nachgehen, warum es sich lohnt, sich mit digitalen Medien auseinander zu setzen.

Was verstehen wir unter digitalen Medien?
Der Medieneinsatz in unserem Arbeitsalltag, in Lehre und Forschung, ist nichts Neues. Mit der Diskussion rund um Web 2.0 und Social Media ist in den letzten Jahren jedoch ein neues Interesse daran entflammt, welches teilweise auch kontrovers diskutiert wird. Neben den angesprochenen, internetbasierten Werkzeugen (Software) sind damit auch neue Zugangsgeräte (Hardware, z.B. Tablets wie das iPad) und Inhaltsformen (etwa User-generated content oder E-Books) angesprochen. Es geht uns hier weniger darum, eine exakte Definition zu geben (was auch gar nicht so einfach fällt), sondern die Bandbreite an unterschiedlichen Erscheinungsformen digitaler Medien aufzuzeigen.

Warum sich mit digitalen Medien beschäftigen?
Die Bedeutung digitaler Medien für das berufliche Handeln wird sich in Zukunft noch deutlich verstärken. Medienkompetenz wird sich damit zu einer immer wichtigeren Schlüsselqualifikation entwickeln (Bundesministerium für Bildung und Forschung, 2010 [PDF]). Medienkompetenz ermöglicht es, die Chancen digitaler Medien zu erkennen und für sich nutzbar zu machen. Im Zusammenhang mit der Nutzung von neuen Medien werden auch immer wieder kritische Stimmen laut. Ein kompetenter Umgang mit Medien bedeutet demnach auch, sich den möglichen Risiken bewusst zu werden und diese im persönlichen Handeln zu berücksichtigen.

Was ist Thema der Veranstaltungsreihe?
Mit der oben angedeuteten Bandbreite von digitalen Medien ist ein entsprechend breites Themenspektrum angesprochen, welches sogar den Umfang einer ganzen Veranstaltungsreihe sprengt. Wir werden daher vier Schlaglichter setzen, um beispielhaft Möglichkeiten für den Einsatz von digitalen Medien in Lehre und Forschung aufzuzeigen:

  • Informationsrecherche/-verwaltung
  • Soziale Netzwerke
  • Blogging und Microblogging
  • Kollaboratives Arbeiten (E-Collaboration)

Ziel und Ablauf der Veranstaltungsreihe
In unserer Veranstaltungsreihe geht es um eine erste Annäherung an digitale Medien im persönlichen Arbeitskontext, aber auch in Forschung und Lehre. Ziel ist es, einen Überblick über die vielfältigen digitalen Werkzeuge zu geben und exemplarisch einige dieser Tools genauer kennen zu lernen. Entsprechend ist auch der erste Themenbereich zum Recherchieren und Verwalten von Informationen gegliedert. Eine Inputveranstaltung (23.01.2013) gibt einen Überblick über den Gegenstand, in zwei Workshops (06.02.2013 und 13.02.2013) werden ausgewählte Aspekte vertieft. Die drei Veranstaltungen können unabhängig voneinander besucht werden (die Anmeldung wir anfangs 2013 geöffnet). Für diejenigen, welche sich darüber hinaus weiter mit der Thematik auseinandersetzen möchten, steht das E-Learning-Team der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW mit (persönlicher) Beratung und Unterstützung zur Verfügung. Wir freuen uns über entsprechende Anfragen.

Auftakt zur Veranstaltungsreihe

04.12.2012 by

Am Mittwoch, dem 05.12.2012, finden sich die Mitarbeitenden der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW in Baden zum jährlichen Hochschultag zusammen. Unter dem Titel  “Schwerpunkte im Fokus – Wissen teilen konkret” werden die Institute der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW ausgewählte Arbeits- und Forschungsschwerpunkte präsentieren. Im Kern wird es darum gehen, wie die beteiligten Personen den fachlichen Diskurs und den Austausch (auch über Institutsgrenzen hinaus) organisieren.

Das E-Learning-Team wird in Zusammenarbeit mit dem Team von Marketing & Kommunikation als Ergänzung respektive zur Anregung neuer Ideen Workshops zu Social Media anbieten. Vier Themen sind dabei vorgesehen: Blogging, Social Networking, E-Collaboration, Social Bookmarking.

Den Hochschultag verstehen wir zugleich als (internen) Auftakt für unsere Veranstaltungsreihe. Diese wird sich inhaltlich an den erwähnten Workshopthemen anlehnen. Im ersten Zyklus möchten wir Social Bookmarking in einen grösseren Kontext von Literatur- und Informationsrechere und -verwaltung stellen.

Gerne geben wir die ersten Termine der Veranstaltungsreihe bekannt:

23.01.2013: Inputveranstaltung
06.02.2013: Workshop zu Literatur- und Informationsrecherche
13.02.2013: Workshop zu Literatur- und Informationsverwaltung

Die Inputveranstaltung setzt sich zum Ziel, in kurzer Zeit einen Überblick über die Thematik sowie über verschiedene digitale Werkzeuge zu geben. In zwei Workshops werden ausgewählte Aspekte respektive Tools genauer betrachtet und ausprobiert. Die Veranstaltungen können unabhängig voneinander besucht werden.

Gerne informieren wir zu einem späteren Zeitpunkt noch genauer über die einzelnen Veranstaltungen / Workshops.