Archive for the ‘ Allgemein ’ Category

Solarkraftwerk: Basis gelegt

19.02.2018 by

 

Kies und Panels dürfen kommen: Die Unterkonstruktion des Solarparkes auf Gebäude 1 ist nun installiert. Jetzt muss der “nackte” Dachboden mit Kies gefüllt werden, anschliessend werden die Solarmodule installiert. Adrian Dömer, Leiter Services und Verantwortlicher für das Projekt Solarpark, freut sich: “Toll, kann dieses Projekt endlich umgesetzt werden.”

 

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19. Februar 2019: Unterkonstruktion ist abgenommen. Bilder: ZVG.

 

Herr Dömer, vor ziemlich genau drei Jahren haben Sie ein EUT-Projekt in Auftrag gegeben: Es sollte untersucht werden, ob auf den Dächern des Campus Brugg-Windisch eine Solaranlage gebaut werden kann. Erinnern Sie sich noch an die Studierenden?

Klar! Die fünf Studierenden waren hochgradig engagiert. Sie wollten diese Anlage unbedingt! Wenn es diese Projektarbeit nicht gegeben hätte, würden wir heute keine Anlage bauen.

Heute befindet sich auf jedem grösseren Gebäude eine Solaranlage. Damit gewinnen sie keine Sympathiepunkte mehr. Was motiviert sie trotzdem, das Projekt umzusetzen?

Es stimmt, eine Solaranlage gehört heute einfach dazu. Wir haben uns Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben – endlich sind wir im Bereich Energieproduktion auch dabei. Es hat einen Moment gedauert, bis wir bauen konnten. Zuerst musste das Dach des Gebäudes 1 auf seine Statik hin untersucht werden. Die Unterkonstruktion, die heute abgenommen wurde, ist spezifisch auf die Statik des Gebäudes ausgelegt.

Motivierend ist für mich die Grösse des Kraftwerks: Auf einer Fläche von 2800 Quadratmetern bauen wir Modulflächen von 1400 Quadratmetern. Die PV-Anlage soll jährlich 220000 kWh produzieren. Das sind immerhin 10% des Energieverbrauchs der Haller-Gebäude 1 bis 3!

Pünktlich zum Frühlingsanfang wird die Anlage testweise in Betrieb genommen. Wie ist Ihnen nach dieser langen Projektierungsphase zumute?

Ich freue mich sehr, dass es nun endlich soweit ist. Und dies erst recht noch mit einer derart grossen Anlage in Ost-West-Ausrichtung! Als Ausblick: Im Sommer sanieren wir das Dach des Laborgebäudes (Gebäude 2) und planen dort eine weitere Anlage mit Südausrichtung.

 

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Infos zum Solarkraftwerk auf einen Blick

Bauplanung: In den nächsten Wochen wird nun das Kies auf das Dach gespritzt, anschliessend folgt die Lieferung der PV-Module und deren Installation. Der Testbetrieb ist zwischen 22. März und 7. April geplant.

Plan des Solarkraftwerks: FHNWBemassungslayout (ZVG).

Frühere Blogs zum Solarkraftwerk: 

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Das Solarkraftwerk entsteht!

11.02.2018 by

Am 7. Februar hat der Bau der PV-Anlage auf Gebäude 1 begonnen. Die Anlage entsteht auf Empfehlung eines EUT-Projekts.

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Bauarbeiten auf Gebäude 1: Zwei Perspektiven vom Parkplatz und vom Park Königsfelden her. Bilder: Ramon Hofer.

Erstes Semester erfolgreich beendet

19.01.2018 by

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Erleichterung! Team 5 kurz nach der Projektpräsentation.

 

Heute Morgen haben die fünf Teams im Projektkurs des ersten Semesters ihre Schlusspräsentationen gehalten. Die Bandbreite der bearbeiteten Themen reichte von der Auslegung von Strassen-Solarpanels zur Prüfung von Alternativen zu den “Plastiksäckli” in den Gemüse-Abteilungen hin zur Frage, wieviel CO2 das Bremsen vor Schwellen denn verursacht. Kurz: Das ganze Spektrum möglicher EUT-Fragestellungen.

Mit der Bearbeitung dieser Projekte wurden gleich die Grundlagen des Projektmanagements und der Projektkommunikation vermittelt. Die Erstsemestrigen werden diese in weiteren fünf Projekten anwenden und verfeinern können.

