Archive for March, 2018

Alle Module sind gelegt!

27.03.2018 by

Plangemäss konnten alle Module auf dem Dach des Gebäudes 1 installiert werden. Noch diese Woche wird das Solarkraftwerk in den Testbetrieb gehen. Der genaue Zeitplan findet sich hier.

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Die Solaranlage auf Gebäude 1. Bild: ZVG Planeco GmbH.

Himalaya im Oberengadin

17.03.2018 by

Vergangene Woche traf sich der EUT-Student Pascal Meinen mit dem indischen Mathematiker Suryanarayanan Balasubramani, kurz auch Surya. Der Grund: Kleine Eis-Bauwerke am Fusse des Morteratsch-Gletschers, zu denen Pascal Meinen seine Bachelor-Thesis schreibt. In der “Ice Stupa Village” im Oberengadin wird über jeden Winter fast eine Million Liter Wasser zu Eis gespritzt. Die Eis-Kegel bilden ein Süsswasserreservoir für die trockenen Sommer. Die Idee für diese Kegel kommt aus dem Himalaya.

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Eis-Kegel namens Ice Stupa in Ladakh, Himalaya, und in Morteratsch, Engadin. Die Kegel speichern im Winter Wasser für die trockenen Sommer. Bilder: Dadul Lobzang, Ice Stupa Project; ZVG P.M. 

Das Treffen am letzten Samstag diente dazu, über die Forschungsdesiderate Suryas zu sprechen: “Wir haben uns unter anderem über Ziele meiner Bachelor-Thesis unterhalten”, sagt Meinen. Er hat sich bereits seit letztem Sommer in die Thematik der Ice Stupas eingearbeitet. Solche Eis-Kegel werden  im niederschlagsarmen und sehr kalten Ladakh (Himalaya) seit mehr als einem Jahrhundert gebaut: Die Inder spritzen im Winter Wasser zu Eis und brauchen es im Frühjahr für die Bewässerung der Felder.

Aus Indien stammt auch der Name “Stupa” – Sanskrit für tibetische religiöse Bauwerke, denen diese Eis-Hügel sehr ähnlich sehen. Diese Idee haben die Initianten der “Ice Stupa Village” für das Engadin übernommen.

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Selfie mit dem indischen Forscher: Surya und Pascal in Zürich. Bild: ZVG P.M.

Surya Balasubramani ist verantwortlich für ein Forschungsprojekt zu den Lebenszyklen der Ice Stupa in der indischen Hochebene Ladakh. Er wohnt in Nordindien und ist häufig unterwegs in Europa, wo er auch die Entwicklung im Engadin mitverfolgt. Diese Woche hat er in Amsterdam mit potenziellen Gründern einer Ice-Stupa-Firma unterhalten und hat auf dem Weg dorthin auch der Schweiz einen Besuch abgestattet. Gegenwärtig ist er daran interessiert, die Düsen zum Einspritzen des Wassers zu optimieren und genau zu untersuchen.

Pascal Meinen indes wird sich für seine Thesis damit beschäftigen, wie man verhindern kann, dass die Leitungen während der eisigen Wintertage nicht einfrieren. Er hat nun bis August 2018 Zeit, Vorschläge zu erarbeiten.

Solarmodule sind da!

15.03.2018 by

Gegenwärtig werden rund 20 Paletten Solarmodule auf das Dach des Gebäudes 1 transportiert. Das Solarkraftwerk soll noch diesen Monat seinen Testbetrieb aufnehmen. Sandro Nydegger, Marketing und Kommunikation der Hochschule, hat die fliegenden Europaletten bildlich festgehalten:

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Auf dem Dach sieht es nun so aus (Bilder ZVG): 

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Thermalwasser-Projekt in der Zeitung

14.03.2018 by

Die heutige Ausgabe der Aargauer Zeitung berichtet in den Regionalteilen von einem EUT-Projekt. Unter dem Titel “Die FHNW untersucht das römische Badeleben” fasst der Journalist das Projekt “KurT” zusammen, das mittels thermodynamischer Modelle die Temperatur der römischen Bäder in Baden ermittelt.

Hier geht’s zum PDF des Artikels: 180314_BT_KurT-Projekt.

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Batteriezug am Bodensee vielleicht bald Realität

07.03.2018 by

“Ja, ein Batteriezug von Radolfzell nach Uhldingen-Mühlhofen ist einer Lösung mit Oberleitung wirtschaftlich überlegen.” Dies ist das Fazit der jüngsten Untersuchung zur Frage, ob die Dieselzüge am nördlichen Bodenseeufer bald durch einen elektrischen Zug mit Batterie ersetzt werden können. Vergangene Woche haben Vertreter der Hochschule für Technik diese Botschaft einem erweiterten Gremium von Politikern, Verwaltungsvertretern und der Deutschen Bahn in Überlingen überbracht

Bereits im Jahr 2016 hat eine Gruppe von Studierenden die Machbarkeit eines Batteriezuges auf Teilstrecken der Bodenseebahn geprüft. Im Februar 2017 wurden die Resultate politischen Vertreterinnen und Vertretern der betroffenen Bodenseegemeinden präsentiert. Inzwischen läuft ein weiteres Projekt im Studiengang Energie- und Umwelttechnik; Pascal Häfliger hat im letzten Semester die erste Studierenden-Untersuchung geprüft und forscht nun im Rahmen seiner Bachelor-Thesis an diesem Thema weiter: Könnte ein ab Sommer 2018 verfügbarer Batteriezug bei jeder Temperatur und mit den aktuellen Passagierdaten fahren? Wie lange würde die Batterie halten?

Antworten auf diese Fragen werden schliesslich entscheiden, ob die Projektierung einer Batterie-Zuglinie politisch mehrheitsfähig ist. Alle Berechnungen werden anhand eines am Markt erhältlichen Zug-Modells mit einer Batterie von 300 kWh durchgeführt. Betreut wird Häfliger durch Ingenieur Roland Fischer, der an der Hochschule für Technik FHNW für den Bereich Forschung und Entwicklung im Bereich Leistungselektronik zuständig ist.

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Wollen wir den Dieselzug durch einen Batteriezug ersetzen? Nach der Präsentation durch Pascal Häfliger und Roland Fischer von der FHNW diskutieren der Oberbürgermeister von Überlingen und Vertreter von Bombardier im Rathaussaal von Überlingen.