Archive for June, 2018

P2-Studie findet Anklang

28.06.2018 by

Im vergangenen Semester hat ein Team des zweiten Semesters ein Kunststoffrecycling-Projekt im Unteren Fricktal untersucht. Ziel des Projekts im zweiten Semester war nebst einer Stoffflussanalyse und einer Energiebilanz auch eine Umfrage über die Akzeptanz des Projekts. Resultat: Die Bevölkerung gibt der Kunststoffsammlung des Gemeindeverbands Unteres Fricktal (GAF) gute Noten. Dies wird heute auch in der Aargauer Zeitung berichtet.

Rezyklieren lohnt sich! Poster der Untersuchung zur Kunststoffsammlung im Unteren Fricktal.

Neue Leuchtmittel für den Campus?

27.06.2018 by

Bald keine Fluoreszenzröhren mehr im Unterrichtsraum? Das Projektteam sagt klar «Ja». Vera de Spindler, Remo Jakob, Martina Senn, Andreas Meyer und Lukas Trümpi (v.l.n.r.). Bild: RW.

Für die Beleuchtung des Campus Brugg-Windisch werden jährlich rund 1.1 Millionen Kilowattstunden Strom gebraucht. Das ist Strom für etwa 350 Haushalte. Ein Team von EUT-Studierenden hat untersucht, ob die Fluoreszenzröhren durch die wesentlich effizienteren LED-Tubes ausgetauscht werden könnten.

«In Dienstleistungsgebäuden macht die Beleuchtung rund einen Viertel des Stromverbrauchs aus», sagte Lukas Trümpi, Projektleiter des Teams «Ledtubes @ Campus Windisch» anlässlich der Projektpräsentation am vergangenen Freitag. Sogenannte LED-Tubes sind wesentlich effizienter; sie brauchen nur rund 50% des Stroms einer herkömmlichen Fluoreszenzröhre. Im Auftrag des Leiters Services, Adrian Dömer, und des Dozenten und Physikers Martin Fierz untersuchte er mit seinem Team die technische Machbarkeit, die Beleuchtungsstärke, Ästhetik und Wirtschaftlichkeit von LED-Tubes an seinem Studienort. Als «Fachcoach» stand ihnen Beate Weickgenannt, Spezialistin für Beleuchtung in Gebäuden, zur Seite.

65 000 Franken sparen dank Umrüstung

Das Fazit: Eine Umstellung ist machbar. Die Leuchtröhren können manuell ausgewechselt werden, die Beleuchtung bleibt gleich stark und erfüllt alle Normen für Schulzimmer und Arbeitsplätze. Auch ästhetisch sind die LED-Tubes angenehm – «das Licht wirkt gar etwas wärmer als das der Fluoreszenzröhre», sagt Trümpi. Die wichtigste Feststellung jedoch: Das Umsatteln von Fluoreszenz- auf LED-Röhre bringt am Campus Brugg-Windisch eine Stromersparnis von etwa 490 000 Kilowattstunden. Die Beleuchtung der Unterrichtsräume, Gänge und Büros kostete dadurch 65 000 Franken weniger im Jahr. Amortisiert wäre die Umrüstung in vier Jahren. Auftraggeber Martin Fierz ist zufrieden: «Ideal wäre es, wenn einige Gänge und Zimmer mit LED-Tubes ausgerüstet würden, um Erfahrungen und Feedbacks zu sammeln.»

Die wichtigsten Informationen auf einen Blick: Poster des Projekts «Ledtubes @ Campus Windisch».

Wann können Dozierende ihre Arbeit gut machen?

20.06.2018 by

Angeregte Gespräche unter EUT-Dozierenden am Workshop an der “Klausur Technik”.

“Deine Sicht ist gefragt!” So eröffneten die Studiengangleiter Christoph Gossweiler und Peter Stuber sowie die Studiengangleiterin Concetta Beneduce gestern einen Workshop des Studiengangs EUT an der jährlichen “Klausur Technik”, einer Weiterbildungsveranstaltung für alle Mitarbeitenden der Hochschule.

“Was kann der Studiengang tun, damit ihr Dozierenden ihren Job noch besser machen können?”, lautete die Arbeitsfrage des Workshops. Während zweier Stunden analysierten Dozentinnen und Dozenten mit Moderatorin und Dozentin Ingrid Giel den Studiengang EUT: Was läuft gut? Wovon braucht’s mehr – wovon weniger? Was muss stoppen? Welche neuen Ideen gibt’s? Die Liste der positiven Aspekte und Entwicklungen war lang – das Entwicklungspotenzial hingegen wurde ebenfalls klar: Dozierende sollen sich über die Module hinweg austauschen, generell soll weniger Stoff “eingeprügelt” und mehr kritisch überlegt werden. Ziel bei allen Verbesserungen: Den Studierenden ein noch besseres, spannenderes Studium zu ermöglichen.

Die grosse Stille bei der Turbine

18.06.2018 by

Blick zu den Turbinen des Windparks Verenafohren: EUT-Exkursion ins deutsche Wiechs. Bild: ZVG. 

Zum Semesterabschluss trafen sich Studierende und Dozierende des Studiengangs EUT zu einer Windpark-Exkursion. Ziel war der Windpark Verenafohren im deutschen Wiechs, unmittelbar neben der Grenze zum Kanton Schaffhausen.

(Klaus Eisele) Der Windpark Verenafohren ist der grösste und modernste Windpark in der Region. Er besteht aus 3 Nordex-N131-Turbinen mit jeweils 3.3 MW Nennleistung und ist erst seit einem halben Jahr im Betrieb.

Spaziergang zu den Turbinen

Mit der Begleiterin Jutta Gaukler, Mitarbeiterin eines der Betreiberunternehmen solarcomplex, gingen die Studierenden und Dozierenden der Module «Erneruerbare Energie Solartrechnik» (eest) und «Realisierung von Windandlagen im Spannungsfeld von Technik, Wirtschaft und Gesellschaft» (res) die letzten Kilometer des Weges der Windturbinen. Auf dem Weg wurden die juristischen Unterschiede zwischen Deutschland und der Schweiz diskutiert und aufgezeigt. Dies war möglich, weil Reinhard Zweidler, Dozent für Recht im Studiengang EUT, dabei war.

Überraschung am Ziel

Überraschend waren die steilen Transportwege durch den Wald, den die Turbinen zurücklegten. Das überraschendste war jedoch die Stille um die grosse sich drehende Windturbine. Das lauteste Geräusch entstand durch das Drehen der Kanzel bei Windänderungen. Mit einem abschliessenden gemütlichen Flammkuchenessen wurde der spannende Tag abgeschlossen. Insgesamt war die Exkursion lehrreich, spannend und erholsam für alle Beteiligten.

Für weitere Informationen: www.verenafohren.de.