Dieter Roth

und die Musik

Langstreckensonaten

Lorelei, die Langstreckensonate

Entstanden 1978 als Zusammenarbeit von Dieter Roth mit seinen beiden Kindern Björn und Vera Roth. 37 Audiokassetten, Radio-Kassettenrecorder in von Dieter Roth bemaltem Holzkasten (12x61x28 cm). Der Recorder ist so manipuliert, dass Kassetten- und Radiohören nur gleichzeitig möglich ist. Erschienen in einer Edition von 20 Exemplaren bei Audio Arts, London und edition hansjörg mayer, Stuttgart/London. Sämtliche Kassetten sind beschriftet, von Dieter Roth fortlaufend (Vorder- und Rückseite einzeln zählend) nummeriert, mit den Initialen der Beteiligten versehen und mit Ort und Datum der Aufnahme. Dabei werden mit [Maja] Oeri und [Friedhelm] Döhl zwei bekannte Persönlichkeiten der Basler Kultur zu Komplizen, vermutlich da sie Roth ihr Klavier zur Verfügung gestellt haben.

Nachfolgend können 5 Kassetten, jeweils Vorder- und Rückseite als Digitalisate angehört werden, wobei die im Werk dazugehörige Schicht des Live-Radios fehlt.

1: D.R. Stuttgart 7. April 1978


 

2: D.R. Stuttgart 7. + 9. April 1978


 

3: D.R. Basel (Oeri) 11. April 1978


 

4: D.R. Basel (Oeri) 11. April 1978


 

5: D.R. Basel (Oeri) 11. April 1978


 

6: D.R. Basel (Oeri) 11. April 1978


 

7: D.R. Basel (Döhl) 16. April 1978


 

8: D.R. Basel (Döhl) 16. April 1978


 

9: D.R. Basel (Döhl) 16. + 17. April 1978


 

10: D.R. Basel (Döhl) + Stuttgart, 18. + 21. April 1978


 

Sämtliche Audiokassetten wurden digitalisiert und können zu Forschungszwecken bezogen werden. Eine begründete Anfrage ist an den Dieter Roth Estate / Hauser & Wirth zu richten (http://www.hauserwirth.com/contact/).

© Dieter Roth Estate / Courtesy Hauser & Wirth.

 
 

Langstreckensonate Nr. 1

Entstanden in den Jahren 1993-97. Grosser, schwarzer Zeichnungskoffer (75x106x12 cm) mit 264 Endlos TDK 30C-Kassetten, abgepackt in Zehnerschachteln, und einem Kassettenplayer mit Lautsprecher. Ursprünglich als 3er Edition konzipiert, schliesslich als Unikat an einen privaten Schweizer Kunstsammler verkauft. Zusätzlich zur Arbeit existiert ein Spulenband à 66 Minuten, das als Master für die 30 Sekunden langen Ausschnitte auf den Endlosbändern diente. Während die Endlos-Kassetten nicht digitalisiert wurden, existiert vom Masterband eine digitale Kopie, deren erstes Drittel nachfolgend angehört werden kann.

 

Das ganze Digitalisat kann zu Forschungszwecken bezogen werden. Eine begründete Anfrage ist an den Dieter Roth Estate / Hauser & Wirth zu richten (http://www.hauserwirth.com/contact/).

© Dieter Roth Estate / Courtesy Hauser & Wirth.