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Am 3. Juni, zeitgleich zum Projektabschluss, erschien unsere Publikation Lehren und Lernen mit Wiki, Facebook, Twitter und Co.?,  in welcher wir Einblicke in die Ergebnisse des Projektes geben:

Eva-Christina Edinger, Julia Klammer & Stefan van der Vlies: Lehren und Lernen mit Wiki, Facebook, Twitter und Co.? In: Education permanente (EP) 2013/2: “Social Media”, S. 13-15. (Der Artikel ist open access verfügbar:  EDINGER KLAMMER VANDERVLIES (2013) Social Media)

Traditionell veranstaltet die EP einen Gesprächsabend mit Autor/innen der aktuellen Ausgabe für alle Interessierten. Julia Klammer und ich haben uns sehr darüber gefreut, als Autor/innen diesen Gesprächsabend gestalten zu dürfen, der vergangene Woche am 19.6. in Olten über die Bühne ging. Wir trafen auf ein sehr interessiertes, interdisziplinäres Auditorium.

Für den einführenden Vortrag hatten wir ein besonderes Setting ausgewählt: Inputphasen zum Projekt, dem Forschungsdesign und seinen Ergebnissen wechselten sich ab mit Interaktionsphasen, in welchen die Teilnehmenden aktiv Einsatzmöglichkeiten von Social Media in der Lehre erproben konnten. So wurde eine Live-Umfrage im Seminarraum durchgeführt, ein Textdokument kollaborativ bearbeitet und auf einer Online-Pinnwand wurden Themen und Fragen für die abschliessende Diskussion gesammelt. Dadurch konnten wir auch an diesem Abend „mitenand und fürenand öppis mache“ (Zitat aus den Fokusgruppen).

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Besonders haben wir uns über zweierlei gefreut, erstens, dass auch unser Co-Autor Stefan van der Vlies am Gesprächsabend dabei war und seine Perspektive als Pilot vertreten war und zweitens, dass die Teilnehmenden uns nach dem Impulsseminar rückmeldeten, dass sie viel gelernt hätten und einige Erkenntnisse und Anwendungsbeispiele in ihre Lehrpraxis mitnehmen würden. Wir wünschen dafür viel Erfolg!

Es ist soweit, das Frühlingssemester hat angefangen und damit sind auch die Pilottests der Strategischen Initiative “Social Media in Lehr- und Lernszenarien” gestartet. Mutige Pilotinnen und Piloten erproben nun die im Vorfeld entwickelten Szenarien in der alltäglichen Praxis der Aus-und Weiterbildung an der FHNW. Das Forchungsteam hat zusammen mit den Pilotierenden in den Wochen vor Semesterbeginn die personellen, technischen und organisatorischen Bedingungen für die Tests geschaffen. In den kommenden Wochen begleitet das Team die Piloten und Pilotinnen und evauliert die Attraktivität, Machbarkeit und Nützlichkeit der Szenarien.
Verschiedene Evaluationsinstrumente dienen diesem Zweck: Web Analytics, Beobachtungen, schriftliche Befragungen, Interviews und eine Yammer-Gruppe. Konkret werden in einer ex-ante Evaluation (Auswertung vor der Umsetzung der Pilottests) Medienaffinität, Erwartungen, Wünsche und Befürchtungen aller Beteiligten erhoben. Während der Pilottests pflegen die Pilotinnen und Piloten den Erfahrungsaustausch auf Yammer und reflektieren die Szenarien. In einer ex-post Evaluation (Auswertung nach dem Abschluss der Pilottests) werden neben quantitativen Daten aus Web-Analysen,  Erfahrungen, Eindrücke, kritische Betrachtungen und Beobachtungen sowie Verbesserungsvorschläge aller Beteiligten festgehalten. Durch den Vergleich der Erkenntnisse beider Evaluationen (ex-post und ex-ante) können positive und negative Auswirkungen identifiziert und analysiert und die Zielerreichung überprüft werden.

Die Begleitforschung lässt somit Rückschlüsse auf Chancen und Risiken von Social Media in der Lehre allgemeine zu sowie speziell auf Effekte der im Vorfeld entwickelten Szenarien. Auf Grund der Erkenntnisse überarbeitet und optimiert das Team die Szenarien nach den Pilttests, die bis Ende April dauern, und fügt sie anschliessend in ein Einsatzkonzept ein.

Wir wünschen allen Pilotinnen und Piloten einen spannenden und erlebnisreichen Flug!