Energie- und Umwelttechnik

Oct 25

Begeisterung wecken für ein Studium der Energie- und Umwelttechnik. Wie geht das? Ein Team von vier Studierenden erarbeitet im laufenden Semester ein Konzept für einen Demonstrator an Info-Abenden.

«Unser Auftrag ist es, das Thema der Umwandlung von mechanischer in elektrische Energie aufzunehmen», sagt Manuel Stettler. Der Demonstrator soll «wie ein Poster, aber viel mehr» sein, sagt er. Der Student im dritten Semester ist Mitglied des Projektteams «Demonstrator». Auftraggeberin ist Concetta Beneduce aus der Studiengangleitung.

Linus Bossart, David Widmer und Manuel Stettler (v.l.n.r.) besprechen die zwei Varianten für den Demonstrator. (Auf dem Bild fehlt Teammitglied Filipe de Sa.) Bild: RW.

Energiekurbel gewinnt

Beneduce schrieb im vergangenen Frühlingssemester unter den EUT-Studierenden einen Wettbewerb aus: «Wir suchen Ideen für Demo-Objekte für unsere Infoanlässe. Ziel ist es, künftige Studierende für unseren Studiengang zu begeistern. Dazu möchten wir gerne mehr als nur Plakate und Flyer präsentieren. Es wäre super, wenn die Interessierten an unserem Stand erfahren könnten, was wir als Energie- und Umwelttechnikingenieurinnen und -ingenieure tun. Haben Sie einen guten Einfall?» Gleich zwei erste Preise konnten vergeben werden: an Simon Strebel und Martina Senn. Eine der Ideen wird nun im Rahmen eines Studierendenprojekts weiterverfolgt. Die Energiekurbel.

Carrera-Bahn oder Seilbahn?

In den vergangenen Wochen hat das Team zwei mögliche Varianten für einen Demonstrator erarbeitet. Eine Carrera-Bahn, die Achterschlaufen dreht, und ein Schaukasten mit zahlreichen Stromerzeugern und -verbrauchern. Beide Varianten werden mit Kurbel angetrieben. Die Modelle sind aber viel mehr: «Das Objekt Schaukasten zeigt alle drei Vertiefungsrichtungen, die der Studiengang anbietet», sagt Projektleiter Linus Bossart. Nebst den verschiedenen Erzeugern, den Solarpanels etwa, seien auch Verbraucher, die Gebäude, zu sehen. Auf einem Monitor würden Wirtschaftlichkeit, Energiebilanzen oder der Netzaufbau gezeigt werden können. Beim Objekt Carrera-Bahn könne man zudem ein Quiz lösen. «Das ist zugleich die Vermittlungsebene», sagt Bossart.

Blick auf die zwei Varianten: Carrera-Bahn und Seilbahn. Bild: RW.

Konkretes Projekt

Als nächster Schritt steht nun die Bewertung der beiden Varianten mit der Auftraggeberin an. Bis Ende Januar soll schliesslich ein Detailkonzept für einen Demonstrator erstellt werden. «Toll an diesem Projekt ist die Möglichkeit zur Umsetzung», meint Projektmitglied David Widmer. An einer Info-Veranstaltung im März soll dann der Demonstrator fixfertig gebaut sein und zum Einsatz kommen.

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