Bald ist es soweit: Solarstrom für den Campus

19.01.2018 by

 

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Bald wird auf diesem Dach Strom produziert: Haller-Gebäude auf dem Campus Brugg-Windisch. Bild: Wiki-Commons.

 

Erneut hat die Presse, diesmal der General-Anzeiger (GA_180118_Solarstrom), über das Solarkraftwerk auf dem Dach des Haller-Gebäudes am Campus Brugg-Windisch berichtet (vgl. letzter Bericht). Nächsten Monat ist es soweit: Die 756 Solarmodulen auf dem Dach des Hauptsitzes der Hochschule für Technik (Gebäude 1) werden in Betrieb genommen.

Man rechnet mit einem jährlichen Gesamtenergie-Ertrag von 220’000 kWh. Der Bericht des General-Anzeigers zitiert ausführlich die Studie aus dem Studiengang EUT von 2015, welche bewies: Ein solches Solarkraftwerk wäre denkbar. Drei Jahre später ist es nun soweit!

Berufserfahrungen aus der Welt der Energie- und Umwelttechnik

03.12.2017 by

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Drei Ehemalige berichten von ihren Erfahrungen aus der Arbeitswelt: Reto Heimberg, Moritz Meier und Godot Gröner (v.l.n.r.). Ihre Ausführungen finden reges Interesse: ein voller Hörsaal. Bilder: KE.

 

(Klaus Eisele) Welcher Anlass füllt an einem Freitagabend einen Hörsaal? Ein informativer und gleichzeitig geselliger EUT-Event! Drei ehemalige EUT-Studierende berichteten am vergangenen Freitag vor rund 80 aktuellen Studierenden, Ehemaligen, Dozierenden und Interessierten aus ihrem Berufsleben. Dabei kamen Themen auf wie Verwaltungsgebäude optimieren, Wiesenschwein Stallanlage konzipieren, Software fürs Bundesamt für Energie entwickleln, Abwärme aus Wasserkraftwerken nutzbar machen, Sicherungsanlagen für Bahnanlagen planen.

 

Reto Heimberg eröffnete den Abend mit der Schilderung seiner Arbeit beim Ingenieurbüro Jobst Willers Engineering AG. Er ist dort beschäftigt als Juniorprojektleiter. Als erstes Projektbeispiel zeigte er die Energieoptimierung eines grossen Verwaltungsgebäudes, für die er verantwortlich ist.

Sein zweites Beispiel führte bei den Zuhörern ab zu zum Schmunzeln, denn das Thema ist die Optimierung der Wohnanlage für das Wiesenschwein – hier erstellt er ein innovatives Stallkonzept mit ebenfalls innovativer Lüftung für Schweinemastbetriebe. Einige Details – zum Beispiel dazu, wie die Schweine den Wohnbereich vom Spaltenbodenbereich zu unterscheiden lernen, oder dass der dreistündige Ausgang auf die Wiese mittels Signal erfolgt –, erstaunte doch einige im Publikum. Abschliessend verteilte Heimberg Firmenbroschüren an die EUT-Studierenden, denn seine Firma sucht dringend motivierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

 

Moritz Meier, der beim Ingenieur-Dienstleister Amstein und Walthert arbeitet, entwickelt mit zwei Kollegen eine Software für das Bundesamt für Energie mit dem Ziel, Energieeinsparpotenziale für Gemeinden und Städten berechnen zu können. Ein wichtiger und grosser Teil der Arbeit sei dabei das Debugging des Programms.

Sein zweites Arbeitsprojekt widmet sich der möglichen Nutzung der Abwärme von Wasserkraftwerken. Die Abwärme ist gross genug, um kleine Wohngemeinden zu beheizen. Vorausgesetzt es gelingt, die Abwärme auf ein gutes Temperaturniveau zu heben und die Wärme in die Häuser zu bringen.

Abschliessend zeigte Meier, welche Kompetenzen er aus dem Studium heute noch für seine Arbeit braucht. Nur wenige Fächer aus dem EUT-Curriculum fehlten auf dieser Folie. Sehr wichtig sei der Grundsatz „Zeit ist Geld“ geworden, denn Consultingprojekte würden in Viertelstunden-Einheiten abgerechnet.

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In der Beratungswelt tickt die Uhr! Folie aus dem Referat von Moritz Meier. Bild: KE.

