Anwendungsbereiche für Social Media Der dritte Projektschritt – die Szenarioentwicklung – ist in vollem Gange. In den Fokusgruppen und im Ideenworkshop haben wir einiges darüber erfahren, welches Potential sich Dozierende und Studierende von Social Media versprechen. Aus all den genannten Ideen haben wir vier übergeordnete Themen abgeleitet, die als Anwendungsbereiche für Social Media an der FHWN gesehen werden können. Beispielsweise war das Thema “Aktivierung” sehr zentral: Damit ist die Förderung von selbstgesteuertem, selbstverantwortlichem Lernen gemeint – ein Ziel, dass vor allem die Dozierenden haben und sich dabei einen Mehrwert durch Social Media versprechen. Bei den Studierenden ist das Thema “Vernetzen” von zentralem Interesse, sowohl intern (z.B. mit höhersemestrigen Studierenden) als auch extern (z.B. mit Praxispartnern, Hochschulen).

Entwicklung der Zukunftsszenarien Auf Basis dieser Themenbereiche und den ergiebigen Ideen zu Lehr- und Lernszenarien im Ideenworkshop werden momentan fünf zukünftige Szenarien entwickelt. Diese Szenarien schildern in Form von “Storyboards” bzw. Comics (siehe Bild) den zukünftigen Einsatz von Social Media für ein bestimmtes Lehrziel. So soll jeder Interessierte schnell und einfach verstehen können, worum es geht. Dabei nutzen wir immer die gleiche Struktur. Ein Beispiel: Im Bild (Klick zum Vergössern) wird das Szenario “Literaturrecherche mit Social Media” beschrieben, bei welchem u.a. ein Webinar und eine Social Network-Gruppe zum Einsatz kommen sollen.

Zunächst wird die Ausgangslage geschildert: Hier soll klar werden, welche Motivation oder welche Erfahrungen Dozierende veranlassen, über Social Media in ihrer Lehre nachzudenken. Daraus werden Lernziele formuliert, welche man mit Social Media unterstützen möchte. Ausgehend von der Lehrveranstaltung, um die es sich handelt, werden die Inhalte und Methoden beschrieben, für welche Social Media eingesetzt werden soll. Danach folgt eine Empfehlung, welche konkreten Medien und Tools eingesetzt werden können, um diese Lehrmethoden umzusetzen. Schlussendlich wird in einigen Bildern geschildert, wie die zukünftigen Aktivitäten mit Social Media aussehen könnten.

Diese Szenarien erfüllen zwei Zwecke: Erstens können sie gut genutzt werden, um die Machbarkeit der Szenarien bereits frühzeitig zu evaluieren (was im Evaluationsworkshop im Dezember geschehen wird), zweitens sind sie nach der Evaluation die “Drehbücher” für unsere geplanten  Pilottests im Frühlingssemester. Mehr Infos zu den Pilottests folgen in Kürze.