Energie- und Umwelttechnik

Sep 20

Entlang des Bodensees rollen die Züge noch immer mit Triebstoff. Aus zahlreichen Gründen wurde diese Strecke noch nicht elektrifiziert. Wie kann der Zugverkehr dort umweltfreundlich werden? Seit 2016 haben sich sich mehrere Projekt- und Abschlussarbeiten im Studiengang EUT mit dieser Frage beschäftigt. So auch im vergangenen Frühling.

Die Studenten präsentieren ihre Resultate zum batteriebetriebenen Güterverkehr in Sipplingen (D). Robin Vock, Manuel Stettler, David Spörri und Florian Iff (v.l.n.r.).

(KE) Letzte Woche haben die vier EUT Studenten Florian Iff, David Spörri, Robin Vock und Manuel Stettler ihre Projektergebnisse dem Sipplinger Gemeinderat vorgetragen. Im vollen Sitzungssaal zeigten sie, wie und ob die Güterzüge entlang der Bodenseelinie mit Batterien betrieben werden können.

Die Herausforderung: Da Güterzüge rund zehnmal so schwer wie Personenzüge sind, aber langsamer fahren, benötigen sie eine Batterie mit ca. 2500 kWh. Dies klingt sehr gross, jedoch wurden schon Autobatterien mit 1000 kWh angekündigt. Die Studierenden erhielten für ihren innovativen Vorschlag viel Lob vom Bürgermeister und einzelnen Gemeinderäten.

Frühere Blog-Posts zu den Studien zur Bodenseegrütelbahn:

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