Die grosse Überraschung brachte zum Abschluss der Werdegang von Godot Gröner. Nach der ersten fachlich interessanten Stelle suchte er eine neue Herausforderung primär nach „Softfacts“ mit neuem Arbeitsgebiet. Dies führte schliesslich im letzte Jahr dazu, dass der studierte Energie- und Umweltingenieur mit mehreren Kollegen „Signalplan AG“, eine Firma für die Planung von Bahnsicherungsanlagen, gründete.

Die Konkurrenz in diesem Feld sei klein, die Chancen daher umso grösser: Die junge Firma hat in der Schweiz bereits 30 % Marktanteil – weiteres Wachstum ist geplant. Zur Gründung meinte Gröner, dass das Geschäftsmodell das wichtigste bei der Gründung sei. Die Gründung einer Firma kann dann mit Hilfe bei der Administration gut bewerkstelligt werden.

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Zum Abschied gibt’s ein Präsent von Organisator und Moderator Peter Stuber. Bild: YZ.

Von Bremsschwellen und Plastiktüten

01.12.2017 by

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Rege Gespräche bei den EUT-Postern.

 

Geht der Schweiz der Sand bald aus? Wie könnte man die vielen Kassenzettel ersetzen? Wieviel CO2 wird durch Bremsschwellen ausgeschieden? Oder: Welche kompostierbaren Plastiktüten sind wohl die besten?

Mit der Poster-Ausstellung P1 der Studiengänge EUT und WIng hat die Projektwoche einen erfolgreichen Abschluss gefunden. Die insgesamt 13 Teams aus dem Projektmodul 1 (1. Semester Projektmanagement) bearbeiteten selbst gewählte Fragestellungen im Themenbereich “Ressourcen”.

Nebst Projekt-Dozierenden besuchten auch Forschende aus den Instituten, die Studiengangleiter sowie die Hochschulleitung die Poster-Ausstellung. Die über 60 Studierenden wählten ihre Lieblingsposter. Gewinner: Das in “Mirgros”-Farben gehaltene Poster des WIng-Teams, das sich mit Kassenzetteln auseinandergesetzt hatte.

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Insgesamt 13 P1-Teams stellten ihre Poster aus. 

Was ist goek?

28.11.2017 by

„Im Fach ‚Grundlagen der Ökologie’ erhalten die Studierenden ein Bild von dem, was in der Natur vorgeht“, sagt die Dozentin Regina Zäch. Das Fach ist unter dem Kürzel „goek“ im Stundenplan vermerkt und ist Teil des Assessmentjahrs.

Angehende Energie- und Umweltingenieurinnen und –ingenieure sollen im Fach goek lernen, Zusammenhänge zwischen Natur und Technik zu analysieren und zu erklären. Es sei ein Grundlagenfach, erklärt Zäch. „Mir ist es ein Anliegen, die Neugierde zu fördern für das, was in der Natur abgeht.“ Wichtige Fragen dabei sind: Wie beeinflusst der Boden die Pflanzen? Welches sind aktuelle Probleme in Bezug auf Wasser in der Schweiz? Weshalb sind wir Menschen so schlecht darin, auf Umweltprobleme adäquat zu reagieren?

Komplexes Fach Ökologie

Die Themen des Moduls sind vielfältig, die Ziele hoch gesteckt: Konzepte der Ökologie, Zellbiologie, Evolution sowie Klimaänderung; alles gehört zu dem einsemestrigen Modul. Die Studierenden sollen wissenschaftliche Modelle kennen und auf dem neuesten Stand der Forschung punkto Ökologie sein.

Regina Zäch, die an der ETH in der Gruppe Pflanzenökologie arbeitet, ist sich bewusst: „Wir können selten ein Thema vertiefen.“ Wichtig sei jedoch, dass die Studierenden sich der Vielfalt des Fachs bewusst seien.

Lebendiger Unterricht

Zum Kurs gehört denn auch mindestens eine Exkursion an die Aare. Die Studierenden machen dabei eine so genannte Bioindikation, bei der sie Wassertiere bestimmen, die dann Rückschlüsse auf Nähr- und Sauerstoffgehalt des Wassers an dieser Stelle erlauben.

