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Ein nachhaltiges Musikfestival

04.02.2017 by

OOAM

 

In diesen Tagen findet das “One of a Million”-Musikfestival in Baden statt. Und die siebte Ausgabe des Festivals wartet mit einer besonderen Neuigkeit auf: Es ist CO2-neutral. Geleitet wird das Nachhaltigkeitsressort des Festivals von Moritz Meier, Absolvent EUT 2016. In einem Interview mit der “Rundschau Süd” gibt er Auskunft über die Emissionen des Festivals und wie diese vermindert und kompensiert werden. Die grössten Emissionen entstünden bei der Anreise der Künstler, sagt er, und “den Strom für das ganze Festival beziehen wir aus lokalen und erneuerbaren Quellen”.

Hier geht’s zur Ausgabe der “Rundschau Süd” mit dem Interview auf Seite 5: http://www.effingermedien.ch/fileadmin/daten/g_Meta/a_ePaper/RundschauSued/2017-05_Rundschau_Sued.pdf

Das Nachhaltigkeitskonzept des “One of a Million”-Musikfestivals findet sich hier: http://ooam.ch/musikfestival/venues/nachhaltigkeit/.

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Ein nachhaltiges Konzert: Musik am Eröffnungsabend des “One of a Million”-Festivals. ZVG.

Zug um Zug: Wieviele Zigistummel landen auf den Geleisen?

31.01.2017 by

Team

Das Projektteam “Zug um Zug”: Thomas Zbinden, Lukas Schoepke, Beat Reichlin, Fabian Schnyder und Zoë Strässle.

 

Die Bilanz ist ernüchternd: Von 100 am Bahnhof gerauchten Zigaretten werden nur 33 in den Aschenbecher geworfen. 66 davon landen auf dem Perron oder im Gleisbett. Das ist der erste Befund eines P1-Projektteams aus dem Studiengang Energie- und Umwelttechnik. Für diesen Teil der Untersuchung hat die SBB am Bahnhof Basel ein überdachtes Geleise zur Verfügung gestellt – und die Teammitglieder zählten einen Nachmittag lang Stummel aus.

Eine Menge Schadstoffe

Wie schädlich sind eigentlich diese weggeworfenen Zigarettenstummel? So die nächste Arbeitsfrage. Das Team unter Leitung von Beat Reichlin untersuchte im Hauptteil ihres Projekts auch die Schadstoffe in einem Zigarettenstummel. Nikotin, Aluminium, Cadmium, Blei und Arsen befinden sich in den Zigarettenresten. Je nach Bau des Bahnhofs würden diese Schadstoffe durch den Regen aus den Stummeln gewaschen. Allerdings überschritten diese Schadstoffe keine Grenzwerte, kommt das Team zum Schluss.

Hoffnung auf ein Folgeprojekt

“Ein schöner Anblick sind diese Zigarettenstummel aber nie”, sagt Reichlin. Eine Umfrage bei hundert Raucherinnen und Rauchern ergab weiter, dass rund ein Viertel davon Rauchersektoren an Bahnhöfen begrüssen würden. In diesen Sektoren stünden mehr Aschenbecher als dies gegenwärtig an Bahnhöfen der Fall ist. “Die SBB zeigte sich interessiert an unseren Ergebnissen”, sagt Reichlin weiter. Klaus Eisele, Verantwortlicher für die Projektschiene Energie- und Umwelttechnik, freut sich über das Projekt: “Es ist innovativ und untersucht ein tatsächliches Problem an unseren Bahnhöfen.” Er hofft nun, ein Folgeprojekt für die Projektschiene zu akquirieren.

 

Infografik

Die Infografik zeigt: Nur 1/3 der gerauchten Zigaretten landen im Aschenbecher.

Flaschenwasser ökologisch nicht vertretbar

02.12.2016 by

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Wettbewerbsgewinnerin und -gewinner vor ihrem Poster, v.l.n.r: Projektleiter Simon Strebel, Jan Stamm, Dominik Puder, Alvaro Obregon und Armenuhi Brändlin.

 

Ist Wasser ab Leitung oder aus der Flasche ökologischer? Diese Frage stellte sich die Projektgruppe EUT-HS16-04 für ihr P1-Projekt. Und ihre Projektidee sowie ihr Poster fanden an der Ausstellung zum Ende der Projektwoche Anklang. Im Wettbewerb haben sie heute die Gunst aller Kolleginnen und Kollegen aus den Studiengängen Wing und EUT am ehesten gewinnen können. Von den insgesamt 17 Postern erhielt ihr Poster die meisten Stimmen. Herzliche Gratulation!