Das Lieblingsthema der „EUTler“ sei jedoch der Klimawandel und dessen Auswirkungen auf die Ökosysteme. Auch die individuellen Recherchen und Referate der Studierenden zu diversen Themen der Ökologie seien in der Qualität jeweils beeindruckend, sagt Zäch.

Wie fit sind Sie in Ökologie? Testen Sie Ihr Wissen! Hier finden Sie eine typische „goek“-Aufgabe: goek_Aufgabe_Kohlestoffkreislauf

 

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In der Reihe „Das EUT-Fach“ stellen wir in loser Folge Module aus dem Studiengang Energie- und Umwelttechnik der Hochschule für Technik FHNW vor. Dieser Artikel ist der erste Beitrag in dieser Reihe.

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Äthiopien zu Besuch: AZ berichtet

27.10.2017 by

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Biruk Ngussie lässt sich von Antony Marella (FHNW) und Clemens Sieber (Auftraggeber Projekt) die Funktionsweise des Solarpanels erklären. Bild FHNW.

Während der Sommermonate weilte Biruk Nigussie aus Äthiopien in Windisch. Nicht aus Feriengründen, sondern als Student mit der Frage: Wie kann im äthiopischen Hochland mit solarbetriebenen Pumpen genügend Wasser zur Verfügung gestellt werden?  EUT-Projekte im Jahr 2016 hatten sich bereits mit dieser Frage befasst. Von Nigussies Besuch berichtet heute die Aargauer Zeitung.

Der Journalist schreibt in seinem Artikel denn nicht nur vom angehenden äthiopischen Elektrotechniker, sondern auch über Auswirkungen der EUT-Projektschiene auf das Leben nach dem Studium: Der kürzlich diplomierte Joel Gloor, der als Projektmitarbeiter bei seinem Äthiopienaufenthalt Lust auf mehr bekam, reist nämlich gegenwärtig durch Afrika.

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Biruk Ngussie und die am Austausch Beteiligten: Forscher, Auftraggeber, Coach, ganz rechts Joel Gloor. Bild FHNW.

Solarkraftwerk im Campus – dank EUT-Studie

06.10.2017 by

Wie die Aargauer Zeitung vom 5. Oktober berichtet, entsteht bis Ende Januar auf dem Campus Brugg-Windisch ein kleines Solarkraftwerk. Auf dem Dach von Gebäude 1 werden ab November 840 Solarmodule montiert.

Grundlage für dieseses Solarkraftwerk bildete eine EUT-Projektarbeit des 4. Semesters im Frühlingssemester 2015. Das Projektteam empfahl der FHNW, auf allen Flachdächern des Campus – Gebäuden 1, 2, 3, 5 und 6 – PV-Panels zu installieren, siehe Poster Projekt4_2015_10093-U. Für Gebäude 1 wird diese Empfehlung nun umgesetzt.

 

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30 gehen, 41 kommen: Diplomfeier und Semesterbeginn

29.09.2017 by

 

Heute Abend haben 30 Frauen und Männer ihr EUT-Diplom erhalten. „Bevor ich Sie ins Berufsleben entlasse, erlaube ich mir, bei Ihnen eine Bestellung aufzugeben“, sagte Studiengangleiter Christoph Gossweiler nach der Übergabe der wertvollen Umschläge – und las aus dem neuen eidgenössischen Energiegesetz vor. Herausforderungen, die die neuen Ingenieurinnen und Ingenieure zu meistern haben, will das Land bis 2050 ohne Atomstrom ausgkommen. „Wir zählen auf Sie!“, appellierte Gossweiler an die frisch Diplomierten und händigte die Diplome aus: 11 Studierende haben im Bereich Energiesysteme abgeschlossen, 6 im Bereich Energie in Gebäuden und 3 im Feld Umweltmanagement.

 

 

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Sitze reserviert – Spannung steigt!

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Die neuen Energie- und Umweltingenierinnen und -ingenieure posieren – ganz rechts Studiengangleiter Christoph Gossweiler mit Geschenk der Diplomanden. Bild: Gerri Frei.

Die Erstsemestrigen sind gestartet

Bereits drei Wochen FH hinter sich haben die neuen EUT-Studierenden. Nach einer dicht bepackten Einführungswoche – vom Fotoshooting für die FH-Card über eine Einführung zu Lerntechniken bis zum Koch-Abend im Freien – folgten die ersten beiden Semesterwochen. Rund ein Viertel der 41 „Neuen“ studiert berufsbegleitend.